Der neue Vorstand-Chef Arthur Höld verkündet: Puma-Aktionäre ohne Dividende
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Der neue Vorstand-Chef Arthur Höld verkündet: Puma-Aktionäre ohne Dividende

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Keine Dividende für Puma-Aktionäre – 646 Millionen Euro Minus

Keine Dividende für Puma-Aktionäre – 646 Millionen Euro Minus

In den Büchern von Puma steht ein Minus von 646 Millionen Euro. Das ist die Folge eines miserablen Geschäftsjahres. Die Gründe und Folgen zählte der neue Vorstand-Chef Arthur Höld bei der Hauptversammlung in Herzogenaurach auf.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Puma-Aktionäre erhalten für das Geschäftsjahr 2025 keine Dividende – in den Büchern steht ein Minus von 646 Millionen Euro. Bei den Konsumenten weltweit sei Puma als Marke nicht wirklich präsent gewesen, erklärt Höld vor den Anteileignern in der abgedunkelten Halle im Puma Hauptquartier.

Die Verbraucher hätten nicht mehr gewusst, wofür der Name Puma stehe. Zudem habe es zu viele Kapazitäten im Großhandel gegeben. Als Folge seien die Trikots, Hosen und Schuhe mit dem Katzen-Logo als Sonderangebote verramscht worden.

Das soll jetzt der Vergangenheit angehören, so Höld weiter. Das Jahr 2026 sei ein Jahr des Übergangs. Darauf folge die Rückkehr Pumas als globale Sportmarke.

Zurück zu alter Stärke

So müsse zwar weiter Personal abgebaut und das Sortiment verschlankt werden. Gleichzeitig habe die Raubkatze wieder das Zeug dazu, mit Innovationen zum Beispiel bei Laufschuhen, zu alter Stärke zu finden. "Unsere DNA", sagte Höld, "sind Fußball, Laufen, Training und Sportstyle."

Neue Gesichter im Vorstand

Ein ziemlicher Kraftakt wird das eben angelaufene Geschäftsjahr für den fränkischen Sportartikelhersteller Puma: ein Umsatzminus von 8,1 Prozent sowie ein Konzernergebnis von minus 646 Millionen Euro müssen wettgemacht werden. Dazu kommt ein Mammut-Umbau im Vorstand: Fast alle Gesichter auf der Bank sind neu, Arthur Höld kam erst im vergangenen Sommer vom Konkurrenten Adidas zu Puma.

Blick auf die Fußball-WM

Für die Anteilseigner wird 2026 zwar ein ereignisreiches Sportjahr, aber es gibt auch einen neuen Haupteigentümer: Der chinesische Sportartikelhersteller Anta will mit der Marke Puma – neben Jack Wolfskin, Arc´teryx oder Wilson – im Angebot an die Spitze des Weltmarktes für Sport- und Outdoor-Ausrüstung vorrücken.

Positiv blickt der Puma-Vorstand auf die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft: Elf Teams tragen die Herzogenauracher Raubkatze als Logo auf der Brust. Da sollte doch eines dabei sein, das ganz vorne mitspielen kann, meint Vorstands-Chef Arthur Höld.

Im Video:

Der fränkische Sportartikelhersteller Puma hat zur Hauptversammlung nach Herzogenaurach geladen. Auf der Agenda standen: Rekordverlust, mauer Aktienkurs und eine gestrichene Dividende. Die Anleger hoffen auf das neue Geschäftsjahr.
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Der fränkische Sportartikelhersteller Puma hat zur Hauptversammlung nach Herzogenaurach geladen.

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