Nach Polizeiangaben hat ein Mitarbeiter der Stadt Hersbruck am Montagmorgen an der Gebäudeaußenseite der Gedenkstätte Hersbruck Rußspuren bemerkt. Er fand dort außerdem Gegenstände, mit denen offenbar über das vergangene Wochenende versucht worden war, ein Feuer zu legen. Zudem wurde am Tatort eine rote Heliumflasche aufgefunden.
Graffiti mit NS-Bezug
Hinzugerufene Polizeibeamte stellten im weiteren Umfeld der Gedenkstätte zwei Graffiti fest: eine SS-Rune am Aufgang einer nahegelegenen Therme sowie ein Hakenkreuz auf der Fahrbahn der Erlenstraße. Es entstand ein Sachschaden von etwa 800 Euro.
Polizei sucht Zeugen
Das Staatsschutzkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten vorsätzlichen Brandstiftung sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen übernommen und prüft einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten. Die Polizei sucht Zeugen. In Hersbruck befand sich während des Zweiten Weltkriegs ein Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg.
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