Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter lässt sich den CT-Scanner zeigen
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Neuer CT-Scanner am Airport Nürnberg
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Schneller durch die Kontrolle: CT-Scanner am Flughafen Nürnberg

Schneller durch die Kontrolle: CT-Scanner am Flughafen Nürnberg

Für viele Flugreisende gehört die Sicherheitskontrolle zu den nervigsten Aspekten des Fliegens. Am Nürnberger Flughafen sind ab sofort moderne Computertomographen (CT) im Einsatz. Sogar Flüssigkeiten im Gepäck sind für Passagiere kein Problem mehr.

Über dieses Thema berichtet: Mittags in Franken am .

Auf den ersten Blick sieht die Passagierkontrolle am Nürnberger Flughafen nicht viel anders aus. Lediglich die grünen Lichter an den Rollbändern fallen auf. Dahinter verbirgt sich modernste Technik, um die Kontrollen einfacher und sicherer zu machen.

Wer kennt es nicht: Flüssigkeiten dürfen nicht ins Flugzeug mitgenommen werden, schließlich könnte es sich um Sprengstoff handeln. An vielen Flughäfen stehen riesige Mülleimer, wo Passagiere quasi in letzter Minute ihre vollen Flaschen entsorgen können. Dann noch die Tasche öffnen, alle elektronischen Geräte wie Smartphone und Tablet herausnehmen und in einer extra Plastikschale durch den Scanner schicken. Und ganz wichtig: Die Armbanduhr nicht vergessen.

40 Prozent mehr Passagiere können kontrolliert werden

Das alles gehört am Albrecht Dürer Airport in Nürnberg der Vergangenheit an. Die Laufbänder haben statt einem nun drei sogenannte Auflageplätze. Wenn ein unerfahrener Fluggast trödelt und umständlich in den Hosentaschen kramt, werden die anderen Passagiere nicht mehr aufgehalten, sondern können ihr Handgepäck ohne Verzögerungen gleich aufs Rollband legen. So können dem Flughafen zufolge 1.400 statt bisher 1.000 Passagiere pro Stunde die Kontrollen passieren.

Moderne Sicherheitsschleusen

Anstelle der gewohnten piepsenden Schleuse gibt es nun zwei große Wände, in deren Mitte sich die Passagiere kurz hinstellen müssen. Dabei drehen sie sich um 90 Grad zur Seite und spreizen die Arme etwas vom Körper ab – wenn ein grünes Licht aufleuchtet, ist der Durchgang freigegeben, ansonsten kommt das Flughafenpersonal mit den Metalldetektoren zum Einsatz. Das passiert nun viel seltener, weil die Technik viel mehr ungefährliche Gegenstände erkennt.

Gepäck-Bilder in 3D

Währenddessen fährt das Handgepäck größtenteils verschlossen durch einen modernen CT-Scanner. Dieser erstellt ein dreidimensionales sowie ein zweidimensionales Bild, außerdem werden mehrere übereinanderliegende Schichten im Handgepäck automatisch erkannt. Kontaktlinsenflüssigkeit und Ladekabel machen keine Probleme mehr. Als erster Flughafen in ganz Deutschland ist der Nürnberger Airport vollständig mit dieser modernsten Kontrolltechnik ausgestattet, so Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU). Fünf Millionen Euro hat der Freistatt dafür investiert, um es dem Sicherheitspersonal und den Passagieren leichter zu machen.

Im Video: Neue CT-Technik am Flughafen Nürnberg im Einsatz

Monitor zeigt Inhalt eines durchleuchteten Gepäckstücks
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Neue CT-Technik am Flughafen Nürnberg im Einsatz

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