Zwei Elche stehen im Regen in ihrem Gehege im Wildpark Schorfheide nahe Groß Schönebeck
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Über Pfingsten wurde im Landkreis Ebersberg mehrfach ein Elch gesichtet. (Symbolbild)
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Über Pfingsten wurde im Landkreis Ebersberg mehrfach ein Elch gesichtet. (Symbolbild)

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Elch im Landkreis Ebersberg unterwegs

Elch im Landkreis Ebersberg unterwegs

Am Pfingstwochenende haben Menschen im oberbayerischen Landkreis Ebersberg an mehreren Orten einen Elch gesichtet. Jetzt wird spekuliert: Ist er ein Bekannter?

Über dieses Thema berichtet: BAYERN 3-Nachrichten am .

In Oberbayern ist ein Elch unterwegs. Laut einem Bericht des Münchner Merkurs [externer Link, möglicherweise Bezahlinhalt] ist bereits am Samstag ein Elch in der Nähe von Hohenlinden im Ebersberger Forst gesichtet und fotografiert worden. Später wurde das Tier weiter südlich im Landkreis gesichtet – es stand mitten auf der Straße. Jetzt wird spekuliert: Ist "Emil" vielleicht zu Besuch in Oberbayern? Die Polizei Ebersberg hält dies für möglich, Belege gibt es dafür bisher keine.

Elch "Emil" war "Medienstar" in Österreich

Der junge Elchbulle "Emil" hatte im Herbst vergangenen Jahres in Österreich einen Medien-Hype ausgelöst, weil er auf seiner Wanderung immer wieder in bewohnten Gebieten auftauchte, Gleise blockierte, Äpfel fraß, in der Donau schwamm und dabei immer wieder Polizisten und Zivilisten vor die Kamera geriet.

Autos müssen an "Elch-Straße" langsamer fahren

Der Elch im Landkreis Ebersberg ist nach Angaben der Polizei einem Autofahrer auf einer Straße in der Nähe von Baiern begegnet. Das Tier sei anschließend in den Wald gelaufen und verschwunden. Entlang der Straße habe die Straßenmeisterei daraufhin Verkehrsschilder zur Reduzierung der Geschwindigkeit aufgestellt, so die Polizei. Dadurch soll das Unfallrisiko verringert werden.

Elch in Oberbayern sei "unüblich"

Dass ein Elch in Oberbayern unterwegs ist, sei eher unüblich, sagt Michael Waldherr von den Bayerischen Staatsforsten in Wasserburg am Inn. In Ostbayern seien die Tiere hingegen häufiger anzutreffen, wenn sie aus Tschechien oder Polen auf Wanderschaft gehen.

In den vergangenen Wochen gab es bereits Elchsichtungen im Landkreis Deggendorf sowie bei Dorfen im Landkreis Erding – womöglich handelt es sich um dasselbe Tier. Auch dort war unklar und unbewiesen, ob es sich bei dem Tier um "Emil" handelte.

Auge in Auge mit einem Elch – Verhaltenstipps

Grundsätzlich, so Michael Waldherr, sei ein großes Tier wie ein Elch nicht ungefährlich. Wer auf einen Elch trifft, könne ihn ruhig anschauen, solle aber Abstand halten und etwa laut reden, damit das Tier auf einen aufmerksam wird und sich zurückzieht.

Mit Material von dpa

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