Protest gegen Playmobil-Werkschließung.
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Beschäftigte protestieren gegen Playmobil-Werksschließung

Beschäftigte protestieren gegen Playmobil-Werksschließung

Gemeinsam mit der Gewerkschaft IGBCE haben Mitarbeitende gegen die Schließung des Playmobil-Werks in Dietenhofen protestiert. Nach 57 Jahren soll Ende Juni Schluss sein mit der Produktion. 350 Beschäftigte verlieren ihre Jobs.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Knapp 70 Beschäftigte haben auf dem Gelände der Horst-Brandstätter-Group protestiert, zu der Playmobil gehört. Vor knapp zwei Wochen wurde bekannt, dass Playmobil Ende Juni sein Werk in Dietenhofen schließt und somit rund 350 Beschäftigte ihre Jobs verlieren. Betriebsrat und Gewerkschaft fordern, noch einmal in "ergebnisoffene Verhandlungen" mit der Firmenleitung zu gehen.

Gewerkschaft fordert Abfindungen

Sollte sich eine Schließung als unausweichlich herausstellen, sollen die Kolleginnen und Kollegen einen "guten und fairen" sozialen Ausgleich bekommen, sagt Maximilian Krippner von der Gewerkschaft IGBCE. Die Rede ist unter anderem von Abfindungen. Die Horst Brandstätter Group selbst erklärte auf BR-Anfrage allerdings, man habe sich untereinander bereits geeinigt.

Firmenleitung: Alle Parteien haben Verlagerung akzeptiert

Alle Parteien hätten die Produktionsverlagerung akzeptiert. Vor diesem Hintergrund wundere sich die Firmenleitung über die Protestveranstaltung der Gewerkschaft. Grund für die Schließung seien die gestiegenen Herstellungskosten in Deutschland. Die Produktion soll in Zukunft auf andere Werke verlagert werden.

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