Simon Emmerlich

Simon Emmerlich

Kunst und Kultur

Simon Emmerlich arbeitet seit 2011 als Autor in Fernsehen, Hörfunk und Web für den Bayerischen Rundfunk. Seit 2023 ist er Redakteur in der Kulturredaktion und unter anderem zuständig für Ausgaben des TV-Magazins "Capriccio".

    Alle Inhalte von Simon Emmerlich

    23 Beiträge
    Außenansicht des Wohnhauses von Jürgen Habermas

    "Gebaute Philosophie": Habermas-Wohnhaus wird Denkmal

    Eine Bücherwand als zentrale Achse, klare Formen, große Gedanken: Das Wohnhaus von Jürgen Habermas am Starnberger See ist nun offizielles Baudenkmal. Sehr zur Freude eines seiner langjährigen Freunde und Wegbegleiter.

    Goldene Mozartfigur aus Plastik

    "Der Bürger klaut alles": 210 Mozartfiguren gestohlen

    Eine Skulptureninstallation des deutschen Künstlers Ottmar Hörl am Rande der Salzburger Festspiele musste vorzeitig beendet werden. Der Grund: Die Diebstahlrate war zu hoch. Warum sind die goldenen Plastik-Figuren so ein beliebtes Diebesgut?

    Tech-Investor Peter Thiel bei einer Rede in Cleveland

    Intendant zu Thiel-Ausladung: "Kann das Festival nicht opfern!"

    Die Wiener Festwochen wollen auch polarisierende und provokante Positionen zulassen. Intendant Milo Rau hätte diese Woche gerne mit Tech-Investor Peter Thiel über sein Demokratieverständnis gesprochen. Doch der Gegenwind war zu groß.

    Eine Frau sichtet VHS-Kassetten.

    Hotelzimmer als Videothek: Room 30 im Münchner Hotel Olympic

    "Jeden Tag einen Film sehen" – nach diesem Motto lebte Filmkritiker Michael Althen. Sein privates VHS-Archiv mit rund 5.000 Filmen auf 3.000 VHS-Kassetten hat nun im Münchner Hotel Olympic in Zimmer 30 ein neues Zuhause und ist offen für alle.

    Ein Mitglied des Punk-Kollektivs "Pussy Riot" mit pinker Sturmhaube und Ukraine-Flagge

    "Blut ist Russlands Kunst!": Proteste zum Biennale-Auftakt

    Rosa Rauch, Protestchöre und Kontroversen: Der Start der 61. Biennale von Venedig steht im Zeichen globaler Konflikte. Zwischen lautem Aktivismus und politischen Verwerfungen ringt die Kunst um ihre Rolle. Der deutsche Pavillon überzeugt dabei.

    Goldverzierter Teil des Welfenschatzes in einer Vitrine im Berliner Bode Museum

    "Meilenstein": USA erleichtern Klagen zu NS-Raubkunst-Rückgaben

    US-Politiker beider Parteien wollen es für Holocaust-Überlebende und deren Erben einfacher machen, Ansprüche auf NS-Raubkunst vor US-Gerichten durchzusetzen. Der neue "HEAR Act" könnte auch weitreichende Folgen für bayerische Museumssammlungen haben.

    Fußballerbein mit Ball im Olympiastadion

    Größer als gedacht: Die Rolle des Zufalls im modernen Fußball

    Fußball-Autor Christoph Biermann erkundet in seinem Buch "Die Tabelle lügt immer" den Einfluss des Zufalls im Fußball. Er zeigt, wie Vereine und Trainer versuchen, ihn für sich zu nutzen. Oder – Stichwort Videobeweis – ihn aus dem Spiel zu nehmen.

    Anton Biebl und Hannah Cavendish-Palmer, in der Mitte das Heiligenbild auf einer Staffelei

    NS-Raubkunst: Freistaat gibt erstmals "Fluchtgut" zurück

    Bisher war es für Erben von NS-Opfern schwer, sogenanntes "Fluchtgut" zurückzufordern. Doch es gibt ein Umdenken, die Staatsgemäldesammlungen restituierten nun erstmals ein Gemälde, das ein jüdischer Bankier im Schweizer Exil verkauft hatte.

    Picassos "Madame Soler" in der Pinakothek der Moderne in München - das Foto stammt aus dem Jahr 2002. Umstritten ist das Gemälde seit 2009.

    Wem gehört NS-Raubkunst? Jetzt entscheiden Schiedsgerichte

    Über strittige NS-Raubkunstfälle entscheiden in Deutschland jetzt Schiedsgerichte. Erben können Ansprüche geltend machen, ohne Zustimmung der Museen. Bayerns Kunstminister sieht "eine neue Ära" – Vertreter jüdischer Erben sind nicht so optimistisch.

    Rechtsanwalt Hannes Hartung hält Ausdruck in die Kamera, darauf klein zu sehen das "Mädchen mit Strohhut"

    NS-Raubkunst: Lion-Erben verklagen Freistaat vor US-Gericht

    Schon seit Jahren streiten die Erben des jüdischen Kunsthändlers "Brüder Lion" mit den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen um die Rückgabe eines Werkes von Friedrich von Amerling. Jetzt ziehen sie nach eigenen Angaben vor ein US-Gericht.