In Aschaffenburg ist ein Streit um Regenbogenfahnen an städtischen Gebäuden entbrannt.
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Kompromiss nach Streit um Regenbogenflagge in Aschaffenburg (Symbolbild)
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Nach Streit um Regenbogenfahne: Kompromiss in Aschaffenburg

Nach Streit um Regenbogenfahne: Kompromiss in Aschaffenburg

Nach heftigen Diskussionen um das Hissen der Regenbogenfahne in Aschaffenburg an städtischen Gebäuden gibt es jetzt einen Kompromiss. Kurz vor dem CSD in der Stadt am Samstag hat CSU-Oberbürgermeister Schlemmer eine Lösung präsentiert.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Mainfranken am .

Die Regenbogen-Fahne soll zwar weiter nicht am Rathaus wehen, so wie in den Jahren davor, aber die Stadt Aschaffenburg will am Tag des CSD Fahnen an städtischen Masten am Landingtunnel und am "Scharfeck" in der Innenstadt aufhängen. Der Kompromiss ist das Ergebnis eines Treffens des Ältestenrats am Mittwochabend, einberufen von Oberbürgermeister Markus Schlemmer (CSU).

Kompromiss im Ältestenrat gefunden

Schlemmer hatte vergangenen Freitag verkündet, dass er als neuer OB auf das Aufhängen der Regenbogenfahne verzichten wolle. Daraufhin war in der Stadt eine heftige Diskussion entbrannt. Stadtratsfraktionen wie Grüne, Linke, SPD, ÖPD, und Kommunale Initiative hatten die Entscheidung des CSU-Oberbürgermeister teils heftig kritisiert, beziehungsweise bedauert. Auch die queere Community in der Stadt zeigte sich bestürzt und enttäuscht über diese Entscheidung.

Argumentation des Oberbürgermeisters

Schlemmer hatte seine Entscheidung, die Fahne nicht mehr am Rathaus oder städtischen Fahnenmasten aufzuhängen damit begründet, dass die queere Community selbstverständlich zu Aschaffenburg gehöre und es die Regenbogenfahne als Symbol nicht brauche. Zudem habe die Stadt auch bei der Organisation des CSD mitgewirkt und unterstütze die Community.

Lösung nach Treffen am Mittwochabend

In der aktuellen Pressemitteilung nach der Sitzung des Ältestenrats heißt es von Oberbürgermeister Schlemmer: "Mir ist bewusst, welche Symbolkraft die Regenbogenflagge für die queere Community hat. Ich bin dennoch nach wie vor der Ansicht, dass Fahnen nicht das beste Mittel sind, um Akzeptanz zu fördern. Die Entscheidung in der vergangenen Woche ist aber sehr kurzfristig gefallen und hat uns allen nicht genug Zeit gelassen, das Für und Wider zu besprechen. Mit der jetzigen Lösung möchte ich der Community entgegenkommen."

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