Immer noch kämpfen in der Oberpfalz Einsatzkräfte gegen Glutnester auf dem Johannisberg in der Gemeinde Freudenberg an. Der Waldbrand, der dort am Samstag ausgebrochen war, ist zwar unter Kontrolle, jedoch noch nicht endgültig gelöscht. Das teilte das Landratsamt Amberg-Sulzbach am Sonntag mit.
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Löscharbeiten auf dem Johannisberg dauern an
Seit 5.30 Uhr sind deshalb laut Amt etwa 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, BRK, Bergwacht und THW vor Ort. Umstürzende Bäume und herabfallende Äste würden den Helfern den Einsatz erschweren, heißt es. Dennoch gibt das Landratsamt eine positive Prognose ab: "Die Hoffnung liegt darauf, dass es wenig Wind geben wird, der schwelende Glutherde wieder entfachen könnte."
Den sieben verletzten Feuerwehrleuten gehe es gut, so das Landratsamt weiter, alle konnten das Krankenhaus bereits verlassen. Sie hatten gestern zusammen mit Hunderten weiteren Einsatzkräften die Flammen im 5,7 Hektar großen Gelände bekämpft.
Wanderwege und Zufahrtsstraßen bleiben gesperrt
Die Kirche auf dem Johannisberg sowie sämtliche Wanderwege und Zufahrtswege im etwa acht Fußballfelder umfassenden Waldgebiet bleiben gesperrt. Auch die Kreisstraße AS 29 zwischen Freudenberg und Bühl ist weiterhin nicht befahrbar. Eine Umleitung ist eingerichtet. Gefahr für die Bevölkerung bestehe weiterhin nicht.
Feuerwehren haben noch Tage zu tun
Den ganzen Sonntag über werde die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) im Landratsamt regelmäßige Lagebesprechungen durchführen. Geplant ist laut der Behörde, dass die Einsatzleitung heute Nacht an die zuständigen Feuerwehren übergeben wird. Die Löscharbeiten dauern die nächsten Tagen an.
Brandursache noch unklar
Wie, beziehungsweise warum, das Feuer in dem bewaldeten unwegsamen Gebiet gestern ausgebrochen war, ist unklar. Wind hatte die Flammen immer wieder entfacht. Auch wegen der massiven Steigung des Bergs musste viel per Handarbeit mit Löschrucksäcken gearbeitet werden. Es war auch ein Lösch-Hubschrauber im Einsatz.
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