In der Geisterbahn besser aufgehoben: Das "entführte" Krokodil
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Bissige Beute am Gäubodenfest: Krokodil aus Geisterbahn geklaut

Bissige Beute am Gäubodenfest: Krokodil aus Geisterbahn geklaut

Mit einem drei Meter langen Krokodil unter dem Arm wollten zwei Männer vom Gelände des Gäubodenvolksfests in Straubing spazieren. Die Polizei ahnte schon, dass das Plastikreptil kein Losbuden-Gewinn war: Sie hatten es aus einer Geisterbahn geklaut.

Über dieses Thema berichtet: BR24 am .

Seit Freitagnachmittag läuft das Gäubodenvolksfest, Straubings fünfte Jahreszeit. Eines der Highlights unter den Fahrgeschäften: die größte mobile Geisterbahn der Welt. Deren Dekoration hat zwei Männern offenbar so gut gefallen, dass sie in einer bierseligen Laune beschlossen, sich ein Stück davon mitzunehmen: Sie "entführten" am Freitagabend ein Krokodil aus der Geisterbahn.

Drei Meter langes Krokodil mitgeschleppt

Mit dem drei Meter langen Krokodil unter dem Arm gaben die 23 und 35 Jahre alten Männer ein recht auffälliges Bild ab, als sie das Festgelände gegen 23 Uhr verlassen wollten. Polizisten stoppten die laut Mitteilung alkoholisierten Festbesucher auf dem Weg zum Ausgang. Es stellte sich heraus: Das stattliche Krokodil hatten sie weder an der Losbude gewonnen noch am Schießstand, sondern aus einer Geisterbahn mitgenommen.

Krokodil sorgt wieder in der Geisterbahn für Schrecken

Das Krokodil hat einen Wert von etwa 5.000 Euro. Nach BR-Informationen zeigte sich der Betreiber der Geisterbahn einigermaßen nachsichtig über die bierselige Aktion. Das Krokodil ist inzwischen wieder an seinem Platz. Dennoch: Aus Polizeisicht war es ein Diebstahl, darum wurde gegen die Männer ein Strafverfahren eingeleitet.

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Eines der Highlights: Die größte mobile Geisterbahn der Welt

Volksfest-Auftakt ohne größere Zwischenfälle

Den Jüngeren der beiden Männer traf die Polizei danach noch einmal – bei einer Schlägerei um Mitternacht am Busbahnhof am Hagen. Laut Mitteilung stritt er sich mit einem 21-Jährigen und versetzte ihm einen Faustschlag ins Gesicht. Nun läuft ein weiteres Strafverfahren gegen den 23-Jährigen wegen Körperverletzung.

Weitere Vorkommnisse am ersten Abend des Gäubodenvolksfestes: Ein 47-Jähriger zeigte mehrmals den Hitlergruß und bekam einen Platzverweis, ein 34-Jähriger bekam einen Maßkrug ins Gesicht und musste im Krankenhaus behandelt werden. Zu letzterem Vorfall zwischen den Festzelten Ammer und Lechner sucht die Polizei noch Zeugen.

Der Auszug zur Festwiese ist laut Polizei friedlich verlaufen. Beamte schlossen vier illegal aufgebaute Getränkestände in der Landshuter Straße und ließen sie abbauen. Ihr Betreiber hatte demnach keine Genehmigung für den Ausschank, außerdem waren die Stände auf einer öffentlichen Verkehrsfläche.

Im Video: BR-Reporter live aus Straubing

Auftakt zum Gäubodenvolksfest
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Auftakt zum Gäubodenvolksfest

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