Die Fliegerbombe im Nürnberger Stadtteil Lichtenreuth ist am späten Mittwochabend gegen 22 Uhr erfolgreich entschärft worden. Eine gute Stunde benötigten der Sprengmeister und sein Kollege, um den Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich zu machen. Das teilte die Stadt Nürnberg auf ihrer Internetseite mit.
370 Betroffene können zurück in ihre Wohnungen
Bei der amerikanischen Fliegerbombe handelte es sich um einen 252 Kilogramm schweren Blindgänger mit einem sogenannten Front- und Heckaufschlagzünder. Dieser war bei Sondierungsarbeiten in drei Metern Tiefe mittig zwischen der Dr. Luise-Herzberg-Straße und der Ingolstädter Straße entdeckt worden. Der Evakuierungsradius betrug 450 Meter.
Betroffen waren rund 370 Menschen, daneben eine Tankstelle, ein Hotel und ein Teil der Oskar-von-Miller-Straße. Rund 150 Einsatzkräfte waren vor Ort, neben den Sprengmeistern und der Feuerwehr, die Polizei, zwei Hilfsorganisationen und ein Fachberater des Technischen Hilfswerks (THW). Wegen der Entschärfung musste auch die Buslinie 53 unterbrochen werden. Rund um die Fundstelle wurde für die Entschärfung ein Schutzwall aus Containern errichtet.
Zuletzt mehrere Bombenfunde in Nürnberg
Erst vor wenigen Tagen war in dem neuen Nürnberger Stadtteil ein 450 Kilogramm schwere Blindgänger entdeckt und entschärft worden. Im November mussten nach einem Fliegerbombenfund in Nürnberg rund 21.000 Bewohner ihre Wohnungen verlassen.
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