Mit Schnee beladene Äste eines Baumes (Symbolbild)
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Wetter-Ticker: Frau in Nürnberg von Ast erschlagen
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Wetter-Ticker: Frau in Nürnberg von Ast erschlagen

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Nach Schneetagen in Bayern: Wetter-Ticker in der Nachlese

Nach Schneetagen in Bayern: Wetter-Ticker in der Nachlese

In Nürnberg wurde eine Frau von einem Ast erschlagen. Nordbayern ist tief verschneit. Inzwischen hat sich die Lage wieder beruhigt. Der News-Ticker zum Winterwetter in der Nachlese.

Über dieses Thema berichtet: Bayern-1-Nachrichten am .

Mit Informationen der BR-Korrespondentinnen und -Korrespondenten sowie der der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.

16.15 Uhr: Tiergarten Nürnberg öffnet morgen wieder

Nach der Gefahr durch Schneebruch und einer zweitägigen Schließung des Tiergartens Nürnberg öffnet der Tiergarten am Mittwoch wieder für Besucher. "Wir müssen noch ein bisschen Wege räumen, es ist immer noch glatt an manchen Stellen. Ein paar Äste müssen wir noch beseitigen, die runtergekommen sind", erklärte der Biologische Leiter im Tiergarten der Stadt Nürnberg, Jörg Beckmann, gegenüber BR24. Aus Sicherheitsgründen durften seit Montag keine Besucher mehr auf das Gelände. Die Schneelast auf den Bäumen sei zu hoch gewesen, so Beckmann.

Im Audio: Zugverkehr um Nürnberg beeinträchtigt

Ein Regionalzug im verschneiten Bahnhof Nürnberg (Archivbild)
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Zugverkehr um Nürnberg beeinträchtigt

14.45 Uhr: Vier Eisbrecher halten Main-Donau-Kanal für Schifffahrt frei von Eis

Trotz eisiger Temperaturen und bis zu 40 Zentimeter starken Eisschollen ist der Main-Donau-Kanal für Schiffe nach wie vor befahrbar. Vier Eisbrecher halten den Kanal aktuell frei, wie das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Nürnberg mitteilt. Auf dem Abschnitt zwischen den Schleusen Bamberg und Bachhausen ist der Kanal zu 80 bis 100 Prozent von Eis bedeckt, heißt es in der Mitteilung.

14.41 Uhr: Großteil des Kitzinger ÖPNV rollt wieder

Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) im Landkreis Kitzingen hat nach den witterungsbedingten Einschränkungen in weiten Teilen wieder den regulären Linienbetrieb aufgenommen. Das teilt das Landratsamt Kitzingen am Dienstag mit. Der Großteil der Buslinien verkehre inzwischen wieder nach dem regulären Fahrplan, heißt es. In wenigen Gemeinden könne es aber weiterhin zu Einschränkungen an einzelnen Bushaltestellen kommen.

14.40 Uhr: Frau in Nürnberg von Ast erschlagen

In Nürnberg ist eine Frau am Montagmorgen von einem fünf Meter langen Ast tödlich getroffen worden. Bereits leicht eingeschneit und schwer verletzt hat ein Passant die 77-Jährige im Stadtteil Langwasser leblos aufgefunden, wie die Polizei mitteilt. Demnach ist sie einige Stunden später im Krankenhaus gestorben. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass der 25 Zentimeter dicke Ast aufgrund der Schneelast abgebrochen ist. Die 77-Jährige hatte ihren Dackel ausgeführt. Der Hund überlebte und wurde von einer Nachbarin aufgenommen.

Im Video: Wintereinbruch in Nordbayern

Ein Bagger räumt in einer Straße Schneemengen beiseite, im Vordergrund eine rot-weiße Absperrung.
Bildrechte: NEWS5 / Lars Haubner
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Nordbayern ist tief verschneit - und der Schnee ist schwer: Für Stadt und Landkreis Erlangen gilt eine amtliche Warnung vor Schneebruch.

13.45 Uhr: Nach Glätteunfall - B85 wieder frei

Nach der Massenkarambolage auf der B85 zwischen Teisnach und Patersdorf ist die Straßensperre seit Mittag wieder aufgehoben, so die Polizei Viechtach. Nahe dem Weiler Weiden waren heute früh wegen Glätte in einer Senke acht Fahrzeuge in einen Unfall verwickelt - drei Autos, ein Lkw und vier Kleinbusse. Zwölf Personen wurden leicht bis mittelschwer verletzt, acht von ihnen wurden in Krankenhäuser gefahren und einer mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

13.30 Uhr: Skilifte in der bayerischen Rhön laufen ab morgen wieder

sDer Neuschnee hat es möglich gemacht: ab morgen (28.01.2026) nimmt der Arnsberglift seinen Betrieb wieder auf. Ab 09.30 Uhr startet der Doppelsitzerlift A2 bei etwa 15 Zentimeter Schnee. Aufgrund des wenigen Schnees in den letzten Jahren konnte der Lift kaum öffnen - diese Saison ist entscheidend, ob der Liftbetreiber in Zukunft weitermacht. Auch die Lifte am Kreuzberg wollen noch in dieser Woche wieder starten.

12.30 Uhr: DWD warnt vor Glätte zum Feierabend

Nach den massiven Behinderungen des Alltagslebens geht der Wintereinbruch nicht nur im tief verschneiten Nordbayern in die Verlängerung: Es wird glatt! Am Dienstagabend gibt es zunächst in Unterfranken, in der Nacht dann in Franken und im Westen Bayerns Glatteisgefahr durch gefrierenden Regen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) ankündigte. "Lokal unwetterartige Entwicklungen nicht ausgeschlossen", heißt es. In den übrigen Landesteilen erwarten die Meteorologen zum Teil Glätte durch überfrierende Nässe. Auch etwas Neuschnee dürfte vielerorts fallen.

12.10 Uhr: Schonunger Winterdienst rettet Hochzeit

Der Winterdienst in Schonungen hat gestern die Hochzeit von Nico und Alisha gerettet. Das teilt der Bürgermeister von Schonungen Stefan Rottmann (SPD), heute mit. "Mein Kollege Detlef Nicklaus hat mich in letzter Sekunde mit dem Räumfahrzeug abgeholt, weil es mit dem eigenen Auto nicht mehr vor und zurück ging", so Rottmann. Mit drei Minuten Verspätung und einem Erinnerungs-Selfie mit dem Brautpaar, dem Bürgermeister als Standesbeamten und Detlef Nicklaus am Steuer des Räumfahrzeugs, sei es dann zur Trauung gegangen.

11.28 Uhr: Trambahn-Betrieb in Nürnberg wird schrittweise wieder aufgenommen

Seit dem Vormittag wird der Straßenbahnbetrieb in Nürnberg schrittweise wieder aufgenommen. Wie die Verkehrs-Aktiengesellschaft VAG auf BR-Anfrage mitteilt, handelt es sich um Teillinien, die in den nächsten Stunden um weitere ergänzt werden sollen. Erste Trambahn-Verbindungen gebe es bereits von Gibitzenhof über den Plärrer zum Westfriedhof und vom Westfriedhof zum Hauptbahnhof, über den Plärrer und die Südstadt, sowie von der Worzeldorfer Straße über die Frankenstraße bis zum Hauptbahnhof. Der Busbetrieb in Nürnberg läuft der VAG zufolge mittlerweile überwiegend gut und ohne große Verspätungen.  

10.52 Uhr: Schnee in Nürnberg, Fürth und Erlangen - Rettungsdienst rückt mehr als 700 Mal aus

Wegen Schneefalls und Schneeregens rückten Einsatzkräfte in und um Nürnberg, Fürth und Erlangen seit gestern Morgen mehr als 700 Mal aus. Auch die Feuerwehr wurde innerhalb von 24 Stunden zu knapp 540 Einsätzen gerufen, teilt die Polizei Mittelfranken heute mit. Die Feuerwehr hatte es überwiegend mit umgestürzten Bäumen und herabgefallenden Äste zu tun. Auf den schneebedeckten Straßen blieben mehrere Rettungswagen im Schnee stecken und wurden zum Teil mit Geländefahrzeugen der Bergwacht befreit. Das Technische Hilfswerk (THW) unterstützte bei Verkehrsbehinderungen durch querstehende Lastwagen. Aktuell sind noch immer Feuerwehren im Einsatz, um umgefallene Bäume von Straßen zu räumen oder um drohende Gefahren zu beseitigen.

10.31 Uhr: Massenkarambolage nach Glätteunfall - B85 weiter gesperrt

Nach einer Massenkarambolage nahe dem Weiler Weiden heute früh kurz vor 8 Uhr ist die B85 zwischen Teisnach und Patersdorf immer noch gesperrt. Mittlerweile spricht die Polizei von elf Verletzten, die in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden, und acht beteiligten Fahrzeugen. Darunter waren vier vollbesetzte Kleinbusse der Bundeswehr. Es gebe keine Schwerverletzten, so die Polizei.

10.11 Uhr: Stromausfälle im Nürnberger Umland

Bäume stürzen wegen der Schneelast um - und landen auf Stromleitungen: Deswegen hat der Nürnberger Energieversorger N-Ergie in der Nacht fünf Stromausfälle registriert. Betroffen sei vor allem das stark bewaldete Nürnberger Land gewesen, teilte ein Sprecher mit. In Forth (Landkreis Erlangen-Höchstadt) und in umliegenden Dörfern sei am Montagabend der Strom ausgefallen, nachdem ein Baum in eine Freileitung gefallen sei und diese beschädigt habe, hieß es weiter. Die meisten Orte wurden nach etwa 45 Minuten durch Umschaltungen wieder mit Strom versorgt, ein kleiner Gemeindeteil erhielt zunächst Strom über ein Notstromaggregat.

09.51 Uhr: Nürnberg und Würzburg schließen Friedhöfe

Wegen der Schneelast auf den Bäumen hat die Stadt Nürnberg den Süd- und Westfriedhof aktuell geschlossen. Aus Sicherheitsgründen wurden die beiden Friedhöfe heute (Dienstag) gesperrt, teilte die Stadt mit. Die Wege seien zwar frei, auf den Ästen des dichten Baumbestands hätte sich jedoch eine große Schneelast gebildet. Trauerfeiern und Beisetzungen könnten stattfinden - die Gäste sollten aber am Haupteingang warten, damit sie abgeholt werden können.

09.20 Uhr: Wegen Schneelast - Bäume gefährden Jugendhotel

Mehrere schneebedeckte Bäume haben sich in Nürnberg bedrohlich in Richtung eines Jugendhotels geneigt. Wie die Feuerwehr mitteilte, waren unter dem Dach zu diesem Zeitpunkt mehrere Schulklassen in Zimmern untergebracht. Zusammen mit einem Förster entschlossen sich die Einsatzkräfte am Montag dazu, die Bäume vom Schnee zu befreien. Dadurch wurde die Gefahr für das Gebäude beseitigt, die Kinder konnten weiter in der Unterkunft bleiben. Auf der Straße besteht dennoch weiterhin Gefahr für die Menschen. Deshalb bleibt die Straße bis mindestens Dienstagmittag gesperrt.

09.19 Uhr: Glätteunfall bei Arnetsried - B85 ist gesperrt

Auf der B85 auf Höhe des Weilers Weiden bei Arnetsried im Bayerischen Wald hat sich heute (27.01.) Früh aufgrund von Glätte ein Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen ereignet. Das bestätigen das Polizeipräsidium Niederbayern und die Polizeiinspektion Viechtach. Wie viele Fahrzeuge beteiligt und wie viele Personen verletzt sind, kann die Polizei noch nicht genau sagen.

08.55 Uhr: Unfallwelle laut Polizei abgeebbt

Der Wintereinbruch sorgt vor allem im Norden Bayerns weiterhin für geschlossene Schulen und Behinderungen, doch größere Unfälle sind zunächst weitgehend ausgeblieben. Die Unfallwelle auf den Straßen sei am Montagabend abgeebbt, in der Nacht habe es sich beruhigt, hieß es am Morgen von den Polizeipräsidien. Dennoch kam es zu diversen Blechschäden, bei mehreren Zusammenstößen waren Leichtverletzte zu beklagen. In Kulmbach rutschte ein 28-Jähriger zudem mit seinem Auto gegen eine Mauer. Er wurde in dem Wagen eingeklemmt und schwer verletzt.

7.02 Uhr: Straßenbahnen in Nürnberg fahren nicht

Auch am heutigen Dienstag fahren in Nürnberg die Straßenbahnen nicht. Wie die Vag Nürnberg auf ihrer Internetseite mitteilt, kann es wegen der winterlichen Straßenverhältnisse auch im Busverkehr zu Beeinträchtigungen und Einschränkungen kommen. Die U-Bahnen fahren planmäßig.

06.41 Uhr: Würzburger ÖPNV kommt wieder ins Rollen

Nach dem schneereichen Montag normalisiert sich die Lage heute zumindest wieder in Würzburg. Die die Straßenbahnlinie 4 (Zellerau – Hauptbahnhof – Sanderau) fährt wieder, für die Linie 5 (Rottenbauer – Grombühl) wird aktuell ein Schienenersatzverkehr mit Bussen aufgebaut, meldet die Würzburger Verkehrs- und Versorgungs-GmbH. Die innerstädtischen Buslinien haben ebenfalls den Betrieb aufgenommen. Hier kann es – besonders in Höhenlagen – jedoch noch zu einzelnen Behinderungen und Verzögerungen kommen.

Im Landkreis Kitzingen sind derweil diese Straßen wegen Schneebruchgefahr gesperrt: Kreisstraße KT 12 zwischen Großlangheim und Hörblach und die Kreisstraße KT 10 zwischen Reupelsdorf und Dimbach. Der ÖPNV ist im gesamten Landkreis derzeit stark eingeschränkt, teilt das Landratsamt Kitzingen mit. Mehrere Verkehrsunternehmen können den regulären Busbetrieb nicht aufrechterhalten. Insgesamt sei eine sichere Beförderung der Schülerinnen und Schüler nach wie vor nicht gewährleistet.

06.03 Uhr: Diesel-LKW rutscht von glatter B300 in den Seitenstreifen

Ein mit Diesel-Treibstoff geladener LKW ist in der Nacht bei Ustersbach von der B300 abgekommen und ins Bankett gerutscht. Laut Polizei ist niemand verletzt worden, auch der Tankwagen ist unbeschädigt. Die Strecke musste zur Bergung aber zeitweise einseitig gesperrt werden. Vermutlich war überfrierende Nässe schuld daran, dass der Laster von der fast geraden Strecke abkam, heißt es bei der Polizei.

06.01 Uhr: Ast bricht wegen Schneelast - Radfahrer in Lebensgefahr

In Bamberg ist gestern Abend ein Radfahrer von einem herabfallenden Ast schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben ist der Ast im Ortsteil Kramersfeld wegen der Schneelast abgebrochen. Bei dem 41-jährigen Radfahrer besteht Lebensgefahr. Die B 505 zwischen Hirschaid und Pommersfelden ist am heutigen Dienstag wegen Schneebruch Gefahr gesperrt. Wie das staatliche Bauamt Bamberg mitteilt, bestehe eine erhöhte Gefahr von herabfallenden Ästen und umstürzenden Bäumen.

05.55 Uhr: Fernverkehr läuft größtenteils wieder

Nach den Behinderungen durch Schnee und Eis läuft der Fernverkehr der Deutschen Bahn größtenteils wieder regulär. Die Lage habe sich "erheblich verbessert", sagte ein Bahnsprecher am Morgen. Auch der Fernverkehr Richtung Ostsee wurde wieder aufgenommen - wenn auch noch mit erheblichen Einschränkungen. Zu Problemen komme es noch im Nordosten, hieß es. Wegen vereister Oberleitungen würden einzelne Verbindungen zwischen Berlin und Rostock sowie Stralsund und zwischen Berlin und Binz ausfallen. Am Montag hatte die Bahn den Fernverkehr Richtung Ostsee komplett eingestellt.

05.54 Uhr: Witterungsbedingte Schulausfälle in Franken

Für Dienstag ist in manchen Schulen erneut der Präsenzunterricht abgesagt. Laut einer Liste des Kultusministeriums soll es in den Landkreisen Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, Bamberg, Erlangen-Höchstadt, Forchheim, Fürth und Kitzingen keinen Unterricht an den Schulen geben. 

Gleiches gilt für die Städte Erlangen, Bamberg, Forchheim, Nürnberg und Fürth. Nach Rücksprache mit Busunternehmen und Straßenmeisterei führten die Schneemassen weiter zu massiven Verkehrseinschränkungen, hieß es in manchen Mitteilungen. Eine sichere Busbeförderung sei nicht zu gewährleisten. Der Landkreis Forchheim teilte mit, die Sicherheit auf den Schulwegen könne nicht garantiert werden.

Wo fällt in Bayern am Dienstag die Schule aus?

Diese Liste aktualisiert sich automatisch aus Daten des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.

05.54 Uhr: Winterwetter in Bayern mit Schnee und Glätte

Der Winter hat vor allem den Norden Bayerns weiter im Griff. Während an den Alpen zeitweise Sonne die Sonne scheinen kann, kommen schon am Abend im westlichen Franken neue Niederschläge. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) setzt sich ein Tief über der Nordosthälfte Deutschlands fest und lenkt dabei weiterhin feuchtkalte Luft nach Bayern. Nördlich der Donau ist also weiter Schnee möglich, im Süden mitunter Regen oder Sprühregen. Glatteisgefahr bestehe weiterhin. In den Hochlagen des Bayerwaldes könnte es stürmische Böen mit Schneeverwehungen geben.

05.37 Uhr: Busse und Straßenbahnen fahren auch heute noch nicht in Würzburg

In Würzburg fahren auch heute erstmal keine Busse und keine Strassenbahnen witterunsgbedingt. "Zum aktuellen Zeitpunkt ist es witterungsbedingt leider noch nicht möglich, den Straßenbahn- und Busverkehr in Würzburg wieder aufzunehmen. Wir arbeiten daran, die Verbindungen im Stadtgebiet im Laufe des Morgens und Vormittags sukzessive aufzubauen." heißt es von der WVV, der Würzburger Versorgungs-und Verkehrs- GmbH in einer Mitteilung heute morgen.

04.00 Uhr: Von Hamburg bis Bayern - DWD warnt vor Glätte

Schnee und Regen können auch heute Morgen den Berufsverkehr ausbremsen. Fußgänger müssen sich auf glatte Wege einstellen. In der Nacht blieb es zunächst weitestgehend ruhig, es kam nur zu wenigen Glätteunfällen. Verletzte gab es bisher nicht. Selbst im verschneiten Nordbayern entspannte sich die Lage etwas, wie Polizeipräsidien mitteilten. In Teilen Frankens bleiben allerdings zahlreiche Straßen vorsorglich auch am Morgen gesperrt, weil Bäume umstürzen oder Äste abbrechen könnten.

Die Glatteisgefahr ist allerdings noch nicht gebannt: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet in den nächsten Tagen einen Mix aus Regen und Schnee. Vor allem in der Mitte Deutschlands ist mit gefrierendem Regen zu rechnen.

Dienstag, 27. Januar 2026

22.05 Uhr: Auch kein Präsenzunterricht in Nürnberg und Fürth

In den Städten Fürth und Nürnberg entfällt laut Kultusministerium am Dienstag ebenfalls der Präsenzunterricht. Gleiches gilt für den Landkreis Fürth. Auch der Landkreis Forchheim teilte am Abend mit, dass der Präsenzunterricht entfalle. Die Sicherheit auf den Schulwegen könne nicht gewährleistet werden.

20.30 Uhr: Präsenzunterricht am Dienstag in drei Landkreisen abgesagt

Wegen des Winterwetters mit heftigen Schneefällen haben für Dienstag mehrere fränkische Landkreise den Präsenzunterricht abgesagt. Laut der Liste des Kultusministeriums soll es in den Landkreisen Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, Bamberg und Erlangen-Höchstadt sowie in der Stadt Erlangen und Stadt Bamberg keinen Unterricht an den Schulen geben.

Nach Rücksprache mit Busunternehmen und Straßenmeisterei brächten die Schneemassen weiter zu massiven Verkehrseinschränkungen, hieß es in manchen Mitteilungen. Eine sichere Busbeförderung sei nicht zu gewährleisten.

19.40 Uhr: Landkreis Erlangen-Höchstadt erhebliche Schneebruchgefahr unter Bäumen

Die Leitstelle Nürnberg warnt in einer amtliche Gefahrenmitteilung vor Schneebruch im Landkreis Erlangen-Höchstadt. Unter Bäumen bestehe Gefahr für Leib und Leben. "Meiden Sie den Aufenthalt in diesen Bereichen." Außerdem seien zahlreiche Gemeindeverbindungsstraßen gesperrt.

19.05 Uhr: Lawinenwarnstufe bei zwei aber Triebschnee birgt Gefahr

Trotz des jüngsten Schneefalls herrscht laut Lawinenwarndienst Bayern in den bayerischen Alpen selbst oberhalb von 1.800 Metern nur mäßige Lawinengefahr. Die Lawinenexperten gaben die Warnstufe zwei auf der fünfteiligen Skala an, für die niedriger gelegenen Gebiete sogar nur Stufe eins, also geringe Gefahr.

Dennoch warnen die Lawinenexperten: Das Hauptproblem sei derzeit der Triebschnee, der sich auf teils verharschten Schneeschichten gesammelt habe. Kleine Schneebrettlawinen könnten durch geringe Zusatzbelastung etwa durch einen Skifahrer im steilen Gelände in Kammnähe ausgelöst werden, gefährdet seien auch Rinnen und Mulden.

17.40 Uhr: Nürnberger Tiergarten bleibt auch am Dienstag geschlossen

Auch morgen (Dienstag, 27.01.26) bleibt der Nürnberger Tiergarten witterungsbedingt geschlossen. Grund dafür ist die erhöhte Gefahr durch Schneebruch, teilt die Stadt Nürnberg mit. Der Tiergarten verfüge über einen großen, alten Baumbestand. Nach den heftigen Schneefällen sei die Last auf den Bäumen teils sehr groß. Anhaltender Niederschlag und leichtes Tauwetter könnten dazu führen, dass Baumkronen und Äste unter der Last nachgeben und abbrechen. Schon am Montag musste der Tiergarten wegen des starken Schneefalls schließen.

17.30 Uhr: Stadtgebiet Erlangen erhebliche Schneebruchgefahr unter Bäumen

Die Leitstelle Nürnberg warnt in einer amtliche Gefahrenmitteilung vor Schneebruch im Stadtgebiet Erlangen. Unter Bäumen bestehe Gefahr für Leib und Leben. "Passen Sie Ihr Verhalten im Straßenverkehr den Verhältnissen an", mahnt die Behörde. "Halten Sie Abstand zu Bäumen und Gebäuden, von denen sich Dachlawinen lösen können."

17.00 Uhr: Dutzende Unfälle in der Oberpfalz durch Schnee und Glätte

In der Oberpfalz ist es am Montag seit 6 Uhr früh zu 51 witterungsbedingten Verkehrsunfällen gekommen. Das berichtete die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberpfalz auf Nachfrage. Betroffen war vor allem die nördliche Oberpfalz, in der Stadt Regensburg habe es nur ganz früh am Morgen, bevor geräumt wurde, Probleme aufgrund des Schneefalls gegeben.

Vorrangig blieb es laut Polizei bei Blechschäden und Rutschunfällen, es gab zwei leicht und drei schwer Verletzte. Zumeist waren Fahrzeuge auf glatter Fahrbahn auf andere Autos aufgefahren, gegen Verkehrszeichen geprallt, in den Graben gerutscht oder in Steigungen liegengeblieben. Umgeknickte Bäume oder Äste mussten sieben Mal beseitigt werden.

16.35 Uhr: Gefährliche Schneelast Fränkische Kommunen warnen vor Spaziergängen im Wald

Mehrere fränkische Kommunen warnen vor den aktuellen Gefahren bei Spaziergängen in Wäldern und Parks. Es drohe Lebensgefahr, da Äste und Baumkronen unter der Schneelast brechen könnten, heißt es von der Stadt Bayreuth: "Auch ganze Bäume können umstürzen." 

Die Städte Nürnberg und Würzburg empfehlen deshalb, Wälder und Parks zu meiden. Der Nürnberger Feuerwehr zufolge besteht auch die Gefahr von Dachlawinen. Wegen des Niederschlags und des leichten Tauwetters könnte der schwere Schnee von Hausdächern abrutschen. Auch in Forchheim rät die Stadtförsterei zur Vorsicht im Wald. Die Forststraßen seien nicht geräumt und unter der Schneeschicht könnten dicke Eisplatten liegen, teilte die Stadt mit.

16.14 Uhr: Wetterdienst - Schneefall lässt in der Nacht nach, die Glätte bleibt

Für das vom Wintereinbruch besonders betroffene Franken sagt der Deutsche Wetterdienst für die Uhr: Nacht zum Dienstag zwar nachlassenden Schneefall voraus, es soll aber weiter glatt bleiben. Die Glatteisgefahr dürfte sich laut DWD noch erhöhen, wenn gegen Abend von Westen her Regen und Schneeregen aufziehen. Ähnlich ist die Vorhersage für den Süden des Freistaats. Auch hier soll der Schneefall abklingen, Regenfälle sorgen dafür aber für erhöhte Glatteisgefahr.

Aktuell hat der Deutsche Wetterdienst alle Unwetterwarnungen für Bayern aufgehoben, es bestehen aber flächendecken Warnungen für Glätte und Frost und in einem Streifen von Unterfranken bis nach Niederbayern auch vor Schneefall.

Grafik: Bayernkarte - Wetterwarnungen des DWD

15.34 Uhr: VAB Untermain stellt Busverkehr für heute ein

Die Verkehrsgemeinschaft Bayerischer Untermain (VAB) stellt heute bis zum Betriebsende wegen des starken Schneefalls den Busverkehr in großen Teilen ein. Das VAB-Gebiet umfasst den Landkreis Aschaffenburg und Stadt und den Landkreis Miltenberg. In der aktuellen Mitteilung heißt es: "Die aktuellen Bedingungen erlauben keinen sicheren Betrieb – die Sicherheit unserer Fahrgäste sowie unserer Fahrerinnen und Fahrer hat oberste Priorität."

Die VAB teilte mit, über die weitere Entwicklung werde fortlaufend informiert. Aktuelle Informationen zum Verkehrsgeschehen sind jederzeit abrufbar unter www.vab-info.de (externer Link), auf den Webseiten der jeweiligen Verkehrsunternehmen sowie über den DB Navigator.

14.56 Uhr: Störungen im Nahverkehr der Bahn

Im Bahnverkehr in Bayern kann es durch Schnee und Eis weiterhin zu erheblichen Verspätungen und auch Zugausfällen kommen, Fahrgäste sollten sich im Internet-Angebot der Deutschen Bahn über aktuelle Störungsmeldungen (externer Link) informieren. Die Bahn meldete bis zum Mittag vor allem in Franken zahlreiche Störungen. Im Raum Nürnberg wurden witterungsbedingte Verspätungen und Ausfälle im S-Bahn-Verkehr gemeldet. Die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH stellte am Morgen den öffentlichen Nahverkehr in der Mainstadt ein. In Erlangen fuhren zunächst keine Stadtbusse, auch in Coburg, Forchheim und Bamberg kam der öffentliche Nahverkehr zeitweise zum Erliegen. Im Busverkehr in Ulm und Neu-Ulm gab es ebenfalls Einschränkungen. 

Im Audio: Der Winter hat Bayern fest im Griff

Viel Schnee gibt es auch in Nürnberg
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Viel Schnee gibt es auch in Nürnberg

14.22 Uhr: Nürnberger rutscht mit Auto in Kirchen-Vorgarten

Bei Nürnberg ist ein Mann mit seinem Auto auf schneeglatter Fahrbahn ins Rutschen geraten und landete im Vorgarten einer Kirche. Der Wagen kam in Happurg von der abschüssigen Straße ab, fuhr auf das Gelände der Kirche und stieß gegen eine Treppe am Gebäude. Rettungskräfte brachten den 34-Jährigen leicht verletzt ins Krankenhaus.

13.46 Uhr: Gefahr in den Bergen vor Eis - DAV und Bergwacht warnen

Während im in den niedrigeren Gebieten die Gefahren abnehmen, ist in den Bayerischen Alpen derzeit besondere Vorsicht geboten. Wegen anhaltender Kälte und wenig Schnee sind viele Wanderwege stark vereist. Der Deutsche Alpenverein warnt vor gefährlichen Eisplatten – vor allem in den Bayerischen Voralpen, den Ammergauer Alpen und den Berchtesgadener Alpen.

Betroffen sind sowohl bekannte Winterwanderwege als auch Forst- und Almzufahrten. Teilweise ist ohne Grödel oder Leichtsteigeisen kaum noch ein sicheres Vorankommen möglich. Die Bergwacht berichtet bereits von mehreren Stürzen auf Blankeis, teils mit schweren Verletzungen.

12.42 Uhr: DWD hebt alle Unwetterwarnungen auf

Der Deutsche Wetterdienst hat alle bestehenden Unwetterwarnungen vor Glatteis (bereits heute Morgen) und starkem Schneefall aufgehoben. Es wird jedoch weiterhin vor Schneefall in einem Bogen von Schleswig-Holstein und dem westlichen Niedersachsen über Teile von NRW und Hessen bis nach Ostbayern gewarnt. Die Schneefälle rund um das heute Mittag dicht bei Berlin liegende Tief Leonie hätten sich soweit abgeschwächt, dass keine Unwetterwarnungen mehr nötig sind, so der DWD in einer aktuellen Mitteilung. Gebietsweise soll es aber bis in die kommende Nacht noch relativ kräftig weiterschneien, unter anderem in Teilen Frankens, was mit einer markanten Warnung abgebildet werde.

11.10 Uhr: 49 Glätte-Unfälle in der Oberpfalz - Zwei Schwerverletzte

49 Unfälle sind laut Polizei zwischen Sonntagabend und Montagfrüh wegen Glätte in der Oberpfalz passiert. Insgesamt hätten sich bei den Unfällen zwei Menschen schwer und einer leicht verletzt, teilte die Polizei mit. Sieben Fahrzeuge seien liegen geblieben. 

09.48 Uhr: Keine Müllabfuhr in Teilen Frankens

In den Landkreisen Forchheim und Miltenberg fällt wegen der Schneemengen auch die heutige Müllabfuhr aus, wie die Landratsämter mitteilten. Die Deponie Gosberg nahe Forchheim bleibe geschlossen. "Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihre Abfalltonnen weiterhin zur Abholung bereitzustellen", hieß es aus Forchheim.

Möglichst ab 6.00 Uhr sollten die Tonnen in den kommenden Tagen bereitstehen, "da es aufgrund einer geänderten Tourenführung vorkommen kann, dass die Müllfahrzeuge in einzelnen Orten früher als gewohnt eintreffen". Sobald es das Wetter zulasse, erfolge die Leerung der Tonnen. 

09.44 Uhr: ÖPNV in Kitzingen und Schweinfurt eingestellt, Hochrhönstraße gesperrt

Aufgrund der massiven Schneefälle haben nun auch die Stadtwerke Schweinfurt und der Landkreis Kitzingen den Linienverkehr eingestellt. Im Landkreis Kitzingen sind seit gestern Abend bis zu 20 Zentimeter Neuschnee gefallen. Des Weiteren wird mit bis zu einem Zentimeter Neuschnee pro Stunde gerechnet. Der Winterdienst im Landkreis Kitzingen befindet laut Landratsamt Kitzingen im Dauereinsatz und arbeitet kontinuierlich daran, Straßen und Wege passierbar zu halten. Der Schneefall sei derzeit jedoch so intensiv, dass geräumte Flächen innerhalb kurzer Zeit wieder zuschneien.

So auch auf der Höchrhönstraße zwischen Bischofsheim und Dreiländereck. Wegen des starken Schneefalls und der voraussichtlich winterlichen bleibenden Verhältnisse wird die Hochrhönstraße zwischen Holzberghof und Dreiländereck für mindestens eine Woche gesperrt. Eine Räumung ist derzeit wegen des kalten Windes nicht möglich – der weggeräumte Schnee wird sofort wieder auf die Straße geweht. Frühestens ab Freitag will die Straßenmeisterei die Hochrhönstraße räumen.

09.23 Uhr: Tiergarten Nürnberg und Zoo Augsburg bleiben geschlossen

Nach starken Schneefällen bleiben der Tiergarten in Nürnberg und der Zoo in Augsburg geschlossen. "Die Sicherheit der Gäste kann unter diesen Bedingungen nicht gewährleistet werden", teilte der Tiergarten Nürnberg mit. "Bereits gekaufte Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit." Für gebuchte Programme könnten Privatpersonen einen Ersatztermin vereinbaren. Sollte es auch morgen noch Einschränkungen geben, will der Tiergarten informieren. Auch in Augsburg öffnet der Zoo wetterbedingt nicht.

08.52 Uhr: Glatteis und Schnee: Unfälle auch im Landkreis Dillingen

Starker Schneefall und glatte Straßen haben auch im Landkreis Dillingen bis in die frühen Morgenstunden zu Unfällen geführt. Allerdings halte sich alles noch in Grenzen, so ein Polizeisprecher. Bei Buttenwiesen und Ziertheim kommt es außerdem laut Polizei zu Verkehrsbehinderungen wegen umgefallener Bäume.

Wegen der winterlichen Straßenverhältnisse werden die Autofahrer gebeten, langsam zu fahren. Wegen der Wetterverhältnisse fahren auch einige Schulbusse offenbar nicht oder verspätet. Nähere Informationen dazu hat die Polizei nicht.

08.23 Uhr: Drei Schneeglätteunfälle auf der A9 bei Ingolstadt

Auf der Autobahn 9 zwischen Lenting und Schweitenkirchen ist es in der Nacht zu drei Glätteunfällen gekommen. Laut Polizei waren die Autofahrer bei Schneeglätte zu schnell unterwegs und verloren die Kontrolle über ihre Fahrzeuge.

Zum Video: Winterchaos und Unfälle in Bayern

Liegengebliebener Lkw und Einsatzkräfte
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Winterchaos und Unfälle in Bayern

08.10 Uhr: Kompletter Busverkehr in Erlangen eingestellt

Aufgrund der aktuellen Witterung hat die Stadt Erlangen ihren gesamten Stadtbusverkehr eingestellt. Weitere Informationen findet sind laut der Stadt über die App "VGN-App" verfügbar.

07.55 Uhr: Knapp 70 witterungsbedingte Unfälle im nördlichen Oberbayern

Auf Grund des starken Schneefalls ist es im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nords zu 67 Unfällen gekommen. Laut Polizei erlitten bei zehn davon die Autoinsassen Verletzungen. Eine Person wurde schwerverletzt. Die Unfälle ereigneten sich laut Polizei zwischen Sonntagabend und Montag in der Früh. In den nächsten Stunden ist weiterhin mit Einschränkungen durch Schnee und rutschige Fahrbahnen zu rechnen.

07.31 Uhr: Wetterbedingte Unfälle auch im Großraum München

Auch im Großraum München registrierte die Polizei mehrere Unfälle. Auf der A8 rund um Fürstenfeldbruck wurden mindestens vier Unfälle gezählt. Auf der A99 zwischen der Anschlussstelle Ludwigsfeld und dem Autobahndreieck München-Südwest sowie auf der A96 ereigneten sich weitere Unfälle.

07.15 Uhr: Beeinträchtigungen auch im Fernverkehr der Bahn

Aufgrund des Winterwetters kommt es auch zu Verspätungen und Ausfällen im Fernverkehr der Deutschen Bahn. Laut DB sind besonders Fernverkehrszüge auf der Verbindung Stuttgart - Ulm - München betroffen. Die Bahn rät Reisenden, sich vor Reiseantritt über Ihre Verbindung auf bahn.de (externer Link), auf der DB-App oder bei der telefonischen Reiseauskunft 030/2970 zu informieren.

07.10 Uhr: Verspätungen und Ausfälle bei S-Bahnen im Raum Nürnberg

Die Deutsche Bahn meldete für den Raum Nürnberg witterungsbedingte Verspätungen und Ausfälle im S-Bahn-Verkehr.

07.07 Uhr: Räumfahrzeuge in Unterfranken kommen teils nicht mehr durch

Wegen der starken Schneefälle kommen in Unterfranken sogar die Räumfahrzeuge teils nicht mehr durch, wie ein Polizeisprecher sagte. Vom Untermain über Spessart und Rhön bis nach Würzburg und Kitzingen würden die Räumfahrzeuge nicht mehr hinterherkommen, teilte auch das Kultusministerium mit.

06.56 Uhr: Busverkehr in Bamberg wegen Schnee eingestellt

Die Stadtwerke Bamberg haben den öffentlichen Nahverkehr in Bamberg eingestellt. Wie die Stadtwerke auf ihrer Internetseite mitteilen, haben sie den Busbetrieb wegen Schnee und Glätte eingestellt. Auch in Nürnberg fahren die Busse auf mehreren Linien nicht. Auf zahlreichen Strecken verkehren die Busse nur mit Einschränkungen. Auch die Linie acht wurde vorübergehend eingestellt. Dort hat die Vag einen Ersatzverkehr mit Taxis zwischen Rathenauplatz und Erlenstegen eingerichtet.

06.53 Uhr: Rund 40 witterungsbedingte Unfälle in Niederbayern und der Oberpfalz

In der Oberpfalz hat es seit gestern Abend (20 Uhr) rund 20 Mal gekracht. In den meisten Fällen blieb es bei Blechschäden, bei zwei Unfällen sind insgesamt vier Menschen leicht verletzt worden. In Niederbayern gab es bislang 16 Unfälle – meistens mit Blechschäden, verteilt über den gesamten Regierungsbezirk, so ein Sprecher. Aktuell liege noch viel Schnee auf den Straßen in Niederbayern und der Oberpfalz. Die Polizeisprecher appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, vorsichtig zu fahren und die Geschwindigkeit anzupassen.

06.41 Uhr: Kein Präsenzunterricht in Unterfranken und Teilen Mittelfrankens

Wegen der starken Schneefälle fällt der Präsenzunterricht in ganz Unterfranken aus. Vom Untermain über Spessart und Rhön bis nach Würzburg und Kitzingen kommen die Räumfahrzeuge nicht hinterher, wie auf der Seite des Kultusministeriums mitgeteilt wurde. Auch in Teilen Mittelfrankens hat es stark geschneit. Der Präsenzunterricht entfällt in den Städten und Landkreisen Fürth, Nürnberg, Schwabach, Roth, Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim und Ansbach. Stellenweise liegen schon jetzt bis zu 20 Zentimeter Schnee, bis zum Abend kann noch einmal so viel hinzukommen, prognostizierte der Deutsche Wetter-Dienst.

06.18 Uhr: Ausfall von Straßenbahnen und Bussen in Würzburg

In Würzburg ist wegen des Schneefalls heute Morgen bis auf Weiteres der Straßenbahn- und Busverkehr eingestellt. Das haben die WVV (Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH) dem Bayerischen Rundfunk bestätigt.

05.16 Uhr: Warnung vor starkem Schneefall in Franken

Im bayerischen Franken warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in mehreren Landkreisen vor starkem Schneefall. In den Landkreisen Haßfurt, Bamberg, Forchheim, Schweinfurt, Erlangen und Lichtenfels könnte es zwischen 15 und 20 Zentimeter Neuschnee geben.

04.29 Uhr: Auto rutscht von glatter Straße in Vorgarten von Kirche

Auf schneeglatter Fahrbahn ist ein Mann bei Nürnberg mit seinem Auto ins Rutschen geraten und im Vorgarten einer Kirche gelandet. Der Wagen kam in Happurg von der abschüssigen Straße ab, geriet auf das Gelände der Kirche und stieß gegen eine Treppe am Gebäude, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Rettungskräfte brachten den 34-Jährigen leicht verletzt ins Krankenhaus. Das Auto musste abgeschleppt werden.

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Erklärtafel "Gefährliche Glätte"

Montag, 26. Januar 2026

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