Nach dem Brand bei einem Akku-Hersteller in Karlstein im Landkreis Aschaffenburg am vergangenen Samstag hat das Batterie-Montage-Zentrum (BMZ) dem BR heute bestätigt, dass das Feuer dort ausgebrochen war. Nachdem es sich bei den abgebrannten Akkus um entsorgte, alte Ware gehandelt habe, sei kein großer Sachschaden entstanden, wie eine Sprecherin auf Nachfrage erklärte.
BMZ: Akku-Brände nicht ungewöhnlich
Mehrfach hatte die Feuerwehr in den vergangenen Jahren zu Bränden bei dem unterfränkischen Akku-Bauer ausrücken müssen. Von BMZ heißt es dazu, dass dies bei Akkus nicht ungewöhnlich sei. Das Unternehmen schule seine Mitarbeitenden besonders intensiv und über die üblichen Richtlinien hinaus im Brandschutz.
Löscharbeiten der brennenden Akkus schwierig
Am Samstagfrüh hatten etwa 25 Paletten mit Akkus im Außenbereich gebrannt. 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten ein Übergreifen auf weitere Lagerteile und Gebäude verhindern. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich laut Feuerwehr schwierig: Die Akkus mussten in diversen Containern transportiert und mit Wasser geflutet werden, um eine Wiederentzündung zu verhindern.
Akku-Brand am Samstag: Keine Gefahr für Menschen
Im näheren Umfeld der Einsatzstelle haben Feuerwehrleute mehrere Luft-Messungen durchgeführt und dabei keine Gefahr für die Bevölkerung festgestellt. Auch von BMZ hieß es heute, weder Gebäude oder Mitarbeitende noch die Bevölkerung seien durch das Feuer gefährdet gewesen.
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