Waldbrand bei Freudenberg unter Kontrolle: Einsatzkräfte kämpfen weiter gegen Glutnester
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Waldbrand bei Freudenberg unter Kontrolle: Einsatzkräfte kämpfen weiter gegen Glutnester
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Waldbrand bei Freudenberg unter Kontrolle: Einsatzkräfte kämpfen weiter gegen Glutnester

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Waldbrand bei Freudenberg unter Kontrolle – Einsatz dauert an

Waldbrand bei Freudenberg unter Kontrolle – Einsatz dauert an

Der Waldbrand in der Nähe von Freudenberg fordert die Einsatzkräfte weiterhin. Der Großeinsatz läuft, das Feuer ist inzwischen aber unter Kontrolle. Die Löscharbeiten werden noch bis mindestens Montag dauern. Mehrere Feuerwehrleute wurden verletzt.

Über dieses Thema berichtet: BAYERN 3-Nachrichten am .

Der Waldbrand in der Nähe von Freudenberg in der Oberpfalz ist unter Kontrolle. Das teilte Kreisbrandrat Christof Strobl auf BR24-Anfrage mit. Nach einer Lagebesprechung am Morgen gehe der Großeinsatz weiter.

Löscharbeiten werden noch Tage dauern

Derzeit werde mit einem Löschhubschrauber aus der Luft und etwa 200 Einsatzkräften am Berg gelöscht. Strobl geht davon aus, dass die Löscharbeiten noch Tage dauern werden. Die Rauchentwicklung sei noch groß, der Brand von weit her zu sehen, allerdings bestehe keine Gefahr mehr für die Bevölkerung, so Strobl. Die Warnungen, Fenster und Türen geschlossen zu halten, seien aufgehoben.

Strobl rechnet damit, dass sich die Löscharbeiten noch mindestens bis Montag ziehen werden. Allerdings könne die Lage und die entsprechende Einsatztaktik immer nur halbtageweise eingeschätzt werden. "Ich bin seit 40 Jahren bei der Feuerwehr, aber so einen Brand auf so einer Fläche, in so einer Topographie habe ich noch nie erlebt", so Strobl.

Niederschläge haben Waldbrand nicht entspannt

Auch der Regen und das Unwetter in der Nacht hätten nicht viel zur Entspannung der Situation beigetragen, so der Kreisbrandrat. Der Wind habe das Feuer immer wieder angefacht und der Regen sei zu wenig gewesen, um unten bei den Flammen anzukommen. Hilfreich seien allerdings die derzeit etwas kühleren Temperaturen.

Mehrere Feuerwehrleute verletzt

Beim Einsatz wurden sieben Feuerwehrleute verletzt. Das Bayerische Rote Kreuz war mit mehr als 100 Einsatzkräften und spezialisierten Fahrzeugen und Geräten vor Ort.

Schwieriges Gelände

Der Brand erstreckt sich laut Strobl auf rund 57.000 Quadratmeter, das entspricht etwa acht Fußballfeldern. Außerdem handele es sich um Bergwald mit einer massiven Steigung, der teilweise schwer begehbar sei. Die Kirche auf dem Johannisberg sei weiterhin gesichert. Große Feuerwehrfahrzeuge kämen laut Strobl nicht durch und deswegen müsse viel per Handarbeit mit Löschrucksäcken und kleinem Schlauchmaterial gelöscht werden. Die Lage vor Ort sei für die Einsatzkräfte derzeit sehr gefährlich. Teilweise könnten Bereiche nicht betreten werden, weil das Wurzelwerk abgebrannt sei und deswegen Bäume umfallen.

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