(Symbolbild) Eine Frau hält ein Smartphone, auf dessen Display verschiedene Social Media Apps angezeigt werden.
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(Symbolbild) Die Nutzung von Kurzvideos kann Angst, Depression und Stress verstärken. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie.
Bildrechte: dpa-Bildfunk/Alicia Windzio
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(Symbolbild) Die Nutzung von Kurzvideos kann Angst, Depression und Stress verstärken. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie.

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Stress steigt: Uni Bayreuth veröffentlicht Studie zu Kurzvideos

Stress steigt: Uni Bayreuth veröffentlicht Studie zu Kurzvideos

Wie wirkt sich das endlose Scrollen von Kurzvideos auf Instagram oder YouTube auf die Aufmerksamkeit und das Gedächtnis aus? Diese Frage stand im Zentrum einer Studie der Uni Bayreuth, deren Ergebnisse veröffentlicht wurden.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten Franken am .

Die Nutzung von Kurzvideos kann bei jungen Menschen zu höheren Werten bei Angst, Depression und Stress führen. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie der Uni Bayreuth. Sie untersuchte, ob und wie Instagram Reels oder YouTube Shorts die Emotionen beeinflussen können, teilt die Hochschule mit.

Studie: Aufmerksamkeit lässt bei Kurzvideo-Konsum nach

Wer die kurzen Clips intensiv und unstrukturiert konsumiert – und damit zum Beispiel Schlafenszeiten oder Lernphasen nach hinten verschiebt –, der wird unaufmerksamer und impulsiver. Außerdem ließen sich Zusammenhänge mit "geringerer Arbeitsgedächtniskapazität und eingeschränkter Selbstregulation" beobachten.

Neben Risiken benannten die Wissenschaftler auch mögliche Schutzmechanismen. "Bereits heute ist es notwendig, Rahmenbedingungen für Kurzvideo-Plattformen zu entwickeln, die insbesondere vulnerable Gruppen schützen", lautet ein Auszug aus dem Ergebnisbericht der Studie.

Wissenschaftler fordern die Schaffung von Digitalkompetenz

Mit den Ergebnissen der Studie richten sich die Wissenschaftler neben Schulen, Universitäten, Ärzten und Therapeuten auch an App-Designer und politische Entscheidungsträger. Statt ausschließlich die Nutzungsdauer zu betrachten, sollten Strukturen und digitale Kompetenzen geschaffen werden, die eine bewusste Nutzung von Kurzvideo-Plattformen fördern, heißt es in der Mitteilung der Hochschule weiter. Diese Förderung könne ein besseres Verständnis von Algorithmen oder gezielte Unterstützung von jungen Menschen umfassen.

Daten von 47.000 Befragten fließen in Studie mit ein

Die Analyse basiert auf 42 wissenschaftlichen Studien aus den Jahren 2015 bis 2025. Insgesamt flossen Datensätze von rund 47.000 Teilnehmenden in die Auswertung mit ein. Das Durchschnittsalter der Befragten lag bei 16,8 Jahren. Laut der Hochschulmitteilung handelt es sich bei der Studie um eine der ersten, "die gezielt die gesundheitlichen Auswirkungen des Designs von Kurzvideo-Plattformen untersucht und sich dabei insbesondere auf Menschen unter 25 Jahren konzentriert".

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