Das Klinikum Main-Spessart ist aktuell von einer "schwerwiegenden Störung der IT-Systeme" betroffen. Das teilt das Landratsamt stellvertretend für das Klinikum mit. Demnach gibt es seit 12 Uhr einen Aufnahmestopp für neue Patientinnen und Patienten und das Klinikum ist von der Notfallversorgung abgemeldet.
Die Störung ist am 15. September behoben worden. Die aktuelle Berichterstattung lesen Sie hier.
Erreichbarkeit des Klinikums eingeschränkt
In medizinischen Notfällen sollen alle Betroffenen die 112 wählen. Die Erreichbarkeit des Klinikums ist aufgrund der IT-Störung eingeschränkt, sowohl telefonisch als auch per Mail. Auf der Webseite des Klinikums gibt es einen entsprechenden Hinweis (externer Link).
"Wir arbeiten bereits mit Hochdruck an der Behebung der Störung. Wir bitten um Ihr Verständnis und entschuldigen uns für die entstandenen Unannehmlichkeiten", heißt es dort unter anderem. Wie es zu der Störung kam, war zunächst unklar. Am Abend teilte das Klinikum mit, es handle sich um ein internes technisches Problem innerhalb der IT-Infrastruktur – nicht um einen Cyberangriff. "Patientendaten waren zu keiner Zeit gefährdet", heißt es in der Mitteilung.
Klinikum: Patientenversorgung vor Ort gesichert
Laut Landratsamt ist die Versorgung der Patientinnen und Patienten gesichert. Die Krankenhauseinsatzleitung (KWL) habe alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet, um die Auswirkungen auf den Klinikbetrieb so gering wie möglich zu halten. Unklar ist allerdings, bis wann die Störung behoben und der reguläre Betrieb wieder aufgenommen werden kann. Am Abend hatte es eine Krisensitzung mit Landrat Christoph Vogel (Freie Wähler) gegeben. Dort seien Maßnahmen zur Sicherstellung der Patientenversorgung bei Notfällen bis Dienstagmorgen festgelegt worden.
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