Die Landtagsfraktionen von CSU und Freien Wählern wollen einen "Bayerischen Uniformtag" einführen
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"Uniformtag" soll Einsatz für Gesellschaft sichtbarer machen

"Uniformtag" soll Einsatz für Gesellschaft sichtbarer machen

Die Landtagsfraktionen von CSU und Freien Wählern wollen einen "Bayerischen Uniformtag" einführen, an dem Feuerwehrleute, Angehörige des THW oder Soldaten in ihrer Einsatzkleidung am Arbeitsplatz erscheinen. So soll ihr Engagement sichtbarer werden.

Über dieses Thema berichtet: BR24 am .

Die Landtagsfraktionen von CSU und Freien Wählern wollen einen "Bayerischen Uniformtag" für Einsatzkräfte einführen. Mit einem Dringlichkeitsantrag der beiden Fraktionen im Landtag soll die Staatsregierung zu diesem Schritt aufgefordert werden, wie aus der Vorlage hervorgeht. Der "Uniformtag" soll demnach jährlich auf freiwilliger Basis unter Schirmherrschaft der Staatsregierung und in Absprache mit den Arbeitgeberverbänden stattfinden.

"Nicht alle Helden tragen ein Cape, viele tragen Uniform"

"Künftig sollen Einsatzkräfte an einem ausgewählten Tag auf freiwilliger Basis und nach Rücksprache mit ihrem Arbeitgeber in ihrer jeweiligen Uniform am Arbeitsplatz erscheinen können", erklärt der kommunalpolitische Fraktionssprecher der Freien Wähler, Roland Weigert, zu dem Vorhaben.

"Nicht alle Helden tragen ein Cape, viele tragen Uniform. Mit dem Bayerischen Uniformtag wollen wir Einsatz sichtbar machen und den Menschen danken, die sich tagtäglich für unsere Sicherheit und unser Zusammenleben stark machen", erläutert Holger Dremel, innenpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion, die Stoßrichtung der Vorlage.

Einsatzkräfte sollen ihr Engagement am Arbeitsplatz zeigen können

Ähnlich äußert sich Wolfgang Fackler, Vorsitzender der AG Wehrpolitik in der CSU-Fraktion: "Der Bayerische Uniformtag soll für mehr Präsenz und mehr Reichweite sorgen. Einsatzkräfte und Reservisten sollen ihr Engagement auch am Arbeitsplatz zeigen können – ob in Uniform oder in Einsatzkleidung ihrer Organisation."

So werde "im Alltag deutlich, wie viele Menschen sich für die Sicherheit unseres Landes einsetzen", betont Fackler. Das schaffe Aufmerksamkeit "für dieses wichtige Engagement". Jetzt gehe es darum, "gemeinsam mit den beteiligten Organisationen, Verbänden und Arbeitgebern einen passenden Rahmen dafür zu schaffen".

Engagement in der Gesellschaft soll gestärkt werden

Dremel zufolge soll der Uniformtag neben dem Aspekt der Aufmerksamkeit und Anerkennung aber auch ganz praktische Auswirkungen haben. Solch ein "gemeinsamer Tag" stärke auch das Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen, sagt Dremel – und im Ernstfall komme es "darauf an, dass alle Hand in Hand arbeiten". Auch dazu solle "der Uniformtag beitragen".

Ziel sei es zudem, "über den visuellen Effekt das Engagement in der Gesellschaft zu stärken", so der Freie-Wähler-Abgeordnete Bernhard Pohl. Als Vorbild diene dabei der "Uniform at Work Day" in Skandinavien.

Ehrenamtliche und Hauptamtliche angesprochen

Laut Antrag richtet sich der "Uniformtag" an ehrenamtlich wie hauptamtlich tätige "Kräfte der Feuerwehren, der freiwilligen Hilfsorganisationen sowie des Landesverbands Bayern im Technischen Hilfswerk, die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, insbesondere deren Reservisten, sowie solidarisch unterstützend an weitere uniformtragende Kräfte etwa der Polizei oder im Justizvollzugs- beziehungsweise Justizwachtmeisterdienst". Die meisten hauptamtlichen Einsatzkräfte dürften ihre Uniformen aber ohnehin am Arbeitsplatz tragen.

Mit Informationen von dpa

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