Nach dem Brand bei einem Dessous-Hersteller in Leinach bei Würzburg hat die Polizei inzwischen die Höhe des Sachschadens deutlich angepasst. Mittlerweile seien der Warenbestand in der Halle und dessen Wert in die Schätzung eingeflossen, erklärt eine Sprecherin der Polizei auf Nachfrage von BR24. Deswegen liegt der geschätzte Schaden viel höher. Bislang gingen die Ermittler von einer Million Euro aus, inzwischen wurde der Wert deutlich nach oben korrigiert, auf jetzt zehn Millionen Euro. Zuerst hatte die Main-Post berichtet [externer Link, möglicherweise Bezahl-Inhalt].
Ermittlungen wegen vorsätzlicher Brandstiftung
Der Brandort sei inzwischen wieder freigegeben. Die Polizei ermittelt in diesem Fall weiterhin wegen vorsätzlicher Brandstiftung. Das Feuer sei offensichtlich durch eine bislang unbekannte Person gelegt worden. Vor dem Brand hat es laut aktuellen Ermittlungen einen Einbruch gegeben und der Täter sich gewaltsam Zutritt zu den Verkaufsräumen verschafft. Die Polizei bittet weiter um Zeugenhinweise, etwa zu einem möglichen Fluchtfahrzeug.
Nachbar meldete das Feuer – keine Verletzten
Wie berichtet kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 2.00 Uhr zum Feuer in einem Gebäudekomplex eines Dessous-Herstellers. Verletzt wurde niemand. Ein Anwohner hatte den Brand in der Miederwarenfabrik nachts gemeldet. Feuerwehrkräfte aus der Umgebung sowie aus dem fast 20 Kilometer entfernten Würzburg rückten daraufhin mit einem Großaufgebot an.
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