Ein Fleck, der mutmaßlich aus Straßenbaustaub bestand, ist die Ursache für die leicht erhöhte Radioaktivität, die am Dienstagnachmittag im nördlichen Teil des Englischen Gartens gemessen worden ist. Die private Messung eines Mannes löste einen größeren Einsatz nahe der Traditionswirtschaft Aumeister aus, erwies sich aber als gesundheitlich unbedenklich.
Bereich im Englischen Garten nach Strahlen-Notruf abgesperrt
Der Mann, der laut Polizei hobbymäßig mit einem Geigerzähler unterwegs war, alarmierte wegen des Verdachts erhöhter Strahlung die Polizei. Eine Streife und rund 15 Feuerwehrkräfte sperrten den Bereich um die Fundstelle ab. Fußgänger und Radfahrer wurden umgeleitet.
Das nahegelegene Restaurant Aumeister hatte am Dienstag Ruhetag, der Biergarten war jedoch geöffnet. Auswirkungen auf den Betrieb hatte der Einsatz nach Angaben der Geschäftsführerin nicht.
Leichte Radioaktivität in Materialien aus dem Straßenbau
Spezialisten der Feuerwehr untersuchten den schwarzen Staubfleck und gaben nach kurzer Zeit Entwarnung. Die gemessenen 1,5 Mikrosievert stellten laut Feuerwehr keine Gefahr für die Gesundheit dar. Mutmaßlich handelte es sich um Material aus dem Straßenbau.
Granit und auch andere Gesteine können leicht strahlen, so ein Sprecher der Branddirektion. Über natürliche Radionuklide in Baumaterialien informiert auch das Bundesamt für Strahlenschutz (externer Link). Unklar ist, wie der Staub dorthin gelangt ist. Nach einer Stunde war der Einsatz beendet.
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