Der Eingang des Circus Krone im Dezember 2018.
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Mutmaßliche Brandstifter sollen ein Auto auf dem Firmengelände des Circus Krone in Brand gesteckt haben.
Bildrechte: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Sachelle Babb
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Mutmaßliche Brandstifter sollen ein Auto auf dem Firmengelände des Circus Krone in Brand gesteckt haben.

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Auto neben Circus Krone geht in Flammen auf – Polizei ermittelt

Auto neben Circus Krone geht in Flammen auf – Polizei ermittelt

In der Nacht zum Montag ist ein Auto vor dem Circus Krone in Flammen aufgegangen. Mitarbeiter versuchten, den Brand zu löschen. Die Polizei prüft einen Zusammenhang mit einer Aktion von Tierschutz-Aktivisten.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Oberbayern am .

Nur wenige Tage, nachdem Tierschützer die Premiere im Circus Krone gestört haben, sollen mutmaßliche Brandstifter ein Auto auf dem dortigen Gelände in Brand gesteckt haben. Der Wagen sei in der Nacht zum Sonntag auf dem umzäunten und abgesperrten Parkplatz in Flammen aufgegangen, teilte die Polizei mit.

Polizei geht von Brandstiftung aus

Mitarbeiter, die in einem dort geparkten Wohnwagen schliefen, seien demnach von einem Knall aufgewacht. Sie hätten das Feuer mit Hilfe von Feuerlöschern bekämpft. Der Schaden wird auf mehr als 10.000 Euro geschätzt.

Die Polizei geht den ersten Erkenntnissen zufolge von Brandstiftung aus. Der oder die Täter seien vermutlich über den Zaun geklettert. Zeugen werden nun gebeten, sich zu melden. Die Hintergründe der mutmaßlichen Tat seien bislang ungeklärt.

Vorfall bei der Premiere im Circus Krone

Ein Zusammenhang mit der Störung der Premiere des Winterprogramms am ersten Weihnachtstag werde geprüft. Mehrere Aktivisten seien dabei als Zuschauer getarnt in die Manege gelaufen. Die Gruppe Animal Rebellion bekannte sich zu der Aktion. Demnach hielten sie dabei zwei Banner mit der Aufschrift "Tiere raus aus der Manege" in den Händen.

Der Circus Krone wird– wie ähnliche Einrichtungen – immer wieder dafür kritisiert, weil dort Wildtiere wie etwa Löwen dressiert werden. "Die Pferde, Kamele und Löwen führen die unnatürlichen Tricks und Kunststücke nicht freiwillig aus, sondern weil sie müssen", sagte Scarlett Treml von Animal Rebellion.

Zirkuschef Lacey betonte, er sei selbst Tierschützer. "Aber diese Tierrechtler gehen viel zu weit." Er kritisierte die Aktion: Eine Live-Show in der Form zu unterbrechen - "das ist gefährlich". Und die Aktion sei auch "unfair für die Familien, die Weihnachten feiern wollten".

Mit Informationen von dpa

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