Knapp 70 Beschäftigte haben auf dem Gelände der Horst-Brandstätter-Group protestiert, zu der Playmobil gehört. Vor knapp zwei Wochen wurde bekannt, dass Playmobil Ende Juni sein Werk in Dietenhofen schließt und somit rund 350 Beschäftigte ihre Jobs verlieren. Betriebsrat und Gewerkschaft fordern, noch einmal in "ergebnisoffene Verhandlungen" mit der Firmenleitung zu gehen.
Gewerkschaft fordert Abfindungen
Sollte sich eine Schließung als unausweichlich herausstellen, sollen die Kolleginnen und Kollegen einen "guten und fairen" sozialen Ausgleich bekommen, sagt Maximilian Krippner von der Gewerkschaft IGBCE. Die Rede ist unter anderem von Abfindungen. Die Horst Brandstätter Group selbst erklärte auf BR-Anfrage allerdings, man habe sich untereinander bereits geeinigt.
Firmenleitung: Alle Parteien haben Verlagerung akzeptiert
Alle Parteien hätten die Produktionsverlagerung akzeptiert. Vor diesem Hintergrund wundere sich die Firmenleitung über die Protestveranstaltung der Gewerkschaft. Grund für die Schließung seien die gestiegenen Herstellungskosten in Deutschland. Die Produktion soll in Zukunft auf andere Werke verlagert werden.
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