Winterdienst im Einsatz auf einem Flughafen
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Nach Glatteis-Warnung in Bayern: Wetter-Ticker in der Nachlese

Nach Glatteis-Warnung in Bayern: Wetter-Ticker in der Nachlese

Glatteis-Warnung in Bayern: Seit dem 9. Januar hatte der Winter Teile des Freistaates fest im Griff. Vielerorts wurde vor Glatteis gewarnt. Inzwischen hat sich die Lage wieder beruhigt. Der News-Ticker zum Winterwetter in der Nachlese.

Über dieses Thema berichtet: Bayern-1-Nachrichten am .

14.30 Uhr: Wetterlage in Bayern hat sich wieder entspannt

Das Wetter in Bayern hat sich wieder beruhigt, deswegen stellen wir den News-Ticker ab sofort wieder ein. Einen aktuellen Überblick zur Wettervorhersage an Ihrem Ort finden Sie wie gewohnt hier.

14.00 Uhr: Flughäfen in Bratislava und Budapest wieder in Betrieb

Wie in Wien mussten auch die nahe gelegenen Flughäfen Bratislava und Budapest wetterbedingt zeitweise gesperrt werden. Der nur rund 50 Kilometer von Wien entfernte Airport der slowakischen Hauptstadt Bratislava konnte deshalb anders als sonst nicht als Ausweichmöglichkeit für Wien dienen. Kurz nach Mittag wurde der Flugbetrieb in Bratislava wieder aufgenommen. Weitere Verspätungen schloss der Flughafen aber auch für den Nachmittag nicht aus. Flüge zum Beispiel nach Basel und London waren zuvor storniert worden.

In Ungarns Hauptstadt Budapest machten vereiste Start- und Landebahnen sowie heftiger Schneefall und Hagelschlag Probleme, auch nach der Enteisung froren die Pisten mehrfach wieder ein. Es kam wegen der Glätte auch zu einem Unfall: Ein Frachtflugzeug vom Typ Boeing 777F der Gesellschaft Ethiopian Cargo geriet auf dem Weg zu seinem Parkplatz ins Schleudern, kam von der Piste ab und rollte in die angrenzende Rasenfläche. Es musste mit Schleppfahrzeugen von dort weggezogen werden. Am frühen Nachmittag wird nun auch hier der Betrieb wieder aufgenommen.

12.12 Uhr: Versorgungsengpass - Wetter und Grippe bremsen Blutspender aus

Zu wenig Blut für Operationen: Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) meldet einen akuten Versorgungsengpass und ruft zu Blutspenden auf. Zum Jahreswechsel seien wetterbedingt viele Blutspendetermine ausgefallen, sagte der Sprecher der bundesweiten DRK-Blutspendedienste, Stephan David Küpper. Zudem habe eine ausgeprägte Grippe- und Erkältungswelle viele Menschen am Blutspenden gehindert. Die Vorräte reichten nur noch für 1,5 Tage - üblich seien vier bis fünf Versorgungstage.

10.59 Uhr: Flughafen Wien nimmt Betrieb nach Eis-Sperre wieder auf

Der Flughafen Wien nimmt nach einer mehrstündigen Sperre wegen Eisglätte den Betrieb schrittweise wieder auf. Ab 11.00 Uhr soll es wieder Abflüge und ab 12.00 Uhr Landungen geben, wie ein Sprecher mitteilte. Es sei jedoch weiter mit Verzögerungen zu rechnen.

Der Betrieb wurde am Morgen eingestellt, weil sich auf dem gesamten Vorfeld, den Rollwegen und den Pisten eine dicke Eisschicht gebildet hatte. Der Flughafen Wien ist der Heimatflughafen der Lufthansa-Tochter Austrian. Insgesamt waren für den Vormittag rund 140 Flüge vorgesehen, von denen der Großteil von der Sperre betroffen war.

10.52 Uhr: Auto rutscht über See, als Feuerwehr Eisstockschießen spielt

In der Oberpfalz ist ein Auto über einen zugefrorenen See geschlittert und direkt neben Feuerwehrleuten zum Stehen gekommen, die gerade Eisstockschießen gespielt haben. Der 20 Jahre alte Fahrer verlor in Bodenwöhr (Landkreis Schwandorf) auf der glatten Straße die Kontrolle über sein Auto. Nach Angaben der Polizei rutschte er mit dem Wagen einen kleinen Abhang hinunter, schlitterte rund 30 Meter über die Eisfläche des Hammersees und kam zum Stehen. Die Eisschicht war demnach dick genug, dass weder der Mittelklassewagen noch Menschen einbrachen.

Direkt daneben spielten gerade mehrere Bodenwöhrer Feuerwehrleute Eisstockschießen. Fahrer und Beifahrer liefen laut einem Polizeisprecher zu Fuß zurück ans Ufer. Das Auto wurde gemeinsam von mehreren Feuerwehren, Wasserwachten und einem Abschleppdienst mit Kranaufbau geborgen. Der Schaden am Auto wurde auf 3.000 Euro geschätzt.

10.47 Uhr: Lawinengefahr in den bayerischen Alpen hoch

Die Lawinengefahr ist oberhalb von 1600 m erheblich, darunter ist sie mäßig. Das meldet der Lawinenwarndienst Bayern (externer Link). Das Hauptproblem in den höheren Lagen ist der Triebschnee. Schneebrettlawinen können in eingewehten Bereichen, besonders an Steilhängen der Expositionen Nordwest über Ost bis Süd und in Rinnen und Mulden mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Die Anzahl der Gefahrenstellen nimmt mit der Höhe zu und Lawinen können in den Hochlagen der schneereicheren Gebiete stellenweise groß werden.

10.26 Uhr: Glatteis hat Tschechien und die Slowakei im Griff

Gefährliches Glatteis hat auch weite Teile von Tschechien fest im Griff. Auch der Bahnverkehr von und nach Deutschland ist betroffen. Der Flughafen in Prag arbeitet nur eingeschränkt. Andere Flughäfen in der Region haben ihren Betrieb vorläufig komplett eingestellt, etwa Bratislava und Wien.

10.17 Uhr: Aufhebung aller Unwetterwarnungen in Deutschland

Der Deutsche Wetterdienst hat alle bestehenden Unwetterwarnungen vor Glatteis aufgehoben - siehe Warnkarte. Landesweit hat sich die mildere Luft durchgesetzt und zu einer deutlichen Entspannung der Glättesituation geführt.

Grafik: Bayernkarte – Wetterwarnungen des DWD

09.36 Uhr: Glatteis - Betrieb auf Airport Wien vorübergehend eingestellt

Auf dem Flughafen Wien ist der Betrieb witterungsbedingt vorläufig eingestellt worden. "Wir gehen davon aus, dass die Situation jedenfalls noch bis etwa 11.00 Uhr so anhalten wird", teilte ein Sprecher mit. Ankommende Flüge wurden zu anderen Airports – etwa München, Frankfurt, Köln, Venedig – umgeleitet. Abflüge waren demnach verzögert.

Auf dem Vorfeld, den Rollwegen und den Pisten hat sich laut Flughafen eine dicke Eisschicht gebildet, die unmittelbar nach der Enteisung sofort neu gefriert. Es werde intensiv daran gearbeitet, den Flugbetrieb so rasch wie möglich wieder zu ermöglichen, sagte der Sprecher.

Auch der nur rund 50 Kilometer entfernte Flughafen der slowakischen Hauptstadt Bratislava musste wetterbedingt gesperrt werden. Er konnte deshalb nicht wie sonst gelegentlich als Ausweichmöglichkeit für Wien dienen.

08.03 Uhr: Bahnverkehr in Bayern läuft - Zugausfälle und Verzögerungen auf einzelnen Strecken

Der Bahnverkehr in Bayern läuft an diesem Morgen größtenteils normal - auch Fernverkehr und Münchner S-Bahn, allerdings gibt es auf einzelnen Regionalstrecken zum Teil erhebliche Probleme aufgrund von Weichenstörungen, Signalstörungen oder Problemen mit Zügen. Aufgrund einer Reparatur an einem Signal auf der Strecke zwischen Tutzing - München Hbf, kommt es aktuell zu Beeinträchtigungen. Die Züge verkehren in diesem Abschnitt mit verminderter Geschwindigkeit.

Aufgrund einer Langsamfahrstelle und notwendiger Reparaturarbeiten an der Strecke kommt es auf der Gräfenbergbahn (Linie RB21) bis voraussichtlich 23.01.2026 zu Zugausfällen. Es wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Generell gilt die Empfehlung für Bahnkunden, vor Fahrtantritt möglichst im Internet und über die DB-Navigator-App zu prüfen, wie die Züge fahren.

08.00 Uhr: Vereinzelte Unterrichtsausfälle in Niederbayern

Wegen Glatteis entfällt heute in einigen niederbayerischen Schulen der Präsenzunterricht. Betroffen sind laut Kultusministerium: die Grund- und Mittelschule Furth im Landkreis Landshut, die Mittelschule Schönbrunn und die Grundschule Konradin-Auloh in Landshut Stadt und die Grundschule Ringelai im Landkreis Freyung-Grafenau, die Mittelschule Schönbrunn.

07.37 Uhr: Auto gerät in Gegenverkehr – sieben Verletzte

Bei einem Unfall bei Tuntenhausen im Landkreis Rosenheim sind sieben Menschen verletzt worden, darunter auch zwei Vierjährige, wie die Polizei mitteilte. Eine 32-Jährige war zuvor mit ihrem Auto in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort krachte sie in den Wagen eines 79-Jährigen. Die Polizei vermutet Glätte als Unfallursache.

07.30 Uhr: Stadt Landshut - Präsenzunterricht an zwei Schulen entfällt wegen Glätte

An der Mittelschule Schönbrunn und an der Grundschule Konradin-Auloh im Stadtgebiet von Landshut entfällt heute der Präsenzunterricht. Wie das Kultusministerium am Morgen mitteilte, sei "starke Glätte im unmittelbaren Schulbereich" der Grund für den Ausfall. Für ganz Niederbayern warnt der Deutsche Wetterdienst (Stand: 7.30 Uhr) weiterhin vor Glatteis auf Gehwegen und Straßen.

Tabelle: Wo in Bayern der Präsenzunterricht ausfällt

06.38 Uhr: Teilweise noch Glatteisgefahr - Entspannung in Sicht

Mildere Luft bringt Entspannung beim Wetter. Anfangs kann es aber in den östlichen und nördlichen Landesteilen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) noch Glatteis geben, vor allem in Niederbayern noch mit unwetterartigem Ausmaß. Doch ab mittags beruhigt sich mit steigender Temperatur und abklingenden Niederschlägen auch dort die Lage. 

In der Nacht zum Mittwoch ist in der Südosthälfte Bayerns örtlich mit leichtem, im Oberallgäu auch mäßigem Frost zu rechnen. Im nördlichen Franken und der Südosthälfte kann es stellenweise auch erneut glatt werden.

05.47 Uhr: Nach Glätte-Unfällen – A9 bei Bayreuth wieder frei

Nach stundenlanger Sperrung ist die Strecke auf der A9 Berlin-Nürnberg in beide Richtungen wieder frei. An den Unfällen waren nach Angaben der Polizei 39 Fahrzeuge, darunter mehrere Lkw, beteiligt. Insgesamt spricht die Polizei von acht Leicht- und zwei Schwerverletzten. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf mindestens eine Million Euro.

04.44 Uhr: Winterwetter – Krankenhäuser melden "extreme Belastung"

Das extreme Winterwetter der vergangenen Tage hat Krankenhäuser bundesweit stark gefordert. "Eis und Schnee haben uns in den vergangenen Tagen auch in den Notaufnahmen extrem belastet", sagte Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), der "Rheinischen Post". "Wir haben eine große Zahl an Fußgänger-Unfällen gesehen – überwiegend mit kleineren Verletzungen und Brüchen, aber auch mit schweren Verkehrsunfällen durch glatte Straßen".

Für die Arztpraxen war die Lage dem Hausärzteverband zufolge bislang gut beherrschbar. "Vieles konnte direkt in unseren Praxen behandelt werden, in einigen Fällen mussten die Patientinnen und Patienten in die Kliniken überwiesen werden", sagte Markus Beier, Bundesvorsitzender des Hausärzteverbandes, der "Rheinischen Post".

03.51 Uhr: Nach Glätte-Unfällen – A9 bei Bayreuth einspurig befahrbar

Wegen Glatteis ist es auf der A9 Berlin-Nürnberg bei Bayreuth zu neun Unfällen gekommen. Die Autobahn wurde deshalb nach Angaben der Polizei zwischenzeitlich in beide Richtungen gesperrt. Wegen der Glätte stellten die Bergungsarbeiten eine besondere Herausforderung dar. Ein Polizeisprecher schätzte die Dicke des Eises auf der Fahrbahn auf bis zu zwei Zentimeter. In den frühen Morgenstunden war die Autobahn bei Bayreuth in beide Richtungen einspurig befahrbar. Vor dem Berufsverkehr soll die Strecke wieder vollständig freigegeben werden.

An den Unfällen waren mindestens 29 Autos und 9 Lkw beteiligt. Bislang habe es laut Polizei nur Leichtverletzte gegeben. Der größte Unfall war wohl ein Auffahrunfall mit mehreren Autos und Lastwagen an der Anschlussstelle Bayreuth Süd. Dabei wurden laut Feuerwehr sechs Personen leicht verletzt. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

01.47 Uhr: Glätte-Unfälle auf A9 – Vollsperrung bei Bayreuth

Auf der A9 Berlin-Nürnberg ist es bei Bayreuth auf vereister Fahrbahn zu mindestens acht Unfällen gekommen. Die Autobahn wurde deshalb in beide Richtungen komplett gesperrt, wie die Polizei mitteilte. Aufgrund der Glätte würden die Bergungsarbeiten eine besondere Herausforderung darstellen. Ein Polizeisprecher schätzte die Dicke des Eises auf der Fahrbahn auf bis zu zwei Zentimeter. Wie lange die Autobahn bei Bayreuth gesperrt bleiben muss, war unklar. Fast bei allen Unfällen waren Lkw beteiligt, wie es hieß. Bislang habe es nur Leichtverletzte gegeben.

Dienstag, 13. Januar 2026

21.18 Uhr: Kleintransporter prallt gegen Rettungswagen

Beim Zusammenstoß eines Kleintransporters mit einem Rettungswagen sind in Oberbayern fünf Menschen verletzt worden: die drei Insassen im Transporter sowie die beiden Sanitäter aus dem Rettungswagen. Die Sanitäter kümmerten sich um die verletzten Männer aus dem Kleintransporter, wie das Bayerische Rote Kreuz (BRK) mitteilte. Dann seien alle fünf Unfallopfer in Krankenhäuser gebracht worden.

Der 23 Jahre alte Fahrer des Kleintransporters war laut Polizei bei winterlichen Straßenverhältnissen nahe Palling (Landkreis Traunstein) auf die Gegenfahrbahn geraten und gegen den Rettungswagen geprallt. Beide Fahrzeuge seien von der Straße geschleudert worden.

Der 23-Jährige wurde laut Polizei mittelschwer verletzt, seine 29 und 22 Jahre alten Mitfahrer sowie die 43 und 30 Jahre alten Sanitäter haben leichte Verletzungen. Ein Patient befand sich laut Rotem Kreuz nicht an Bord des Rettungswagens. Dieser sei auf dem Weg von einem Krankenhaus zur Rettungswache gewesen.

21.04 Uhr: Kleinwagen kommt auf Hammersee zum Stehen

In Bodenwöhr im Landkreis Schwandorf ist am Montagabend ein 20-Jähriger mit einem Auto von der Straße abgekommen und auf dem angrenzenden, zugefrorenen Hammersee zum Stehen gekommen. Wie die Polizei auf BR-Nachfrage mitteilte, konnte der junge Mann und sein 28-jähriger Beifahrer selbst aus dem Kleinwagen aussteigen und sich vom Eis retten. Zunächst hatte die Polizei von einer Person im Fahrzeug gesprochen. Das Auto sei nicht in das Eis eingebrochen und konnte bereits am Abend geborgen werden. Durch den Unfall entstand ein geringer Sachschaden am Fahrzeug. Die Männer sind nach aktuellen Erkenntnissen unverletzt. Der 20-jährige Autofahrer war vermutlich wegen der Wetterverhältnisse mit Glätte von der Straße abgekommen, heißt es von der Polizei.

21.00 Uhr: Massenkarambolage – 13 Verletzte in Oberfranken

13 Verletzte und viel Blechschaden hat es bei einer Massenkarambolage auf der Bundesstraße 173 bei Lichtenfels in Oberfranken gegeben. Zwei Menschen wurden schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die Fahrbahn sei spiegelglatt gewesen. Das benötigte Streusalz konnte nicht an die Unfallstelle gebracht werden, weil die Streufahrzeuge kaum von der Stelle gekommen seien.

In die Massenkarambolage seien 18 Autos, ein Lastwagen und ein Streufahrzeug verwickelt gewesen – zehn Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. In der Folge hätten sich mehrere weitere kleinere Unfälle mit Blechschaden ereignet. Die B173 wurde im Unfallbereich vorübergehend komplett gesperrt.

13 Verletzte und viel Blechschaden gab es bei einer Massenkarambolage auf der Bundesstraße 173 bei Lichtenfels in Oberfranken.
Bildrechte: NEWS5 / Ferdinand Merzbach
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13 Verletzte und viel Blechschaden gab es bei einer Massenkarambolage auf der Bundesstraße 173 bei Lichtenfels in Oberfranken.

17.09 Uhr: Schwerer Unfall auf spiegelglatter A6 – ein Toter

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A6 ist heute Nachmittag kurz vor dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd ein Mensch ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilt, ist die Autobahn an der Unfallstelle in Fahrtrichtung Heilbronn nach wie vor komplett gesperrt. Vermutlich wegen der glatten Fahrbahn, geriet ein Lkw zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd und der Anschlussstelle Nürnberger-Langwasser ins Schlingern. Er driftete nach links auf die benachbarte Fahrbahn ab und stieß dort mit zwei Autos zusammen. In der Folge gerieten eines der Autos sowie der Lkw in Brand. Der 64-jährige Fahrer des in Brand geratenen Autos konnte von dem 54-jährigen Lkw-Fahrer aus dem Auto schwer verletzt gerettet werden. Die zweite Person in diesem Auto war eingeklemmt und starb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des weiteren Autos konnte sich selbstständig befreien und wurde leicht verletzt.

Ein Schneeräufahrzeug, Autos und Lastwagen fahren bei Schneefall auf der Autobahn A9 im Norden von München.
Bildrechte: picture alliance/dpa | Peter Kneffel
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Ein Schneeräufahrzeug, Autos und Lastwagen fahren bei Schneefall auf der Autobahn A9 im Norden von München.

16.34 Uhr: Deutlich mehr Einsätze für die Rettungsdienste in Unterfranken

In den Regionen Würzburg, Kitzingen und Main-Spessart gab es heute deutlich mehr Einsätze für den Rettungsdienst wegen Glatteis. Im genannten Zuständigkeitsbereich der Integrierten Leitstelle Würzburg waren es zwischen 5.00 und 13.30 Uhr 113 Einsätze, so ein Sprecher in einer ersten Unwetter-Bilanz. Zum Vergleich: Am vergangenen Montag waren es 77 Einsätze im gleichen Zeitraum. Die Rettungsdienste hätten ihr Personal schon vorsorglich aufgestockt – auch mit ehrenamtlichen Zusatz-Mannschaften. Die Rettungswagen waren zum Teil mit Schneeketten unterwegs.

16.30 Uhr: Wetterexperte verteidigt Glatteis-Warnungen

Der Meteorologe Stefan Laps vom ARD-Wetter-Kompetenzzentrum hat die Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für Bayern verteidigt. Es sei "auf jeden Fall angemessen" gewesen, die zweithöchste Warnstufe auszurufen, sagte Laps im Gespräch mit dem BR. Die Wetterlage mit Dauerfrost und einer von Westen heranziehenden Warmfront habe die Gefahr von gefährlichem Glatteis eindeutig begründet. Dass es in manchen Regionen wie Unterfranken und Schwaben bislang kaum zu Glätte kam, erklärt der Experte damit, dass dort die milde Luft sehr schnell angekommen sei.

Die Gefahr sei aber noch nicht gebannt, sagte Laps. Besonders für den Berufsverkehr am Montagabend müsse man in diesen Regionen vorsichtig sein: Oberfranken, Oberpfalz, Niederbayern sowie das östliche Oberbayern. Dort seien die Temperaturen weiterhin unter dem Gefrierpunkt, weshalb Regen auf dem gefrorenen Boden Glatteis auslösen könne. Die Unwetterwarnungen für den Norden und Osten Bayerns seien "immer noch aktuell und immer noch gerechtfertigt".

15.40 Uhr: A6 auf Höhe Nürnberg-Süd gesperrt

Die Polizei hat weitere Informationen zu einem schweren Unfall auf der A6 bekanntgegeben. Eine Person wurde bei dem Unfall im Fahrzeug eingeklemmt und ist mindestens schwer verletzt, heißt es. Demnach war ein Lkw-Fahrer ins Schleudern geraten. In den Unfall waren auch zwei Pkw verwickelt. Sie wurden von dem Lkw gegen eine Betonwand gedrückt. Der Lkw und ein Auto gerieten in Brand. Durch die Bergungsarbeiten kommt es bis zum Abend zu erheblichen Behinderungen. Die A6 ist aktuell in Fahrtrichtung Heilbronn auf Höhe Nürnberg-Süd total gesperrt. Weitere Glatteisunfälle auf der A6 und A3 sollen für die Beteiligten bislang eher glimpflich verlaufen sein.

15.10 Uhr: Unfälle auf spiegelglatter A6 – Lkw in Flammen

Nach mehreren Unfällen auf glatter Fahrbahn warnt die Polizei in Mittelfranken vor Fahrten auf der Autobahn 6 südlich von Nürnberg. In Fahrtrichtung Westen sei die A6 zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd und der Ausfahrt Langwasser gesperrt, weil dort ein Lastwagen brenne, sagte ein Polizeisprecher. "Die Fahrbahn dort ist spiegelglatt", hieß es. Details sowie Angaben zu Verletzten konnte der Sprecher zunächst nicht machen.

Auf der Plattform X schrieb die Polizei, es sei zu "mehreren, teils schweren, Verkehrsunfällen" gekommen. "Bitte meidet und umfahrt den Bereich weiträumig und achtet auf die anhaltende Glätte!", hieß es in dem Beitrag.

15.00 Uhr: Glatteis – so ist die aktuelle Lage

Symbolbild Glatteis Streufahrzeug des Winterdienstes ARCHIV (24.11.2025)
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Glatteis - so ist die aktuelle Lage

14.22 Uhr: Lastwagen hängt über Abgrund – Absturz drohte

Bei winterlichen Straßenverhältnissen ist in Oberbayern ein Lastwagen von der Fahrbahn geraten und an einem Abhang über einem Bach in Bäumen hängen geblieben. Da das Fahrzeug abzurutschen drohte, verließ der Fahrer aus Angst vor einem Absturz nicht das Führerhaus, wie das Bayerische Rote Kreuz (BRK) berichtete. Der 40-jährige Fahrer setzte nach dem Unfall am Morgen auf der Bundesstraße 305 bei Schneizlreuth im Landkreis Berchtesgadener Land einen Notruf ab. Einsatzkräfte sicherten den Lastwagen anschließend mit Stahlseilen und brachten ihn wieder zurück auf die Straße.

13.49 Uhr: Bisher kein Eisregen am Münchner Flughafen

Die Situation am Flughafen München ist unverändert. Der gefürchtete Eisregen ist bislang ausgeblieben. Es sind nach wie vor 19 der 736 für heute geplanten Starts und Landungen annulliert – teilweise wegen der Wetterlage an anderen Airports. Das teilte ein Sprecher auf BR-Anfrage mit.

13.45 Uhr: Erste Glätteunfälle in der Metropolregion Nürnberg

Mittags haben sich auf den Autobahnen rund um Nürnberg erste Glatteisunfälle ereignet. Nach Angaben eines Polizeisprechers gibt es nach ersten Erkenntnissen keine schwerer Verletzten.

Eine Person wurde leicht verletzt bei einem Unfall auf der A6 in Richtung Amberg. Auf Höhe der Ausfahrt Nürnberg-Langwasser war auf glatter Straße ein Kleintransporter ins Schlingern gekommen und in die Leitplanke gekracht. Insgesamt waren an diesem Unfall acht Fahrzeuge beteiligt.

Zuvor hatte sich auf der A3 in Richtung Würzburg ein Auffahrunfall in Höhe der Anschlussstelle Erlangen-Frauenaurach ereignet. In der Gegenrichtung verlor auf spiegelglatter Straße an der Ausfahrt Höchstadt-Ost ein Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen stellte sich in der Autobahnausfahrt quer.

12.11 Uhr: Situation am Münchner Flughafen

Am Flughafen München sind aktuell 19 der 736 für heute geplanten Starts und Landungen annulliert – teilweise wegen der Wetterlage an anderen Airports. Das teilte ein Sprecher soeben auf BR-Anfrage mit. Die beiden Start- und Landebahnen würden wechselseitig geräumt, so dass eine Piste immer zur Verfügung stehe. Passagiere sollten sich vor ihrer Anreise zum Münchner Flughafen im Internet über den aktuellen Status ihres Fluges informieren.

11.00 Uhr: Wunsiedel sagt Neujahrsempfang wegen der Glättewarnung ab

Die Stadt Wunsiedel sagt den für heute geplanten Neujahrsempfang auf der Luisenburg ab. Nach den aktuellen Wetterprognosen mit Glatteiswarnung "lassen eine sichere An- und Abreise" nicht gewährleisten, so die Stadt. Die Veranstaltung wird auf kommenden Montag verschoben – Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger habe "oberste Priorität" heißt es.

10.17 Uhr: Unterrichtsende um 13 Uhr in mehreren unterfränkischen Landkreisen

Der Präsenzunterricht in den Landkreisen Rhön-Grabfeld sowie Haßberge und Bad Kissingen endet am Montag bereits um 13 Uhr, wie die Landratsämter und das Kultusministerium mitteilen. Aufgrund des "starken Schneefalls und der Gefahr von Glatteisbildung" fallen der Nachmittagsunterricht und der schulische Ganztag aus, heißt es aus dem Landratsamt Rhön-Grabfeld.

Auch in den Landkreisen Haßberge und Bad Kissingen fiel die Entscheidung wegen der Witterungslage. Die Schulen in den drei Landkreisen richten eine Notbetreuung für den Fall ein, dass Schülerinnen und Schüler nicht verfrüht nach Hause gehen können.

09.35 Uhr: Flüge an bayerischen Flughäfen wetterbedingt annulliert

An den Flughäfen in Bayern haben Airlines zahlreiche Flüge wetterbedingt gestrichen. "Aktuell liegen uns 15 Annullierungen bei 736 geplanten Flugbewegungen aufgrund der Wetterlage vor", teilte ein Sprecher des Flughafens München mit. Am Airport Nürnberg waren für Montag 69 Starts und Landungen geplant – davon waren am Vormittag bereits 4 Flugbewegungen gestrichen.

08.56 Uhr: Lage in Unterfranken weitgehend ruhig

Bislang ist die Lage auf Unterfrankens Straßen trotz der Glatteiswarnung weitestgehend ruhig. Das bestätigen die Integrierten Leitstellen auf BR-Nachfrage. Die Integrierte Leitstelle in Aschaffenburg ist gerüstet für eine Unwetterlage. Zu einem erhöhten Einsatzaufkommen sei es bislang jedoch nicht gekommen.

Im Raum Würzburg hat es am Morgen geschneit, aber auch hier gab es bisher keine unwetterbedingten Einsätze und die Feuerwehr kann weiterhin ohne Schneeketten ausrücken. Im Raum Schweinfurt – insbesondere in der Rhön – gab es im Verlauf des Morgens zunehmend Schneefall. Das Einsatzaufkommen sei deshalb erhöht und die Einsatzkräfte seien "gut ausgelastet", jedoch noch im normalen Bereich – so die Integrierte Leitstelle in Schweinfurt.

08.45 Uhr: Bayern – Nachmittagsunterricht entfällt in Oberfranken

Aufgrund der Witterungslage endet der Präsenzunterricht heute in ganz Oberfranken um 13 Uhr. Eine Notbetreuung wird an den Schulen eingerichtet.

07.01 Uhr: Wegen Glätte-Vorhersage – Bahn drosselt Geschwindigkeit

Die Deutsche Bahn rechnet angesichts der angekündigten Glatteis-Lage mit Einschränkungen im Betrieb und mit Verspätungen. Man habe "vorsorglich die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf einzelnen Schnellfahrstrecken reduziert", hieß es auf der Webseite der Bahn. 

Betroffen seien zunächst die Abschnitte zwischen Hannover und Frankfurt, Wolfsburg und Berlin sowie Köln und Frankfurt. Dadurch könne es zu Verspätungen und Anschlussverlusten kommen. Alle ICE-Züge zwischen Berlin und Frankfurt würden zudem nicht in Braunschweig und Hildesheim halten, erklärte die Bahn.

06.29 Uhr: Frankfurter Flughafen streicht zahlreiche Flüge

Am Frankfurter Flughafen sind am Morgen angesichts von Schneefall und Glatteiswarnungen zahlreiche Flüge gestrichen worden. Von den im Tagesverlauf geplanten 1.052 Flügen seien 98 annulliert, sagte eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport. Im Laufe des Tages könne die Zahl noch steigen. Der Flughafen starte mit einem "angespannten Winterbetrieb" in den Tag, man rechne mit erheblichen Beeinträchtigungen. Der große Winterdienst sei im Einsatz, auch das Rollfeld müsse geräumt werden. Auf den Parkpositionen der Flugzeuge seien 34 Fahrzeuge zur Enteisung der Maschinen im Einsatz. 

Die Passagiere werden gebeten, rechtzeitig vor ihrer Reise ihren Flugstatus zu prüfen, für die Anreise entsprechend der Wetterlage mehr Zeit einzuplanen und mindestens drei Stunden vor Abflug am Terminal zu sein.

05.30 Uhr: Unterrichtsausfälle in Aschaffenburg und Miltenberg

Vor dem Hintergrund der amtlichen Unwetterwarnung vor Glatteis können die Straßenmeistereien die Schulwegsicherheit nicht gewährleisten. Daher entfällt der Präsenzunterricht in der Stadt und im gesamten Landkreis Aschaffenburg, sowie im Landkreis Miltenberg.

03.30 Uhr: Warnung vor Glatteis in Unterfranken – Integrierte Leitstellen sind vorbereitet

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor gefrierendem Regen und Glatteis – auch in Unterfranken. Dort gilt die Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes ab Montagmorgen um 8 Uhr. Die Warmfront zieht von West nach Ost durch Bayern: Zuerst kommen die Niederschläge noch als Schnee, später gehen sie in Regen über, der auf kalten Böden gefrieren kann. Das kann zu gefährlichem Glatteis führen.

Die Integrierten Leitstellen (ILS) in Aschaffenburg, Würzburg und Schweinfurt haben sich auf die Situation vorbereitet. Auf BR24-Nachfrage bestätigen sie, dass das Personal jeweils verstärkt wird. Außerdem wurden Schichtzeiten teilweise angepasst,

Montag, 12. Januar 2026

21.08 Uhr: Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst in Oberbayern und München vorbereitet

Polizei, Rettungsdienste und Feuerwehren in München und Oberbayern sind nach der Glatteis-Warnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gut auf Montag vorbereitet. Eine Sprecherin des Polizeipräsidiums München erklärte auf BR-Nachfrage, Die Einsatzkräfte seien auf die Situation eingestellt. Sollte ein unter Umständen "erhöhtes Einsatzaufkommen da sein, dann sind wir da", so die Sprecherin wörtlich. Selbiges gilt für die Polizeipräsidien Oberbayern Süd und Oberbayern Nord. Polizei und Rettungsdienst seien vorbereitet und mit dem ohnehin im Dienst vorhandenen Personal gut aufgestellt, erklärte ein Sprecher aus der Einsatzzentrale in Rosenheim. Ähnlich äußerte sich ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord in Ingolstadt. Auch im Norden Oberbayerns sei man "personell ausreichend drauf eingestellt. Doch fürs Streuen sind wir ja nicht zuständig".

20.04 Uhr: Blitzeis - Bremen setzt auf Distanzunterricht

Wegen Blitzeis-Gefahr fällt der reguläre Schulunterricht auch im Bundesland Bremen am Montag aus. Das teilte die Sprecherin des Bildungsressorts mit. Schülerinnen und Schüler bekommen demnach Distanzunterricht. "Ziel ist es, Risiken auf den Schulwegen zu vermeiden und die Sicherheit von Schülerinnen und Schülern sowie Beschäftigten zu gewährleisten", so die Sprecherin. Auch in Bremerhaven wird auf Distanz unterrichtet.

18.28 Uhr: Schnieder mahnt zur Vorsicht

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) mahnt Autofahrer und Fußgänger zu weiterer Vorsicht. Nach Sturmtief "Elli" sei "die Gefahr noch nicht ganz vorbei", sagte er der "Bild"-Zeitung. "Jetzt werden wir Tauwetter haben. Es wird Regen fallen auf gefrorenen Boden." Es könne daher am Montag und Dienstag auch "zu gefährlichem Glatteis kommen".

17.17 Uhr: DWD warnt vor Glatteis in ganz Bayern am Montag

Für Montag hat der Deutsche Wetterdienst eine Glatteiswarnung für ganz Bayern herausgegeben. Von 10 bis 18 Uhr sollten die Menschen in Bayern sich nach Möglichkeit nicht im Freien aufhalten und unnötige Fahrten unterlassen. Wer unbedingt ins Auto steigen muss, sollte sehr vorsichtig sein und mit Straßensperrungen rechnen. Für den Fall, dass man steckenbleibt, sollte man das Auto volltanken und Decken und warme Getränke dabei haben.

Grund für das erwartete Glatteis ist zunächst Schneefall ab Montagmorgen, der dann von Westen her in Regen übergeht. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor plötzlich und heftig überfrierender Nässe oder schlagartig gefrierendem Regen. Auch "starker Eisansatz und Eisbruch" seien möglich.

16.05 Uhr: Auch in Teilen Niedersachsens morgen keine Schule

Neben dem gesamten Bundesland Nordrhein-Westfalen, lassen auch einige Regionen in Niedersachsen die Schulen geschlossen. Laut der Verkehrsmanagementzentrale (VMZ) betrifft das unter anderem die Stadt Oldenburg und mehrere Landkreise wie Cuxhaven, Peine und Hildesheim. Auch in der Hauptstadt Hannover bleiben die Schulen am Montag zu, wie die Stadt mitteilte.

15.10 Uhr: Glatteis - Schulen in ganz NRW bleiben geschlossen

Wegen der Gefahr von starkem Glatteis auf den Straßen gehen die Schulen in Nordrhein-Westfalen am Montag landesweit in Distanzunterricht. In den Schulen werde lediglich eine Notbetreuung angeboten, teilte die Landesregierung mit.

15.02 Uhr: Blendende Sonne sorgt für sieben Unfälle in Mittelfranken

Auf der A9 in Mittelfranken hat es am Mittag innerhalb von zwei Stunden sieben Unfälle gegeben, weil die tiefstehende Sonne die Autofahrer blendete. Besonders tückisch war die Sonne offenbar im Streckenabschnitt zwischen Allersberg und Greding in Fahrtrichtung München. Die Bilanz der Polizei: Eine schwer verletzte Person, drei weitere leicht Verletzte und Blechschäden im sechsstelligen Bereich. Die Unfälle haben zu Behinderungen geführt.

14.30 Uhr: Bahn rechnet nur mit kleineren Störungen durch gefrierenden Regen

Der gefrierende Regen wird am Montag nur zu kleineren Einschränkungen im Zugverkehr führen, glaubt die Deutsche Bahn. So schlimm wie am Freitag und Samstag werde es wohl nicht werden, sagte der Chef des für die Infrastruktur zuständigen Bahn-Unternehmens DB InfraGo, Philipp Nagl. Auch Blitzeis bedeute aber durchaus eine signifikante Gefahr - unter anderem durch das erhöhte Sturzrisiko für Reisende.

Gefrierender Regen kann dazu führen, dass sich auf Oberleitungen eine die Stromabnahme behindernde Eisschicht bildet. Weichen, Signale und Bahnübergänge können vereisen und dadurch blockieren oder Fehlfunktionen zeigen.

14.04 Uhr: Bahnchefin - Hauptstrecken wieder frei

Nach dem Wintersturm sind rund zwei Drittel der Fernstrecken der Deutschen Bahn wieder in Betrieb. "Die großen Hauptachsen sind alle freigeräumt und befahrbar", sagte Bahnchefin Evelyn Palla am Mittag am Hauptbahnhof in Hannover. Sie bedankte sich bei den Einsatzkräften, die in den letzten Tagen im Einsatz waren.

Der Wintersturm "Elli" hatte Ausfälle und massive Verspätungen im Bahnverkehr zur Folge. In Norddeutschland ging beim Fernverkehr teilweise gar nichts mehr. Manche Reisende, die gestrandet waren, mussten in abgestellten Zügen unterkommen. Laut Palla kommt es aber auch noch am Nachmittag auf vielen Strecken zu Einschränkungen. 

Blick auf verschneite Gleise an der Hackerbrücke in München
Bildrechte: BR/Max Hofstetter
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Bahnchefin - Hauptstrecken wieder frei

13.30 Uhr: Warnung vor Glatteis in Unterfranken – Integrierte Leitstellen sind vorbereitet

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor gefrierendem Regen und Glatteis – auch in Unterfranken. Die Warnung gilt ab Montag 5.00 Uhr, lediglich im östlichsten Landkreis Haßberge gilt die Warnung des DWD erst ab 9.00 Uhr. Der Grund: Eine von West nach Ost durchziehende Warmfront. Zuerst kommen die Niederschläge noch als Schnee, später gehen sie in Regen über, der auf kalten Böden gefrieren kann. Das kann zu gefährlichem Glatteis führen. Für die Landkreise Miltenberg, Aschaffenburg und Kitzingen gibt der DWD morgen ab 13 Uhr dann bereits wieder Entwarnung.

Die Integrierten Leitstellen (ILS) in Aschaffenburg, Würzburg und Schweinfurt haben sich auf die morgige Situation vorbereitet. Auf BR24-Nachfrage bestätigen sie, dass das Personal jeweils verstärkt wird. Außerdem wurden Schichtzeiten teilweise angepasst, Feuerwehren und Rettungsdienste sind ebenfalls vorgewarnt. Um für mögliche Einsätze gewappnet zu sein, wurden in Würzburg auch einige Fahrzeuge auf Ketten umgestellt, heißt es von der ILS.

13.06 Uhr: Bahnchefin verteidigt Krisenmanagement – Sicherheit hat immer "oberste Priorität"

Nach der Einstellung des Fernverkehrs der Deutschen Bahn wegen Wintersturms "Elli" in Norddeutschland hat Konzernchefin Evelyn Palla das Krisenmanagement verteidigt. Die Sicherheit von Reisenden und Mitarbeitenden habe für ihr Unternehmen immer "oberste Priorität", sagte die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn im Hauptbahnhof Hannover. Die Lage sei "sehr dynamisch" gewesen, "weitreichende Schneeverwehungen" hätten seit Freitag immer wieder bereits freigeräumte Streckenabschnitte blockiert.

Die Bahn sei "immer bestmöglich vorbereitet", fügte Palla hinzu. Es gebe jedoch stets "Unbekannte", jede Wetterlage sei "anders". So sei vorher etwa unklar gewesen, welche Regionen und Strecken besonders betroffen sein würden. "Es ist uns tatsächlich gelungen, dass kein Zug auf freier Strecke liegengeblieben ist", betonte die Bahnchefin. Dies sei wichtig, da bei Ausfall der Stromversorgung sonst kritische Situationen drohten.

12.43 Uhr: ADAC rät – Bei Blitzeis unnötige Autofahrten vermeiden

Angesichts der Glätte-Warnung für weite Teile Deutschlands rät der ADAC, auf unnötige Autofahrten zu verzichten. Gerade bei Blitzeis sollte man das Auto lieber stehenlassen, sagte ein ADAC-Sprecher in München. Außerdem gelte generell im Winter, bei Autofahrten auf angepasste Geschwindigkeit zu achten und ausreichend Abstand zu halten. 

Besonders groß ist die Blitzeis-Gefahr laut ADAC in Wäldern, auf Brücken oder an anderen schattigen Orten, wo die Straße bei frostigen Temperaturen stark abkühlen kann. Das Tückische sei, dass die Eisschicht plötzlich auftrete und kaum zu erkennen sei.

12.32 Uhr: Winterwetter sorgt für Unfälle – Glatteis-Warnung für Montag

Am Wochenende ist es wegen des Winterwetters erneut zu zahlreichen Unfällen auf Bayerns Straßen gekommen. Die Polizei meldete viele Blechschäden, vereinzelt gab es auch Verletzte. Heute zeigte sich vielerorts im Freistaat die Sonne bei frostigen Temperaturen. Am Montagmorgen erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) dann Niederschläge, die auf den kalten Böden gefrieren. Für weite Teile Bayerns warnt der DWD vor Glatteis. "Es ist mit erheblichen Beeinträchtigungen auf allen Verkehrswegen zu rechnen", heißt es.

Aus allen Landesteilen berichtete die Polizei am heutigen Sonntag von etlichen Unfällen und Problemen auf den Straßen wegen der winterlichen Verhältnisse. So kam es in Oberstdorf im Landkreis Oberallgäu auf der Bundesstraße 19 nach Polizeiangaben zu einem Verkehrschaos: Viele Fahrzeuge missachteten die Schneekettenpflicht, gerieten ins Rutschen oder blieben stecken. In Aichen im Landkreis Günzburg wurden zwei Frauen verletzt beim Zusammenprall zweier Autos. Eines davon wurde durch einen Gartenzaun und gegen eine Hauswand geschleudert.

Im Video: Der Winter hat Bayern fest im Griff

 Familie fährt mit Schlitten einen Hügel hinunter
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Nach Sonnenstunden droht am Montag die große Straßenglätte

11.40 Uhr: Mehr Verkehrsunfälle aufgrund winterlicher Verhältnisse in Nordschwaben

In Nordschwaben ist es aufgrund der winterlichen Verhältnisse und des Schneefalls gestern und in der Nacht auf heute zu mehr Verkehrsunfällen als sonst gekommen. Im Landkreis Dillingen an der Donau hat es laut Mitteilung der Polizei neun wetterbedingte Unfälle gegeben. So kam am späten Nachmittag ein Auto von der Staatsstraße ab und überschlug sich. Die 13-jährige Tochter des Fahrzeugführers wurde dabei leicht verletzt. Auch in Augsburg hat es laut eines Sprechers einige Unfälle mehr gegeben als sonst. In den Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg kam es ebenfalls zu Unfällen aufgrund rutschiger Straßen.

11.16 Uhr: Bahn-Chaos wegen Wintereinbruchs - Politiker von CDU und Grünen fordern Aufarbeitung

Politiker von CDU und Grünen fordern angesichts der zwei Tage später noch anhaltenden Probleme bei der Deutschen Bahn wegen des Wintersturms "Elli" am Freitag Konsequenzen. "Die Deutsche Bahn muss dieses Desaster aufarbeiten und beim nächsten Wintereinbruch sicherstellen, dass nicht der gesamte Zugverkehr zum Erliegen kommt", sagte der CDU-Abgeordnete Christoph Ploß der "Rheinischen Post". "Es kann nicht sein, dass bei Winterwetter in Deutschland tagelang kaum Züge fahren."

"Der Bund wird die Reaktionen der Deutschen Bahn auf den Wintereinbruch kritisch mit sich und mit dem eigenen Unternehmen besprechen müssen", sagte auch der Grünen-Bahnexperte Matthias Gastel. "Dabei sind auch Rahmenbedingungen zu klären, wie die Tatsache, weshalb Weichenheizungen seitens des Bundes nur begrenzt zuschussfähig sind."

11.02 Uhr: Am Montag zieht von Westen her Warmfront auf

Am heutigen Sonntag sorgt ein Zwischenhoch vorübergehend für Wetterberuhigung in Bayern. Dabei fließt von Norden polare Kaltluft ein. In der Nacht zum Montag zieht dann von Westen eine Warmfront heran. Der Schnee zieht nach Osten und verwandelt sich dabei zunehmend in gefrierenden Regen, dadurch kommt es ab Montagfrüh verbreitet zu Unwettern durch Glatteis. Ab dem Montagnachmittag entspannt sich die Situation von Westen her, zum Osten hin bleibt jedoch bis Dienstagvormittag die Glatteisgefahr bestehen.

Auch heute und in der Nacht zum Montag kann es durch überfrierende Nässe, in Alpennähe auch durch Schneematsch, zu Glätte kommen. Lokale Nebel mit Sichten auch unter 150 Metern sind zudem wahrscheinlich. Ab Montagfrüh gibt es in den Hochlagen der Alpen zunehmend stürmische Böen bis 80 Kilometer pro Stunde aus Westen.

10.34 Uhr: Warnung vor Glätte in weiten Teilen Bayerns

In der Nacht zum Montag ist es laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes in Bayern zunächst gering bewölkt oder klar, stellenweise gibt es Hochnebel. Am Morgen zieht von Westen Niederschlag auf, der erst als Schnee, später als Regen herunterkommt, der auf kalten Böden gefriert. Der DWD warnt deshalb vor Glatteis in weiten Teilen Bayerns. "Es ist mit erheblichen Beeinträchtigungen auf allen Verkehrswegen zu rechnen", heißt es.

09.24 Uhr: Warnungen vor Glätte im Allgäu

Der Deutsche Wetterdienst warnt für die Landkreise Oberallgäu mit Kempten, Ostallgäu und Lindau noch bis 10 Uhr vor Schneefällen zwischen 20 und 30 Zentimetern. Verkehrsteilnehmer sollten mit Glätte und eingeschränkter Sichtweite rechnen, unnötige Fahrten vermeiden und ihr Verhalten im Straßenverkehr anpassen.

09.04 Uhr: Bahnfernverkehr im Norden auf allen Hauptstrecken angelaufen

Der wetterbedingt teils ausgesetzte Fernverkehr der Bahn in Norddeutschland ist nach Unternehmensangaben auf allen Hauptstrecken wieder angelaufen. Allerdings sei weiterhin nur ein reduziertes Angebot möglich, und es könne noch zu Ausfällen kommen, teilte die Deutsche Bahn am Morgen mit.

08.39 Uhr: Heftiger Schneefall – Super-G in Zauchensee abgesagt

Heftiger Schneefall hat die Skirennläuferinnen um Superstar Lindsey Vonn in Zauchensee gestoppt. Der Super-G am Sonntag musste abgesagt werden, wie die Organisatoren mitteilten. Neben dem Schneefall sorgte auch heftiger Wind auf dem Gipfel für Probleme, sodass die Jury den erforderlichen Sicherheitsstandard nicht mehr gegeben sah.

08.37 Uhr: Einige Glätteunfälle in Bayern in der vergangenen Nacht

In Niederbayern und der Oberpfalz haben die winterlichen Straßenverhältnisse zu einigen Verkehrsunfällen geführt. Wie Sprecher der Polizeipräsidien dem BR mitteilten, hat es in beiden Regierungsbezirken in den vergangenen zwölf Stunden rund 70-mal gekracht. Alles in allem sei die Lage jedoch entspannt geblieben, es habe keine schwer verletzten Menschen gegeben. In der Oberpfalz wurden rund 40 Verkehrsunfälle verzeichnet. Meistens blieb es bei Blechschäden, vier Personen wurden jedoch leicht verletzt

In Mittel- und Oberfranken hat es in der vergangenen Nacht nur wenige Glätteunfälle gegeben. Wie die Polizei in Oberfranken meldet, sei die Lage entspannt gewesen. Auch in Mittelfranken hielten sich die Einsätze der Polizei aufgrund von Glätte in der vergangenen Nacht in Grenzen, so ein Sprecher auf BR-Nachfrage. Insgesamt sei es zu etwa 60 Glätteunfällen am Samstagabend und in der vergangenen Nacht gekommen. Alle verliefen ohne größere Personenschäden.

Im Allgäu blieb die Verkehrslage trotz teils heftiger Schneefälle in der Nacht auf heute laut Polizei ebenfalls "relativ ruhig". Laut eines Sprechers hat es einige Glätteunfälle gegeben, dabei seien aber überwiegend Blechschäden entstanden. Schwerverletzte habe es keine gegeben. Die Straßenverhältnisse seien winterlich. Die Räumdienste seien unterwegs, der Winterdienst habe die Lage im Griff.

07.28 Uhr: Der Schnee macht Pause – Sonne übernimmt am Sonntag

Am Sonntag kann sich vielerorts in Bayern die Sonne zeigen, doch es droht Glätte. In der Nacht sollte der Schneefall dem Deutschen Wetterdienst zufolge in Nordbayern bereits nachlassen. In Alpennähe ist zunächst noch mit Schnee zu rechnen, im Tagesvorlauf kommt aber auch dort wie in anderen Regionen die Sonne durch. 

Nach einer frostigen Nacht mit Tiefstwerten von –5 bis –9 Grad, in Teilen Nordbayerns sogar bis –13 Grad, ist verbreitet mit Glätte zu rechnen. Auch tagsüber bleiben die Temperaturen unter dem Nullpunkt. Die Höchstwerte liegen bei kalten –7 Grad im Frankenwald bis 0 Grad.

In der Nacht zum Montag ist es laut der Prognose zunächst gering bewölkt oder klar, stellenweise gibt es Hochnebel. Auch hier soll es örtlich zu Glätte und Frost kommen. Später kommen von Westen wieder mehr Wolken, es fällt erneut Schnee. Die Tiefstwerte reichen von –5 Grad in Mainfranken bis –17 Grad im Bayerwald.

04.32 Uhr: In der Nacht droht Glätte durch gefrierenden Regen

Am heutigen Sonntag legt legt das Wetterchaos immerhin eine kurze Pause ein, doch zum Wochenstart könnte laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) gefrierender Regen für die nächste Unwettersituation sorgen. In der Nacht zu Montag könnte laut DWD Schnee in Regen übergehen, der auf den kalten Böden gefriert und zu Glatteis führt. "Damit stellt sich nach kurzer Pause die nächste Unwettersituation an. Am Montag breitet sich der gefrierende Regen auf weite Teile des Landes aus", sagte DWD-Meteorologe Thore Hansen.

Ein Lichtblick ist derweil das Wetter am Sonntag: Der DWD-Meteorologe Marcel Schmidt erwartet gar einen "Wintertag wie aus dem Bilderbuch". "Bei zeitweiligem Sonnenschein lohnt sich ein Winterspaziergang durch die frisch verschneite Landschaft." Es soll heiter bis wolkig und vor allem im Nordosten und Westen oftmals sonnig und trocken werden.

04.31 Uhr: Bahnverkehr weiter eingeschränkt

Aufgrund des heftigen Wintereinbruchs fällt der Bahnverkehr auf mehreren wichtigen norddeutschen Fernverkehrsstrecken voraussichtlich auch noch am heutigen Sonntag aus. Betroffen waren unter anderem die Verbindungen Westerland-Hamburg und Binz/Stralsund/Rostock-Berlin, wie die Deutsche Bahn auf ihrer Webseite mitteilte. Auf der Schnellfahrstrecke zwischen Frankfurt und Köln sei zudem die zulässige Höchstgeschwindigkeit reduziert worden.

Als Ursache der Probleme nannte die Bahn Schneeverwehungen auf bereits geräumten Gleisen sowie eingefrorene und blockierte Weichen. An manchen Eisenbahntunneln sei das Technische Hilfswerk (THW) dabei, Zugänge freizuräumen. Und vor der Inbetriebnahme von Fernverkehrsstrecken würden Testfahrten durchgeführt. Die Bahn riet: "Bitte prüfen Sie, ob Sie Ihre Reise verschieben können."

00.17 Uhr: Deutscher Wetterdienst hebt alle Unwetterwarnungen wegen massiven Schneefalls auf

Nach massivem Schneefall durch Wintersturm "Elli" in weiten Teilen des Landes hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) alle bestehenden Unwetterwarnungen aufgehoben. Es werde jedoch weiterhin vor leichten bis mäßigen Schneefällen in Süddeutschland sowie in Sachsen gewarnt, teilte der DWD am späten Samstagabend mit. Die Schneefälle hätten sich soweit abgeschwächt. Unwetterwarnungen seien nicht mehr notwendig.

Im Audio: Lawinengefahr in den bayerischen Alpen steigt

Winterlandschaft bei Füssen im Allgäu
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Lawinengefahr in den bayerischen Alpen steigt

Sonntag, 11. Januar 2026

20.27 Uhr: Lawinengefahr in den bayerischen Alpen steigt

Die Lawinengefahr in den bayerischen Alpen ist weiter angestiegen: Oberhalb der Waldgrenze ist die Gefahr nach Einschätzung des Lawinenwarndienstes nun groß, das entspricht der Warnstufe vier von fünf. Unterhalb der Waldgrenze ist die Lawinengefahr erheblich, was der Warnstufe drei von fünf entspricht. Besonders betroffen sind den Angaben nach die Allgäuer Alpen.

In allen Höhenlagen sei das Hauptproblem der sogenannte Triebschnee, urteilen die Experten. Triebschnee entsteht, wenn lockerer Schnee in oberflächlichen Schichten vom Wind verweht und an anderer Stelle abgelagert wird. In eingewehten Bereichen, besonders etwa in Rinnen und Mulden, können sich laut Lawinenwarndienst auch mit geringer Zusatzbelastung Schneebrettlawinen lösen.

Als geringe Zusatzbelastung gelten etwa einzelne Skifahrer, Snowboarder oder Schneeschuhgeher sowie Gruppen an Wintersportlern, die mit größeren Abständen voneinander unterwegs sind. "Gefahrenstellen sind zahlreich und finden sich auch im Waldübergangsbereich sowie in Waldschneisen und Lichtungen", hieß es.

Die Lawinengefahr wird anhand einer fünfstufigen Skala angegeben, die von gering über mäßig und erheblich bis zu groß und sehr groß reicht. Bei Stufe vier können große oder sehr große Lawinen spontan oder bei geringer Belastung ausgelöst werden. Rund 10 Prozent aller tödlichen Lawinenunfälle ereignen sich in dieser Warnstufe.

15.16 Uhr: Bahnverkehr in Norddeutschland bleibt bis Sonntag stark eingeschränkt

Der Fernverkehr der Deutschen Bahn in Norddeutschland bleibt infolge des Wintersturms "Elli" noch bis mindestens Sonntag stark eingeschränkt. "Schneeverwehungen machen bereits geräumte Gleise wieder unbefahrbar und weitere Räum- und Erkundungsfahrten nötig", erklärte die Bahn am Samstag. "Weiterhin sind Weichen eingefroren und blockiert." Insbesondere rund um Hannover sowie in Schleswig-Holstein gab es demnach weiterhin Probleme.

Die Bahn hatte den Fernverkehr im Norden am Freitagvormittag komplett eingestellt. Zunächst bestand nach Unternehmensangaben die Hoffnung, den Betrieb noch am selben Tag schrittweise wieder aufzunehmen. Dies wurde dann auf Samstagmorgen verschoben. Am Morgen hieß es dann, ab Mittag würden die ersten Fernzüge wieder auf der Strecke von Berlin über Hannover ins Ruhrgebiet fahren.

Daraus wurde nun auch nichts. Lediglich auf der Verbindung von Hamburg über Bremen nach Osnabrück und Nordrhein-Westfalen und Frankfurt sei der Betrieb ab Samstagmittag wieder aufgenommen worden, teilte die Bahn mit. Alle Fernverkehrsverbindungen über Hannover sowie weitere Strecken, etwa von Hamburg nach Kopenhagen und von Berlin nach Rostock, sollen nach Angaben der Bahn erst am Sonntag wieder starten.

Im Video: Weiterhin sorgt Sturmtief Elli für stark eingeschränkten Bahnverkehr

Schnee liegt auf einer Bank am Ufer des Walchesees auf 801 Meter Meereshöhe.
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Schnee liegt auf einer Bank am Ufer des Walchesees auf 801 Meter Meereshöhe.

15.10 Uhr: Wetterdienst warnt vor Schneefall und Glätte in Bayern

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet für den Rest des Tages verbreitet Schneefall und Glätte in Bayern. An den Alpen und im Vorland gibt es starken bis stürmischen Wind, örtlich kann es zu Schneeverwehungen kommen. Im Norden gibt's Dauerfrost.

In der Nacht zum Sonntag sagt der DWD leichten bis mäßigen Schneefall voraus, der später Richtung Alpen zieht. Am Sonntagmorgen lockert die Wolkendecke in Nordbayern auf. Die Tiefstwerte liegen bei –5 bis –9 Grad. In Teilen Nordbayerns kann es bei Aufklaren auch strengen Frost bis –13 Grad geben. Es bleibt verbreitet glatt.

13.50 Uhr: Straßenmeisterei in Lauf a.d. Pegnitz erwartet "schwierige Nacht"

Die Räumdienste in Bayern haben viel zu tun. "Die heutige Nacht wird schwierig, am Abend werden Schneefall und tiefe Temperaturen gemeldet", heißt es von der Dienststelle der Straßenmeisterei Lauf a.d. Pegnitz. Trotzdem: Für den Dienststellenleiter Ludwig Maier ist es bislang "ein ganz normaler Winter" gewesen. Neben dem Schneeräumen sei das vorbeugende Streuen besonders wichtig, denn die größte Herausforderung sei Eisregen, so Maier im Gespräch mit dem BR.

13.39 Uhr: Hochbetrieb an den Skiliften im Bayerischen Wald

15 bis 20 Zentimeter Neuschnee über Nacht und weitere Schneefälle locken heute viele Wintersportler zu den Skiliften im Bayerischen Wald. Die Verantwortlichen in den Skigebieten freut's. "Da geht mir das Herz auf, wenn es so schneit wie heute. 15 Zentimeter heute schon, das ist traumhaft", sagt Alexander Achatz, der Betriebsleiter des Skilifts am Geisskopf bei Bischofsmais. Ähnlich euphorisch zeigt sich Gerhard Reicheneder, der Betriebsleiter am Skilift in Greising im Landkreis Deggendorf: "Da steigt der Blutdruck immer, weil das eine Riesenfreude ist, wenn die Natur mitspielt. Für die Pistenbedingungen ist das ein Traum."

11.42 Uhr: Nach Wintersturm eisige Temperaturen in Norddeutschland

Nach dem Schneechaos durch den Wintersturm "Elli" hat sich die Lage größtenteils beruhigt. Im Norden Deutschlands dürfte es am Samstag weitgehend trocken bleiben, allerdings bei weiterhin eisigen Temperaturen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. In der Mitte und im Süden des Landes fällt aber weiterhin vielerorts Niederschlag, meistens als Schnee.

In der Nacht zum Sonntag soll es den Prognosen zufolge wieder sehr kalt werden, bevor es zum Wochenanfang wärmer wird. Laut DWD könnte dann Regen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt vielerorts zu Glatteis führen.

11.38 Uhr: Probleme auf Regionalstrecke Erfurt-Coburg

Die Deutsche Bahn meldet auf ihrer Störungs-Website Probleme bei der Verbindung RE29. Demnach ist der Zugverkehr wegen "witterungsbedingter Einschränkungen der Weichen im Bahnhof Erfurt" beeinträchtigt. Reisende sollen mit Verspätungen und Ausfällen im Regionalverkehr in beiden Richtungen rechnen.

08.05 Uhr: Stürmische Böen und Schneefall in Bayern erwartet

In Bayern wird heute kräftiger Wind erwartet und es schneit in vielen Regionen des Freistaats. Bis Sonntagvormittag sollen verbreitet bis zu 5 Zentimeter zusammenkommen, an den Mittelgebirgen und Alpen sind bis zu 10 Zentimeter drin, lokal können es auch 15 Zentimeter sein. Besonders viel Schnee wird dem Deutschen Wetterdienst zufolge mit 15 bis 30 Zentimetern im Oberallgäu erwartet. In manchen Staulagen dürfte dort gar bis zu einem halben Meter Neuschnee fallen. Es kann deswegen glatt auf den Straßen werden. In der Nacht zum Sonntag zieht der Schneefall laut DWD nach Süden ab.

04.06 Uhr: Zwei Verletzte bei Unfall auf schneebedeckter Fahrbahn

Bei einem witterungsbedingten Unfall auf der A73 bei Coburg sind zwei junge Menschen verletzt worden. Ein 21-Jähriger sei auf schneebedeckter Fahrbahn von der Spur abgekommen und gegen die Leitplanke gefahren, sagte ein Sprecher der Polizei. Das Auto überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Er und seine 14 Jahre alte Beifahrerin wurden verletzt.

00.26 Uhr: Unfall mit Sommerreifen auf glatter Fahrbahn

Bei einem Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen auf der Bundesstraße 470 bei Auerbach in der Oberpfalz (Landkreis Amberg-Sulzbach) sind zwei Menschen verletzt worden. Ein 32 Jahre alter Autofahrer war nach Angaben der Polizei mit Sommerreifen unterwegs, geriet bei winterlichen Straßenverhältnissen mit seinem Wagen ins Schleudern und prallte mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Ein weiterer Pkw fuhr noch auf die Unfallstelle auf. Den Schaden schätzt die Polizei auf einen mittleren fünfstelligen Betrag. Die betroffene Stelle der B470 musste rund zwei Stunden voll gesperrt werden.

Samstag, 10. Januar 2026

20.51 Uhr: Meteorologe - Der meiste Schnee im Norden ist durch

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet für Norddeutschland nicht mehr mit großem Schneefall. In Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern könne es zwar im Laufe des Samstags noch einzelne Schneeschauer von der Ostsee her geben. Mit Blick auf die Schneemengen sei aber nichts Großartiges mehr zu erwarten, sagte der Meteorologe vom Dienst, Christian Paulmann. Allerdings stünden vor allem im Nordosten Tage mit strengem Frost bevor. 

17.03 Uhr: Bahn nimmt Fernverkehr im Norden erst am Samstag "schrittweise" wieder auf

Die Deutsche Bahn nimmt ihren wegen der Auswirkungen des Wintersturms "Elli" unterbrochenen Fernverkehr in Norddeutschland erst am Samstag "schrittweise" wieder auf. Das teilte der Konzern am Freitag in Berlin mit. Am Samstag sei "bundesweit noch mit Einschränkungen und Zugausfällen zu rechnen", erklärte sie in ihrem Lageupdate.

Zum Video: Sturmtief "Elli" sorgt für starke Behinderungen in Bayern und Deutschland

Feuerwehr steht bei einem Verkehrsunfall auf schneeglatter Fahrbahn
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Sturmtief "Elli" sorgt für zahlreiche Unfälle

16.36 Uhr: Bundesliga-Spiel Bremen gegen Hoffenheim abgesagt

Das Fußball-Bundesliga-Spiel zwischen Werder Bremen und 1899 Hoffenheim fällt an diesem Samstag aus. Die Partie kann wegen flächendeckender Vereisungen und erheblicher Schneeverwehungen im Stadionareal nicht stattfinden, teilte die Deutsche Fußball Liga mit. Ein Nachholtermin wird nach Angeben der DFL "zeitnah" bekanntgegeben.

14.04 Uhr: Bundesliga-Spiel St. Pauli gegen Leipzig abgesagt

Das Bundesliga-Spiel zwischen dem FC St. Pauli und RB Leipzig fällt nach starkem Schneefall aus. Die für Samstag geplante Partie der beiden Fußball-Erstligisten wurde wegen der extremen Witterungsbedingungen und Sicherheitsrisiken abgesagt, wie die Deutsche Fußball Liga und die Clubs mitteilten. Zuvor hatte die "Bild" darüber berichtet.

13.50 Uhr: Nürnberger Energieversorger rät zur Vorsicht bei tiefhängenden Stromleitungen

Aufgrund entsprechender Wetterprognosen für das kommende Wochenende warnt der Nürnberger Energieversorger N-ERGIE Netz GmbH vor Gefahren durch tiefhängende Stromleitungen. Je nachdem, wie sich die Wetterlage entwickelt, sei es möglich, dass eine starke Last durch Eis und Schnee die Freileitungen zwischen zwei Masten ungewöhnlich stark durchhängen lässt, so das Unternehmen. Ist dies der Fall, sollte unbedingt Abstand gehalten und die zuständige Störungsstelle verständigt werden, heißt es.

13.13 Uhr: Fußball-Bundesliga-Start am Abend nicht gefährdet

Der Wintereinbruch in Deutschland soll den Wiederbeginn der Fußball-Bundesliga offenbar nicht gefährden. "Nach Einschätzung der zuständigen Behörden gibt es aktuell keinen Grund zur Annahme, dass das Spiel am Freitag nicht wie geplant stattfinden kann", teilte Eintracht Frankfurt mit. Die SGE empfängt am Freitag Borussia Dortmund zum Auftakt ins neue Jahr. 

12.02 Uhr: Bahn: Dauer der Einschränkungen noch völlig offen

Bahnfahrer müssen sich bis auf Weiteres auf erhebliche Beeinträchtigungen im Fern- und Regionalverkehr im Norden Deutschlands einstellen. "Wie lange die Einschränkungen in Norddeutschland andauern, kann ich im Moment noch nicht sagen", erklärte ein Bahnsprecher in Berlin. Die Lage sei sehr dynamisch, eine seriöse Prognose nicht möglich. "Ich kann nur versprechen, dass wir alles dafür tun, die Strecken schnell und sicher freizubekommen", betonte er.

11.49 Uhr: Schneeglätte führt zu Zusammenstoß mit Schneepflug

Auf schneeglatter Straße ist bei Greding im mittelfränkischen Landkreis Roth eine Autofahrerin ins Rutschen geraten und mit einem Schneeräumfahrzeug kollidiert. Anschließend geriet die 23-Jährige nach rechts in die Böschung, drehte sich mit ihrem Fahrzeug und wurde wieder zurück auf die Gegenfahrbahn geschleudert, wie die Polizei berichtete. Dort streifte sie zunächst die Leitplanke und stieß dann mit einem entgegenkommenden Auto eines 44-Jährigen zusammen. Der Unfall ging glimpflich aus: Die 23-Jährige wurde leicht verletzt. Der Fahrer des Schneepfluges und der andere Autofahrer blieben unverletzt. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 16.000 Euro.

10.06 Uhr: Auto prallt gegen Baum – Fahrer stirbt

Bei einem Unfall auf einer Staatsstraße bei Kirchenthumbach (Landkreis Neustadt an der Waldnaab) ist ein 52 Jahre alter Autofahrer gestorben. Der Mann kam laut Polizei in einer Rechtskurve links von der Fahrbahn ab und prallte mit dem Auto gegen einen Baum. Der Fahrer wurde dabei tödlich verletzt. Am Auto entstand ein Totalschaden. Unfallursache sei wahrscheinlich eine an die Witterungsverhältnisse nicht angepasste Geschwindigkeit gewesen, so die Polizei.

09.39 Uhr: Bahn stellt wegen des Winterwetters Fernverkehr in Norddeutschland ein

Der gesamte Schienenverkehr im Großraum Hannover sei bis mindestens Freitagmittag eingestellt, teilte die Deutsche Bahn mit. "Damit ist eines unserer wichtigsten Drehkreuze betroffen und der Fernverkehr im Norden Deutschlands nicht mehr möglich." Dies sei notwendig, um Fahrgäste, Beschäftigte und Fahrzeuge zu schützen. Die Züge werden an geeigneten Bahnhöfen zurückgehalten. Die DB versorgt den Angaben zufolge ihre Fahrgäste vor Ort und hat dafür zusätzliches Personal im Einsatz. In Hannover etwa stellt die Bahn Aufenthaltszüge bereit. Die Bahn hatte zuletzt angekündigt, wegen des Winterwetters vorsorglich Züge zu streichen und teilweise langsamer fahren zu lassen. Fahrgäste müssen mit größeren Verspätungen rechnen.

Zum Video: Auswirkungen von Sturmtief "Elli" in Bayern

Das Winterwetter hat Bayern fest im Griff
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Das Winterwetter hat Bayern fest im Griff

09.27 Uhr: Stadt Ingolstadt warnt vor dem Betreten zugefrorener Gewässer

Die Stadt Ingolstadt weist darauf hin, dass im gesamten Stadtgebiet keine Eisflächen auf Seen oder Weihern freigegeben sind. Das Betreten zugefrorener Gewässer erfolge ausschließlich auf eigene Gefahr. Eine Überprüfung der Eisflächen auf Tragfähigkeit oder eine Überwachung durch die Stadt findet nicht statt. Natürliche Eisflächen seien besonders gefährlich, da die Eisdicke unberechenbar sei. Zuflüsse oder Quellen können das Eis von unten unterspülen,

Schnee verdeckt mögliche Schwachstellen. Risse, Knacken oder Knirschen sind deutliche Warnsignale für nachlassende Tragfähigkeit. Ein Einbruch ins eiskalte Wasser kann zu Kälteschock, Unterkühlung und akuter Lebensgefahr führen – auch in flachen Gewässern.

09.00 Uhr: Wetter sorgt für Verzögerungen auf mehreren Bahnstrecken

Wegen der winterlichen Verhältnisse im Freistaat kommt es bei der Deutschen Bahn (DB) zu einigen wenigen Beeinträchtigungen. Am Morgen stoppte die Bahn den Zugverkehr zeitweise zwischen Köfering und Obertraubling (Landkreis Regensburg). Im Anschluss könnte es noch zu Zugausfällen und Verspätungen kommen, hieß es.

Auf dem sogenannten Neigetechniknetz Nordostbayern sollten die Regionalzüge zwischen Franken und der Oberpfalz vorsichtshalber langsamer fahren. Bislang sprach die DB von Verspätungen von bis zu einer Viertelstunde. Der Ersatzverkehr für die Strecke Nürnberg - Bayreuth sei von der Witterung ebenfalls betroffen: Es könne zu Beeinträchtigungen bei den Bussen auf den Straßen zwischen Nürnberg - Neuhaus (Pegnitz), Pegnitz - Bayreuth und Hersbruck - Pegnitz kommen.

08.44 Uhr: Zwei Tote nach Frontalzusammenstoß bei Winterwetter

Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos im Landkreis Dingolfing-Landau sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie ein Polizeisprecher sagte, war eines der Autos auf einer Staatsstraße bei Reisbach ins Schleudern geraten – vermutlich wegen des Winterwetters. Das Fahrzeug geriet daraufhin auf die Gegenspur, es kam zum Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Auto. Ein Fahrer und sein Beifahrer starben, der andere Fahrer wurde mittelschwer verletzt.

07.50 Uhr: Zahlreiche Glätteunfälle in Niederbayern und der Oberpfalz

In der Oberpfalz gab es bisher insgesamt 24 Unfälle, bei denen nach aktuellen Erkenntnissen eine Person verletzt wurde. Die A3 bei Nittendorf (Lkr. Regensburg) war aufgrund eines querstehenden Lkws für einige Zeit komplett gesperrt.

Das Polizeipräsidium Niederbayern zählt bisher rund 40 Verkehrsunfälle, bei denen mindestens 8 Menschen verletzt wurden. In Reisbach im Landkreis Dingolfing-Landau sind bei einem schweren Verkehrsunfall am Morgen zwei Menschen getötet worden, weitere wurden schwer verletzt. Die Polizei kann aktuell aber noch nicht sagen, ob der Unfall durch die winterlichen Straßenverhältnisse verursacht wurde.

08.02 Uhr: Neue Kaltfront erwartet – Schnee in der Nacht

Nach dem Abzug des Sturmtiefs "Elli" sagt der Deutsche Wetterdienst für Bayern die nächste Kaltfront mit Schneefall bis in die Täler voraus. Zunächst erwarten die Meteorologen am Vormittag noch in Unter- und Mittelfranken sowie in Schwaben und Oberbayern sehr windiges bis stürmisches Wetter mit Böen um 60 Kilometer pro Stunde, auf den Alpengipfeln im Südwesten Bayerns zum Teil auch schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten um die 100 Kilometer pro Stunde.

Anschließend wird es wieder kälter, in der Nacht zum Samstag soll die Schneefallgrenze bis in die Niederungen absinken. Allerdings erwarten die Meteorologen nicht sehr viel Schnee: In den Staulagen der Mittelgebirge und in den Alpen zehn bis fünfzehn Zentimeter, in tiefer gelegenen Regionen gebietsweise einen bis fünf Zentimeter. Die Straßen könnten wieder glatt werden.

07.07 Uhr: Zahlreiche wetterbedingte Unfälle in Oberbayern

Im Raum Rosenheim registrierte die Polizei seit Donnerstagmorgen 14 teils wetterbedingte Verkehrsunfälle. Mehrere Menschen wurden dabei leicht verletzt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 25.000 Euro. Unter anderem geriet ein 20-jähriger Autofahrer ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und landete in einer schneebedeckten Wiese schließlich an einem Baum. Der Mann wurde mit leichten Verletzungen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Auch im Landkreis Freising meldet die Polizei mehrere Unfälle. Ein 19-jähriger Autofahrer rutschte mit seinem Wagen in den Straßengraben, beide Insassen blieben unverletzt. Ein 29-Jähriger kollidierte auf schneeglatter Fahrbahn mit zwei parkenden Autos. Auch er blieb unverletzt. In beiden Fällen entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

07.00 Uhr: Unterrichtsausfälle vor allem in Ostbayern

Um Schüler keinen unnötigen Gefahren auszusetzen, fällt in der gesamten Oberpfalz der Präsenzunterricht aus, in Niederbayern in Passau und Landshut, jeweils Stadt und Landkreis, und außerdem in den Kreisen Kelheim und Rottal-Inn. Und in Unterfranken in den Kreisen Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen. Diese vollständige Liste wird ständig aktualisiert. (externer Link zum Bayerischen Kultusministerium)

06.45 Uhr: Normaler Betrieb am Flughafen München

Am Flughafen München ist der Betrieb in der Früh regulär gestartet. Das teilte ein Sprecher mit. Die zwei Start- und Landebahnen seien bereits vor Beginn des Flugverkehrs enteist und vorbereitet werden, sodass nun auch beide offen seien. Auch alle Maschinen, die über Nacht am Flughafen München standen, würden vor dem Start enteist. Das dauere – je nach Größe des Flugzeugs – zehn bis 30 Minuten.

Zwei Flüge nach Hamburg und Frankfurt wurden annulliert – allerdings wegen der dortigen Wetterbedingungen und nicht wegen der Situation im Erdinger Moos, wie der Flughafensprecher betont.

06.40 Uhr: Dutzende Unfälle bei Glätte – Polizei mehrfach im Einsatz

Auf den schnee- und eisglatten Straßen in Bayern haben Dutzende Unfälle für zahlreiche Polizeieinsätze gesorgt. Mehrere Menschen wurden leicht verletzt, wie die Einsatzzentralen am frühen Morgen berichteten. Größtenteils sei es bislang bei Blechschäden geblieben.

In Unterfranken rückte die Polizei mindestens 54 Mal aus, wie ein Sprecher sagte. Auf den dortigen Autobahnen ging es mehrmals nicht weiter, etwa auf der A71 bei Oberthulba (Landkreis Bad Kissingen), wo rund zwei Dutzend Lastwagen im Schneetreiben nicht mehr vorankamen. Auf der A71 fuhren sich mehrere Fahrzeuge fest. Und auf der A70 im Landkreis Schweinfurt war ein Lastwagen auf der glatten Fahrbahn in die Leitplanke geprallt, verletzt wurde niemand.

06.16 Uhr: Unfälle wegen Schneeglätte auf A 8 und A 93

Wegen der Schneefälle ist gestern Abend im Landkreis Rosenheim auf den Autobahnen A 8 und A 93 zu mehreren Unfällen und Behinderungen gekommen. Verletzt wurde nach Angaben der Verkehrspolizei Rosenheim niemand, es blieb bei Sachschäden. An der Rastanlage Samerberg Süd kam es gegen 19 Uhr in Richtung Salzburg zu einem Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Ein Lkw kollidierte mit der Leitplanke, die Stoßstange des Lkw wurde heruntergerissen und auf die Fahrbahn geschleudert. Mehrere Autos prallten gegen die Stoßstange. Insgesamt waren elf Fahrzeuge an diesem Unfallgeschehen beteiligt. Zehn Autos mussten abgeschleppt werden.

Die A 8 Richtung Salzburg musste kurzzeitig gesperrt werden. Später konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Später, gegen 20.30 Uhr, prallte bei Rosenheim erneut ein Sattelzug gegen die Leitplanke, stand quer und war nicht mehr fahrbereit. Hier kam es zwei Stunden zu Verkehrsbehinderungen. Auf der A 93 rutschte ein Autofahrer beim Verlassen der Autobahn in einen Graben und musste abgeschleppt werden.

05.27 Uhr: Im Schnee steckengebliebene Sattelzüge - THW auf unterfränkischen Autobahnen im Einsatz

Nach intensiven Schneefällen in Teilen Unterfrankens ist es in der Nacht auf Freitag bei Werneck und im Raum Schweinfurt vor allem auf Autobahnen zu Verkehrsbehinderungen gekommen. Das THW ist noch immer auf der A7 unterwegs, um liegen gebliebene Lastwagen zu befreien, die auf den Anhöhen stehen bleiben, so eine Sprecherin der Polizei Schweinfurt. Auf Höhe der Anschlussstelle Hammelburg musste die A7 für eine Dreiviertelstunde vorübergehend voll gesperrt werden, damit Räumfahrzeuge durch einen Baustellenbereich kommen. Die Polizei Schweinfurt hat über die Nacht verteilt zudem knapp zehn glättebedingte Unfälle gezählt, bei denen ein Mensch leicht verletzt wurde. "Aktuell läuft der Verkehr auf der A7 wieder. Wir hoffen, dass wir das Tal durchschritten haben", so ein Sprecher der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck.

05.18 Uhr: Verkehrslage in Bayern relativ ruhig

Trotz der Warnung des Deutschen Wetterdienstes ist ein Verkehrschaos wegen des Winterwetters in Bayern bisher ausgeblieben. Die Polizei beschreibt in allen Teilen des Freistaats die Lage am frühen Morgen als vergleichsweise ruhig. Der Schnee geht in den meisten Teilen des Freistaats zunehmend in Regen über. Meldungen über Blitzeis lagen den Polizei-Einsatzzentralen am Morgen bis gegen 5 Uhr jedoch noch nicht vor.

05.15 Uhr: Bisher rund 20 Verkehrsunfälle in Ostbayern

In Niederbayern und der Oberpfalz hat es seit gestern Abend insgesamt 23 witterungsbedingte Unfälle gegeben. Wie das Polizeipräsidium Niederbayern in Straubing mitteilt, gab es in seinem Zuständigkeitsbereich zwölf Verkehrsunfälle. Sechsmal blieb es bei Blechschäden, in sechs Fällen wurden Menschen leicht verletzt. Unfälle gab es unter anderem in Röhrnbach und Thurmansbang im Landkreis Freyung-Grafenau sowie in Kirchroth bei Straubing.

Das Polizeipräsidium Oberpfalz in Regensburg meldet wetterbedingt elf Unfälle seit Donnerstagabend – ebenfalls ohne Verletzte. In der Konrad-Adenauer-Allee in Regensburg schleuderte ein Auto in einen Stromkasten, mehrere Haushalte in der Umgebung sind deswegen aktuell ohne Strom. Auf der A3 bei Nittendorf (Lkr. Regensburg) ereignete sich ein Unfall mit einem Lkw, die Autobahn war deswegen bis gegen 5 Uhr gesperrt.

03:28 Uhr: Lastwagen in Mittelleitplanke – A70 gesperrt

Auf der Autobahn 70 bei Gochsheim im Landkreis Schweinfurt ist ein Lastwagen auf schneeglatter Fahrbahn in die Mittelleitplanke gerutscht. Die Strecke ist von Bamberg kommend in Richtung Schweinfurt gesperrt. An dem Unfall war nur der Lkw beteiligt, der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

00.58 Uhr: Auto überschlägt sich mehrfach – Fahrerin leicht verletzt

Bei einem witterungsbedingten Unfall auf einer Kreisstraße bei Trabitz im Landkreis Neustadt an der Waldnaab hat sich ein Auto mehrfach überschlagen. Die Fahrerin wurde leicht verletzt. Das Auto kam auf dem Dach zum Liegen, teilte die Polizei mit. Die Fahranfängerin hatte ihre Geschwindigkeit nicht an die schneebedeckte Straße angepasst und kam rechts von der Fahrbahn ab. Nach mehreren Überschlägen blieb das Auto auf dem Dach liegen. Zwei unbeteiligte Autofahrer hielten laut Polizei an, schlugen das Beifahrerfenster ein und zogen die Frau aus dem Fahrzeug.

Freitag, 9. Januar 2026

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