Anna-Lena Kirchner fragt sich, welcher Name das Rennen macht.
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Deggendorf sucht Name für Knödelmaskottchen

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Deggendorf gilt als "Knödelstadt". Die kugelförmige Speise ist der Stadt so wichtig, dass sie zum Stadtmaskottchen wird. Nur ein passender Name fehlt noch: Gustl, Konrad oder Deggbert? Die Bürgerinnen und Bürger haben die Wahl.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus der Oberpfalz am .

Die Stadt Deggendorf an der Donau in Niederbayern gilt als "Knödelstadt". Jetzt wird ein Name für ein neu geschaffenes Knödelmaskottchen gesucht. Zur Auswahl stehen: Gustl, Konrad oder Deggbert.

Am 21. Mai zum ersten Mal in der Öffentlichkeit

Die drei Vorschläge sind eine Auswahl aus einer ersten Abstimmungsrunde, zu der die Stadt auf ihren Social-Media-Kanälen aufgerufen hatte, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. Nun können bis zum 30. April alle Bürgerinnen und Bürger - erneut via Social Media, per Mail oder persönlich - bei der Tourist-Info im Alten Rathaus in Deggendorf ihren Namensfavoriten wählen.

Am 21. Mai zeigt sich dann das neue Maskottchen der Stadt Deggendorf zum ersten Mal in der Öffentlichkeit. Es soll künftig bei verschiedenen Veranstaltungen der Stadt auftreten. Das neu geschaffene Knödelmaskottchen ist rund mit Gesicht und trägt Lederhose und Trachtenhut.

Bürgermeister-Gattin bewirft Spion mit Knödel

Die Bezeichnung Deggendorfs als "Knödelstadt" geht auf eine Sage zurück, die im 13. Jahrhundert entstanden sein soll. Während im Jahr 1266 die befestigte Stadt vom Heer Ottokars II. von Böhmen belagert wurde, soll die Frau des Bürgermeisters einen gegnerischen Spion auf der Stadtmauer mit einem heißen Knödel beworfen haben. Die Belagerer sollen dann davon ausgegangen sein, dass eine Eroberung der Stadt keinen Erfolg haben würde, weil die Deggendorfer so gut versorgt seien, dass sie mit Essen werfen könnten.

Knödel in Deggendorf allgegenwärtig

An diese Sage erinnern in Deggendorf unter anderem eine Bronze-Skulptur der "Knödelwerferin" in der Altstadt, in der Nähe zur alten Stadtmauer. Außerdem eine Anfang des Jahres installierte Fußgängerampel im Kulturviertel. Bekannt sind "Deggendorfer Knödel" auch als Beilage für deftige Gerichte oder als süßes Gebäck.

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