Der Gründer der Restaurantkette L'Osteria, Klaus Rader, ist tot. Nach übereinstimmenden Medienberichten starb der 63-Jährige am Freitag bei einem Rallye-Unfall auf Mallorca.
Tödlicher Rallye-Unfall auf Mallorca
Die deutschsprachige Mallorca-Zeitung (externer Link, möglicher Bezahlinhalt) bestätigte den Todesfall auf Nachfrage des BR und berief sich auf Mitarbeiter der Restaurantkette. Der 63-jährige Unternehmer hatte als Testfahrer bei der Rallye "550 Challenge Mallorca" teilgenommen. Dabei sollte er für das Fahrerfeld die Rennstrecke vorab abfahren. Rader, ein erfahrener Rennfahrer, kam bei der Bergetappe zwischen Lluc, wo sich das bekannte Kloster befindet, und Pollença von der Straße ab. Der weiße Porsche stürzte einen Abhang herab. Raders 39 Jahre alte Beifahrerin wurde schwerverletzt.
Der Veranstalter sagte die restlichen Rennen der Rallye ab und drückte den Angehörigen sein Beileid aus. "Die Entscheidung fiel uns schwer, sie ist aber unumgänglich und unwiderruflich", steht in einer Mitteilung der Organisatoren. Die "Challenge Mallorca 550" ist eine Veranstaltung für Autoliebhaber, die sich in zwei Kategorien messen. Bei einem Wettbewerb muss ein vorgegebenes Durchschnittstempo über die gesamte Strecke gehalten werden, beim anderen geht es um die pure Höchstgeschwindigkeit.
Erstes Lokal in Nürnberg
Rader hinterlässt Frau und Kinder. 1999 gründete er gemeinsam mit Friedemann Findeis die Restaurantkette L'Osteria - das erste Lokal wurde in Nürnberg eröffnet. Inzwischen betreibt L'Osteria nach eigenen Angaben mehr als 200 Filialen in zehn europäischen Ländern. Der Firmensitz ist in München. Seit 2023 ist eine Investmentfirma Mehrheitseigentümer. Rader war laut Impressum aber noch im Aufsichtsrat.
Mit Informationen von dpa
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