Knut Cordsen

Knut Cordsen

Redakteur. BR-Kultur

Ein Nordlicht, das sich der Kultur verschrieben hat. Was über den Äther geht, soll sich nicht versenden, sondern ankommen! 1972 in Kiel geboren und in Holstein aufgewachsen, war es 1992 für Knut Cordsen an der Zeit, den hohen Norden zu verlassen und zum Zivildienst gen Süden zu ziehen, was hieß: ins schon bekannte und geliebte München.
Anschließend Studium und parallel hierzu Besuch der Deutschen Journalistenschule. Seit 1996 als Mitarbeiter in der Kulturredaktion von Bayern 2 hauptsächlich mit Literatur befasst.
Moderiert seit 2000 und ist der Meinung, dass das, was man über den Äther schickt, sich nicht "versenden", sondern vielmehr ankommen sollte.

Alle Inhalte von Knut Cordsen

42 Beiträge
Steve Boyes and Werner Herzog

Jagd nach mythischen Elefanten: Herzogs Doku "Ghost Elephants"

Werner Herzog drehte schon viele legendäre Dokus: vom watschelnden Pinguin in "Begegnungen am Ende der Welt" bis zum lebensmüden Surfer in "Grizzly Man". Nun startet "Ghost Elephants" – über mythische Elefanten im angolanischen Hochland bei Disney+.

Peter Schneider auf einem Schwarz-Weiß-Porträt

Revolte und Selbstkritik: Peter Schneider gestorben

Peter Schneider schrieb für Willy Brandt, später war er Vordenker der 68er-Bewegung. Sein größter literarischer Erfolg: Die Novelle "Lenz", Kultbuch einer enttäuschten Linken, später sogar Schullektüre. Lehrer durfte Schneider aber nicht werden.

Ein Porträt von Murschetz in schwarzweiß.

Nachruf auf den "Maulwurf-Grabowski"-Erfinder Luis Murschetz

In über 12 Sprachen ist sein Kinderbuch-Klassiker "Der Maulwurf Grabowski" übersetzt worden. Sein Verfasser Luis Murschetz war politischer Karikaturist und eine der feinsten Federn des Landes. Nun ist er im Alter von 90 Jahren in München gestorben.

Ein Porträt von Lyrikerin Clara Lösel

Der Erfolg der Netzpoetin Clara Lösel

Die Lyrikerin Clara Lösel ist auf Instagram und TikTok groß geworden, dort erreicht sie monatlich bis zu 20 Millionen Nutzer. Ihr Debüt "wehe du gibst auf" schaffte es auf Platz 1 der sogenannten "Overall-Liste" der BookTok-Charts.

Porträt von Carla Hinrichs.

Carla Hinrichs und ihr Buch "Meine verletzte Generation"

Carla Hinrichs war die Sprecherin der "Letzten Generation", die mit Straßenblockaden und Attacken auf Gemälde für Aufsehen und Unmut sorgte. Nun hat die Jura-Studentin ein Buch geschrieben: "Meine verletzte Generation. Wie der Staat uns verrät".

Der englische Schriftsteller George Orwell

"Zeilen der Zeit": Kolumnen von George Orwell

Mit seinem prophetischen Werk "1984" wurde George Orwell zu einem der berühmtesten Autoren des 20. Jahrhunderts. Aber Orwell war sein Leben lang auch ein streitbarer Journalist - und seine Kolumnen sind auch heute immer noch hochaktuell.

Sieht dem Ende entgegen: Der britische Erfolgsautor Julian Barnes.

Julian Barnes legt sein letztes Buch vor: "Abschied(e)"

Julian Barnes ist todkrank. Nun, kurz vor seinem 80. Geburtstag, legt der britische Autor eine Bilanz seines literarischen Lebens vor. Sein definitiv letztes Buch, wie er sagt. Und trotzdem eine erstaunlich tröstliche Lektüre.

Schwarz-weiß-Aufnahme: Ein Herr im Anzug sitzt in einem Zugabteil und spricht in eine Sprechmuschel, durch ein kleines Fenster blickt eine Dame mit Kopfhörern auf dem Kopf.

100 Jahre Telefonieren im Zug: Eine Tragikomödie

Vor 100 Jahren wurde erstmals mobil telefoniert, in einem Zug auf der Strecke Hamburg–Berlin. Es war der Beginn der Mobiltelefonie – und des Telefonierens im Zug, dessen Spätfolgen wir heute erleben oder besser erleiden. Eine Glosse von Knut Cordsen.

Filmemacher Lars Jessen (li.) im Gespräch mit Robert Habeck, am Strand

Fehleranalyse Fehlanzeige: Die neue Doku über Robert Habeck

Robert Habeck hat nach der vergangenen Bundestagswahl die politische Bühne verlassen. Die Doku "Jetzt. Wohin. Meine Reise mit Robert Habeck" von Lars Jessen ("Fraktus", "Mittagsstunde") begleitet den Grünen und sucht nach Gründen für sein Scheitern.

Luise Kinseher begrüßt das Publikum am Nockherberg (2025)

Luise Kinseher erhält Dialektpreis in NRW

Von 2011 bis 2018 war sie schillernde "Mama Bavaria" als Nockherberg-Predigerin. Jetzt wird Luise Kinseher ungewöhnliche Ehre zuteil. In Nordrhein-Westfalen erhält die 56-jährige Bayerin den "Friedestrompreis" für ihren Einsatz um den Dialekt.