Knut Cordsen

Knut Cordsen

Redakteur. BR-Kultur

Ein Nordlicht, das sich der Kultur verschrieben hat. Was über den Äther geht, soll sich nicht versenden, sondern ankommen! 1972 in Kiel geboren und in Holstein aufgewachsen, war es 1992 für Knut Cordsen an der Zeit, den hohen Norden zu verlassen und zum Zivildienst gen Süden zu ziehen, was hieß: ins schon bekannte und geliebte München.
Anschließend Studium und parallel hierzu Besuch der Deutschen Journalistenschule. Seit 1996 als Mitarbeiter in der Kulturredaktion von Bayern 2 hauptsächlich mit Literatur befasst.
Moderiert seit 2000 und ist der Meinung, dass das, was man über den Äther schickt, sich nicht "versenden", sondern vielmehr ankommen sollte.

Alle Inhalte von Knut Cordsen

43 Beiträge
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Kulturatlas Bayern: Digitale Plattform für Kulturschaffende

Eine neue digitale Plattform soll Kulturschaffenden in Bayern die Arbeit erleichtern: Der Kulturatlas Bayern vernetzt die Szene und bündelt Informationen, Fördermöglichkeiten und Kontakte. Doch auch das Publikum profitiert.

Matt Damon als Odysseus in Christopher Nolans kommendem Film

Entlarvt! Warum Odysseus kein strahlender Held war

Kurz vor dem Start von Christopher Nolans Verfilmung der "Odyssee" räumt Althistoriker Raimund Schulz mit romantischen Vorstellungen des antiken Helden auf. In seinem neuen Buch zeigt er Odysseus als Trickser, Gewalttäter und untreuen Ehemann.

Florian Illies auf einer Bank auf der Pfaueninsel.

Sehnsucht nach Alchemisten: Florian Illies' "Träume aus Feuer"

Bestseller-Autor Florian Illies entführt in seinem neuen Buch "Träume aus Feuer" ins späte 17. Jahrhundert. Er erzählt die wahre Geschichte des Alchemisten Johannes Kunkel, der rubinrotes Glas erschuf, das selbst die Venezianer staunen ließ.

(Symbolbild) Ein Stapel neuer Bücher liegt auf einem Verkaufstisch in einer Buchhandlung.

Noch ein Gender-Pay-Gap? Streit um Buch-Vorschüsse

Die literarische Welt diskutiert derzeit leidenschaftlich über das liebe Geld. Genauer gesagt: über die Angemessenheit und die Ungleichheit von Vorschüssen, die Buchverlage an Autorinnen und Autoren zahlen.

Zwei, die sich mögen: Udo Lindenberg (r.) und Benjamin von Stuckrad-Barre

"Udo Fröhliche": Stuckrad-Barres Hommage an Udo Lindenberg

Über Popmusik schreiben kann kaum einer so klug wie Stuckrad-Barre. Nun hat er Sänger Udo Lindenberg ein Glossar gewidmet, das er "Udo Fröhliche" nennt – eine Art Liebeserklärung.

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Auch ein politisches Problem: Warum Einsamkeit uns alle betrifft

Einsamkeit wird zunehmend als gesellschaftliches Problem erkannt. In Japan gibt es sogar ein eigenes Ministerium dafür. Die Psychologin Maike Luhmann will zwar nicht von einer "Einsamkeitsepidemie" sprechen, doch auch sie sieht die Politik am Zug.

Janosch an seinem Wohnort auf Teneriffa, 2021

"Oh, wie schön...": Tigerenten-Papa Janosch wird 95

"Oh, wie schön ist Panama", "Kasper Mütze und der Riese Wirrwarr", "Das Auto hier heißt Ferdinand" – fast jeder kennt diese Bücher. Sie alle stammen aus der Feder des populärsten deutschen Kinderbuchautors: Janosch. Heute wird er 95 Jahre alt.

Suche nach dem Mörder: Mit Plakaten, Belohnung und Phantombild wurde 1991 nach dem "rosa Riese" gefahndet. (Archivbild vom April 1991)

True Crime der Wendezeit: Der Frauenmörder in Damenunterwäsche

Ein Frauenmörder trieb zur Wendezeit in den Kiefernwäldern Brandenburgs sein Unwesen: Das ist der Ausgangspunkt für Sophie Sumburanes Roman "Keine besonderen Auffälligkeiten". Es ist auch ein Versuch, ihre Heimat Brandenburg zu verstehen.

Steve Boyes and Werner Herzog

Jagd nach mythischen Elefanten: Herzogs Doku "Ghost Elephants"

Werner Herzog drehte schon viele legendäre Dokus: vom watschelnden Pinguin in "Begegnungen am Ende der Welt" bis zum lebensmüden Surfer in "Grizzly Man". Nun startet "Ghost Elephants" – über mythische Elefanten im angolanischen Hochland bei Disney+.

Peter Schneider auf einem Schwarz-Weiß-Porträt

Revolte und Selbstkritik: Peter Schneider gestorben

Peter Schneider schrieb für Willy Brandt, später war er Vordenker der 68er-Bewegung. Sein größter literarischer Erfolg: Die Novelle "Lenz", Kultbuch einer enttäuschten Linken, später sogar Schullektüre. Lehrer durfte Schneider aber nicht werden.