Der Domplatz in Bamberg war am Samstag Schauplatz einer feierlichen Zeremonie: Dort haben hunderte Auszubildende der Bundespolizei ihren Diensteid abgelegt. "Vereidigung heißt, sich zu dem Grundgesetz und zu allen in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Gesetzen zu bekennen und dafür einzustehen", darauf wies der Leiter des Aus- und Fortbildungszentrums der Bundespolizei in Bamberg, Jürgen Miketiuk, im BR-Interview hin.
Ausbildungen starteten bereits im März und September
Für die Bundesrepublik Deutschland sei die Vereidigung eine unabdingbare Voraussetzung, um Bundespolizistin oder Bundespolizist werden zu können, so der Polizeidirektor. Insgesamt 538 Anwärterinnen und Anwärter haben diesen Schritt am Samstag absolviert. Das Durchschnittsalter der zwei vereidigten Jahrgänge liegt bei knapp 20 Jahren, der Frauenanteil bei rund 33 Prozent.
Die beiden Jahrgänge starteten im März und September dieses Jahres mit ihrer zweieinhalb Jahre langen Ausbildung. Nach erfolgreichem Abschluss werden die dann ausgebildeten Bundespolizisten unter anderem an Grenzen, Flughäfen und Bahnhöfen eingesetzt.
Derzeit etwa 6.000 Bundespolizisten in Bayern
Das Aus- und Fortbildungszentrum der Bundespolizei in Bamberg ist deutschlandweit das größte seiner Art. Derzeit werden dort rund 1.500 Polizeischüler ausgebildet. Bayernweit sind circa 6.000 Bundespolizisten im Einsatz.
Das ist die Europäische Perspektive bei BR24.
"Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!
