Vor einem zugefrorenen See steht ein Schild mit der Aufschrift "Betreten der Eisfläche verboten".
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Wegen des Tauwetters in Bayern sind die Eisflächen der meisten Gewässer nicht mehr sicher (Symbolbild).
Bildrechte: picture alliance / Roland Weihrauch
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"Bis zum Hals im Wasser": Kinder in Weiher eingebrochen

"Bis zum Hals im Wasser": Kinder in Weiher eingebrochen

In Selb im Landkreis Wunsiedel sind zwei Mädchen in einen Weiher eingebrochen. Wegen des Tauwetters war das Eis schon sehr dünn. Eine Frau beobachtete das Unglück – und handelte sofort.

Über dieses Thema berichtet: Bayern3 Update am .

In Bayern herrscht Tauwetter, Schnee und Eis schmelzen. Die Eisflächen auf den meisten Gewässern sind inzwischen zu dünn geworden, um sie noch sicher betreten zu können. In Selb in Landkreis Wunsiedel ist es deshalb am Samstag zu einem gefährlichen Zwischenfall gekommen: Zwei Kinder sind in einen Weiher eingebrochen.

Kinder im Selber Grafenmühlweiher bis zum Hals im Wasser

Die beiden Mädchen im Alter von sieben und acht Jahren waren am Samstagnachmittag am Selber Grafenmühlweiher unterwegs. Trotz des Tauwetters betraten sie die Eisfläche und brachen ins eisige Wasser ein.

Eine Passantin bemerkte den Vorfall und griff sofort ein. Laut Polizei befand sich die Achtjährige bereits bis zum Hals im Wasser, die Siebenjährige bis zu den Knien, als sie von der Frau gerettet wurden.

Polizei warnt: Eisflächen nicht mehr betreten

Der 49-Jährigen gelang es, die beiden Mädchen aus dem Uferbereich des Weihers zu ziehen und den Rettungsdienst zu verständigen. Der brachte die unterkühlten Kinder in eine Klinik.

Durch das beherzte Eingreifen der Frau sei der Vorfall noch einmal glimpflich ausgegangen, so die Polizei. Sie warnte noch einmal eindringlich vor dem Betreten von nicht mehr sicheren Eisflächen.

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