Mit Informationen der ARD-Korrespondentinnen und -Korrespondenten sowie der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen.
22.49 Uhr: Kiews Oberbefehlshaber Syrskyj kündigt neue Offensive an
Der ukrainische Oberbefehlshaber Olexander Syrskyj hat parallel zu den laufenden Verhandlungen mit den USA über ein mögliches Kriegsende in einem Interview eine neue Offensive gegen Russlands Truppen angekündigt. Es gebe Erfolge bei der Mobilmachung und der Ausrüstung der ukrainischen Soldaten, sagte Syrskyj in einem Interview des Medienportals "LB.ua". Die Ergebnisse seien besser als noch vor sieben Monaten. Syrskyj geht demnach davon aus, dass Russland sich weiter die gesamte Ukraine einverleiben wolle.
20.55 Uhr: Selenskyj hofft auf Zusagen in Davos
Unter dem Motto "Im Geiste des Dialogs" beginnt morgen in Davos das Weltwirtschaftsforum (WEF). US-Präsident Donald Trump reist mit der bislang größten US-Delegation in den Schweizer Alpenort. Es wird auch um den Ukraine-Krieg gehen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, der ebenfalls nach Davos kommen will, hofft, dass seine Unterstützer ihm Hilfe beim Wiederaufbau seines Landes versprechen – falls es zu einem Waffenstillstand kommen sollte.
An dem Treffen in der Schweiz nehmen neben Hunderten Unternehmenschefs mehr als 60 Staats- und Regierungschefs teil, unter ihnen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der am Donnerstag eine Rede hält.
15.59 Uhr: Selenskyj - Welt sollte entschlossener gegen Putin vorgehen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gab auf X die wöchentliche Bilanz der Angriffe auf sein Land bekannt. Russland habe in der vergangenen Woche mehr als 1.300 Angriffsdrohnen, 1.050 Gleitbomben und 29 Raketen verschiedener Typen gegen die Ukraine eingesetzt. "Wenn Russland den diplomatischen Prozess absichtlich verzögert, sollte die Reaktion der Welt entschlossen sein: mehr Hilfe für die Ukraine und mehr Druck auf den Aggressor", forderte Selenskyj.
15.50 Uhr: Ukrainische Drohne verletzt drei Menschen in Russland
In der russischen Kaukasusregion Nordossetien hat ein ukrainischer Drohnenangriff drei Menschen verletzt. Das melden die lokalen Behörden. In Beslan seien Trümmer einer Drohne auf ein fünfstöckiges Wohnhaus gestürzt, so Gouverneur Sergej Menjajlo auf Telegram. Zwei Kinder und ein Erwachsener seien verletzt worden, 70 Menschen hätten evakuiert werden müssen.
15.12 Uhr: Drohnenangriff - Stromausfälle in Ostukraine
Ein ukrainischer Drohnenangriff hat für Stromausfälle in den russisch besetzten Gebieten des Landes gesorgt. Hunderttausende Menschen waren laut den örtlichen Behörden ohne Strom. In der Region Saporischschja seien Stromnetze beschädigt worden, was mehr als 200.000 Haushalte in knapp 400 Ortschaften betroffen habe, so der von Russland eingesetzte Gouverneur Jewgeni Balizkij.
10.34 Uhr: Selenskyj bestätigt zwei Todesopfer nach russischen Drohnenangriffen
Bei neuen russischen Luftangriffen sind in der Ukraine nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj Dutzende Menschen verletzt und mindestens zwei getötet worden. "Mein Beileid gilt ihren Familien und Angehörigen", teilte der Staatschef am Morgen in den sozialen Netzwerken mit. Russland habe erneut mehr als 200 Drohnen gegen die Ukraine eingesetzt. Betroffen gewesen seien die Gebiete Sumy, Charkiw, Dnipropetrowsk, Saporischschja, Chmelnyzkyj und Odessa. Selenskyj forderte erneut mehr Hilfe von den Verbündeten.
03.58 Uhr: Eine Tote und mehrere Verletzte nach neuen russischen Attacken in Charkiw und Sumy
Bei einem russischen Angriff auf die Stadt Charkiw im Nordosten der Ukraine ist nach Angaben der örtlichen Behörden eine 20-jährige Frau getötet worden. Eine Frau sei nach den vorliegenden Informationen durch einen Drohnenangriff auf ein privates Haus gestorben, erklärte der Bürgermeister von Charkiw, Igor Terechow, im Onlinedienst Telegram. Regionalgouverneur Oleh Synehubow erklärte später, das Opfer sei erst 20 Jahre alt gewesen. Bei dem Angriff sei ein weiterer Mensch verletzt worden, führte der Gouverneur aus Außerdem habe eine 41-Jährige in der Folge eine "akute Stressreaktion" erlitten.
In der nordöstlichen Region Sumy wurden nach Angaben von Rettungskräften bei Luftangriffen auf eine Wohngegend drei Frauen und ein siebenjähriges Kind verletzt. Eine vorläufige Prüfung ergab Schäden an 15 Wohngebäuden.
02.28 Uhr: Charkiwer Bürgermeister beklagt schwere russische Schläge gegen Wärmeversorgung
Russland hat seine Attacken auf die ukrainische Energieversorgung in der Nacht fortgesetzt. Dabei seien Anlagen in den Regionen Kiew und Odessa angegriffen worden, teilte das Energieministerium mit. In der Region Kiew seien mehr als 20 Ortschaften ohne Strom gewesen. Der Charkiwer Bürgermeister Ihor Terechow warnte, ein russischer Angriff auf eine kritische Infrastruktureinrichtung im Industriegebiet der zweitgrößten Stadt der Ukraine könne die Strom- und Wärmeversorgung stark beeinträchtigen. "Wir sprechen hier von schweren Schlägen gegen das System, das die Stadt warm hält und beleuchtet", schrieb Terechow auf Telegram. Es habe drei Verletzte gegeben. Das System stoße bereits ständig an seine Grenzen.
Im Audio: Stromausfälle in der Ukraine
Stromausfälle nach russischen Angriffen machen den Ukrainern seit Wochen zu schaffen. Ein Ende der Attacken ist nicht in Sicht.
Sonntag, 18. Januar 2026
17.28 Uhr: Ukrainische Unterhändler zu Gesprächen in den USA
Eine ukrainische Delegation ist in den USA zu Gesprächen über den Plan der US-Regierung für ein Ende des russischen Invasionskrieges eingetroffen. Es gehe darum, "Einzelheiten des Friedensabkommens" zu besprechen, teilte der Stabschef des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Kyrylo Budanow, auf Telegram mit. Darüber werde er an der Seite der Unterhändler Rustem Umerow und Dawyd Arachamia mit dem US-Unterhändler Steve Witkoff, Staatssekretär Dan Discroll und dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, verhandeln.
Selenskyj erklärte auf Telegram, die ukrainischen Unterhändler sollten den USA in erster Linie klarmachen, dass die russischen Angriffe diplomatische Bemühungen untergrüben. Die Angriffe verschlechtern "selbst die wenigen bestehenden Dialogmöglichkeiten zunehmend. Die amerikanische Seite muss dies verstehen", erklärte er.
Indessen setzte Russland seine Attacken auf die ukrainische Energieversorgung fort. In der Nacht zu Samstag seien Anlagen in den Regionen Kiew und Odessa angegriffen worden, teilte das ukrainische Energieministerium mit.
Im Audio: Gespräche über Sicherheitsabkommen in Miami
Seit Wochen vermitteln die USA zwischen der Ukraine und Russland. Nun reist erneut eine ukrainische Delegation in die USA.
14.05 Uhr: Zehntausende ukrainische Familien ohne Strom nach russischen Angriffen auf Butscha
Nach erneuten russischen Angriffen auf die ukrainische Energieinfrastruktur ist bei 56.000 Familien in der Region Butscha der Strom ausgefallen. Wie das ukrainische Energieministerium am Samstag meldete, betrafen die Ausfälle bei klirrender Kälte hauptsächlich Menschen in Butscha nahe der Hauptstadt Kiew. Wegen "anhaltender massiver Angriffe" sei jedoch in der gesamten Ukraine der Energie-Notstand ausgerufen worden. Auch im Süden des Landes rund um Odessa sei es zu Stromausfällen gekommen.
12.10 Uhr: Selenskyj ordnet schnellere Stromimporte an
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat wegen der anhaltenden russischen Angriffe auf die Energieversorgung den schnellstmöglichen Ausbau der Stromimporte und der Einfuhr zusätzlicher Energieausrüstung angeordnet. "Alle dafür nötigen Entscheidungen sind bereits getroffen, und die Steigerung der Importe muss ohne Verzögerung erfolgen", teilt Selenskyj nach einem Treffen mit hochrangigen Regierungs- und Militärvertretern auf der Online-Plattform X mit.
12.05 Uhr: Ukraine meldet erneute russische Angriffe auf Gasanlagen
Russland hat bei einem nächtlichen Luftangriff in der Ukraine erneut Anlagen zur Gasproduktion getroffen. Dies teilt der staatliche ukrainische Energiekonzern Naftogaz am Samstag mit. Demnach war es der sechste derartige Angriff innerhalb einer Woche. "Es handelt sich um gezielte Angriffe auf die zivile Infrastruktur, um die Ukrainer während der kalten Jahreszeit von Heizung und Gas abzuschneiden", erklärt das Unternehmen über den Kurznachrichtendienst Telegram. Die Ukraine erlebt derzeit die schwerste Energiekrise des Krieges, da die Versorgung durch die russischen Bombardements und die schweren Schäden inmitten der kalten Temperaturen massiv beeinträchtigt ist.
11.17 Uhr: Ukrainische Delegation in Miami eingetroffen
Vertreter der Ukraine sind am Samstag für weitere Gespräche über eine Beendigung des Krieges mit Russland und Sicherheitsgarantien für Kiew im US-Bundesstaat Florida eingetroffen. Es sollten "wichtige Gespräche mit unseren amerikanischen Partnern über die Details eines Friedensabkommens" geführt werden, erklärte der Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, Kyrylo Budanow, im Onlinedienst X. Es sei ein Treffen mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff, Präsidenten-Schwiegersohn Jared Kushner sowie Armeeminister Dan Driscoll geplant.
10.20 Uhr: Russland meldet Einnahme von zwei Ortschaften
Russische Truppen haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau die Ortschaften Prywillja in der ukrainischen Region Donezk und Pryluki in der Region Saporischschja eingenommen.
05.15 Uhr: Ukraine und USA verhandeln weiter über Sicherheitsabkommen
Die Verhandlungen zwischen den USA und der Ukraine für ein Ende des russischen Angriffskriegs sollen heute in Miami im US-Bundesstaat Florida fortgesetzt werden. Dabei soll es ukrainischen Angaben zufolge vor allem um Sicherheitsgarantien und die langfristige ökonomische Entwicklung des osteuropäischen Landes gehen.
Derweil warnte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor dem Hintergrund einer Kältewelle und massiven Problemen bei der Energieversorgung vor neuen massiven russischen Luftangriffen.
Washington versucht seit Wochen ein Friedensabkommen zwischen den Kriegsgegnern zu vermitteln. Bei grundsätzlichen Fragen wie einem möglichen Nato-Beitritt der Ukraine und russischen Gebietsansprüchen sind die Positionen Moskaus und Kiews jedoch weit voneinander entfernt. Russland beharrt bislang auf seinen Maximalforderungen, die auf eine Unterwerfung der Ukraine hinauslaufen.
Samstag, 17. Januar 2026
21.52 Uhr: Saporischschja - lokale Waffenruhe für Reparatur an Stromleitung
Damit eine beschädigte Stromleitung nahe dem Atomkraftwerk Saporischschja repariert werden kann, haben die Ukraine und Russland dort eine Waffenruhe vereinbart. Die Reparatur der 330-Kilovolt-Leitung soll in den kommenden Tagen beginnen, wie die Internationale Atomaufsichtsbehörde (IAEA) in Wien mitteilt. Ein IAEA-Team werde die Arbeiten überwachen. Die Leitung war demnach vor zwei Wochen infolge von Kämpfen beschädigt worden.
20.55 Uhr: Selenskyj - Nicht genug Luftabwehrsysteme
Die Ukraine bekommt von den Verbündeten zu wenig Luftabwehrsysteme und Raketen, so der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Außerdem warnt er vor neuen massiven Angriffen durch Russland. Deshalb sei es entscheidend, dass die Partner die Bitten der Ukraine um zusätzliche Lieferungen erhörten.
20.05 Uhr: Gespräche zu Sicherheitsgarantien mit USA am Samstag
Ukrainische Unterhändler wollen am Samstag in Miami im US-Bundesstaat Florida mit den USA über deren Friedensplan mit Russland verhandeln. Dabei geht es laut Kiew um die "zukünftige Sicherheitsarchitektur" und die "langfristige ökonomische Entwicklung" des Landes. Ziel seien Abkommen über Sicherheitsgarantien und zum "wirtschaftlichen Aufblühen der Ukraine" mit einem Gesamtvolumen von umgerechnet bis zu 690 Milliarden Euro. Das meldete die ukrainische Botschafterin in Washington, Olha Stefanischyna, auf Facebook. Im besten Fall könnten die Abkommen bereits kommende Woche beim Weltwirtschaftsforum in Davos (Schweiz) unterzeichnet werden.
18.50 Uhr: Laschet - Europa soll selbst mit Moskau verhandeln
Der CDU-Außenpolitiker Armin Laschet ist dafür, dass europäische Staaten direkt mit Russland verhandeln. Schließlich müsse Europa seine eigenen Positionen selbst vertreten, wenn es souverän sein wolle. Die derzeitige Situation sei "absurd", sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag weiter. "Europäische Regierungschefs erarbeiten gemeinsam mit Präsident Selenskyj Positionen, die anschließend von amerikanischen Unterhändlern nach Moskau getragen werden. Das ist eine Selbstentmündigung Europas."
18.10 Uhr: Strommangel - Zwei Wochen keine Schule in Kiew
Wegen der schweren Angriffe Russlands auf die Energieinfrastruktur schließt die Hauptstadt Kiew alle Schulen bis zum 1. Februar. Das gab Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram bekannt. Außerdem will die Stadt die Straßenbeleuchtung auf ein Fünftel dimmen und sämtliche dekorative Beleuchtung abschalten.
17.20 Uhr: Timoschenko muss hohe Kaution hinterlegen
Wegen Bestechungsvorwürfen muss die ehemalige ukrainische Regierungschefin Julia Timoschenko eine Kautionszahlung von umgerechnet über 660.000 Euro leisten. Das hat ein ukrainisches Gericht entschieden. Außerdem darf die Fraktionsvorsitzende der Vaterlandspartei das Umland der Hauptstadt Kiew nicht verlassen und musste ihren Reisepass abgeben, wie örtliche Medien aus dem Gerichtssaal berichteten. Zusätzlich muss sie Vorladungen des Gerichts und von Ermittlern folgen.
Nach Ansicht des Nationalen Antikorruptionsbüros (NABU) soll Timoschenko Abgeordneten in der Obersten Rada bestochen haben, um in ihrem Sinne abzustimmen. Sie bestreitet das und spricht von politisch motivierten Vorwürfen. Sie hat bereits eine Haftstrafe wegen Amtsmissbrauch verbüßt.
16.55 Uhr: Umfrage: Mehrheit der Ukrainer gegen Gebietsverzicht für Sicherheitsgarantien
Rund 54 Prozent der Ukrainer lehnen einer Umfrage des Kiewer Internationalen Instituts für Soziologie (KIIS) zufolge einen Rückzug der eigenen Truppen aus dem noch kontrollierten Teil der östlichen Region Donezk im Gegenzug für Sicherheitsgarantien der USA und Europas ab. Etwa 39 Prozent würden dies widerstrebend akzeptieren. "Zudem erwarten diejenigen, die zu einer Zustimmung bereit sind, recht umfassende Sicherheitsgarantien", sagte der geschäftsführende Direktor des KIIS, Anton Hruschezkyj.
Die Umfrage zeigt zudem eine generelle Skepsis gegenüber den laufenden Verhandlungen und den Verbündeten. Fast 70 Prozent der Befragten glauben nicht, dass die Gespräche zu einem dauerhaften Frieden führen werden. Rund 57 Prozent gehen davon aus, dass Russland im Falle eines Waffenstillstands an den jetzigen Frontlinien und mit Sicherheitsgarantien erneut angreifen würde. Selbst wenn Garantien gegeben würden, glauben 40 Prozent, dass die USA im Falle einer neuen russischen Invasion keine Unterstützung leisten würden, während 39 Prozent vom Gegenteil ausgehen.
16.43 Uhr: Klitschko - Kiew verfügt nach Angriffen nur über Hälfte des benötigten Stroms
Die ukrainische Hauptstadt Kiew verfügt nach russischen Angriffen auf die Infrastruktur nur über etwa die Hälfte des benötigten Stroms. "Es ist das erste Mal in der Geschichte unserer Stadt, dass bei so strengem Frost im größten Teil der Stadt die Heizung ausgefallen ist und es einen massiven Strommangel gibt", sagte Bürgermeister Vitali Klitschko. Reparaturteams würden rund um die Uhr arbeiten, um die Heizungsversorgung wiederherzustellen. Etwa 100 Gebäude seien immer noch unbeheizt. Es sei die schwerste Energiekrise während des Krieges für die Stadt mit 3,6 Millionen Einwohnern.
16.22 Uhr: Selenskyj - Sicherheitsgarantien könnten bald mit USA unterzeichnet werden
Die ukrainischen Unterhändler, die derzeit auf dem Weg zu Gesprächen in den USA sind, sollen nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj "trotz allem" aktiv mit Vertretern von US-Präsident Donald Trump zusammenarbeiten. Sollte die US-Seite den ukrainischen Vorschlägen im Bezug auf Sicherheitsgarantien und den Wiederaufbau nach dem Krieg zustimmen, könnten die nötigen Dokumente bereits kommende Woche beim Weltwirtschaftsforum in Davos unterzeichnet werden, sagte Selenskyj bei einer Pressekonferenz mit dem tschechischen Präsidenten Petr Pavel in Kiew.
Zur ukrainischen Delegation gehören der Sekretär des nationalen Sicherheitsrats Rustem Umjerow, Selenskyjs neuer Kanzleichef Kyrylo Budanow und der Abgeordnete David Arachmija. Kiew erhoffe sich mehr Klarheit sowohl in Bezug auf die Dokumente, die mit der US-Seite vorbereitet worden seien, als auch in Bezug auf eine Rückmeldung Russlands auf die diplomatische Arbeit, sagte Selenskyj.
15.29 Uhr: Tschechien liefert Ukraine Flugzeuge für Drohnenabwehr
Angesichts der russischen Luftangriffe auf das ukrainische Energiesystem will Tschechien der Ukraine in Kürze Kampfflugzeuge zur Drohnenabwehr zur Verfügung stellen. Dies kündigte der tschechische Präsident Petr Pavel bei einem Besuch in Kiew an. Zudem stellte er die Lieferung von Frühwarnsystemen in Aussicht.
15.02 Uhr: Selenskyj - Luftabwehr während russischer Angriffe teilweise ohne Munition
Einige der von den westlichen Verbündeten an die Ukraine gelieferten Luftabwehrsysteme konnten die jüngsten russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur des Landes nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj wegen Munitionsmangels nicht abwehren. "Bis heute Morgen hatten wir mehrere Systeme ohne Raketen", erklärte Selenskyj bei einer Pressekonferenz. "Heute kann ich das offen sagen, denn heute habe ich diese Raketen erhalten", fügte er hinzu.
Russland attackiert seit Monaten insbesondere die ukrainische Energieinfrastruktur und hat bereits ganze Städte in Dunkelheit und Kälte getaucht. Auch Teile der Hauptstadt Kiew waren zuletzt stark betroffen. Viele Menschen können nur sporadisch oder gar nicht heizen - bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad.
14.47 Uhr: Litauen erhebt Terror-Anklage gegen sechs Verdächtige
In Litauen hat die Generalstaatsanwaltschaft Anklage gegen sechs Menschen erhoben, denen vorgeworfen wird, einen Anschlag in dem Land begangen zu haben. Demnach hatten die ausländischen Staatsangehörigen einen versuchten Brandanschlag auf ein Unternehmen verübt, das militärische Ausrüstung für die Ukraine herstellt. Die Beweise gäben Anlass zur Annahme, dass die Tat im Auftrag und zugunsten des russischen Militärgeheimdiensts GRU durchgeführt wurden, hieß es in der Mitteilung der litauischen Behörde.
Bei den mutmaßlichen Tätern handelt sich den Angaben zufolge um Staatsbürger von Spanien, Kolumbien, Kuba, Russland und Belarus sowie einen spanisch-kolumbianische Doppelbürger. Abgesehen haben sollen es sie auf die Produktionsanlagen und das Gelände des Unternehmens. Die Verdächtigen befinden sich in Untersuchungshaft. Gegen vier weitere Personen laufen Ermittlungen. Eine davon sei in Kolumbien aufgrund eines internationalen Haftbefehls festgenommen worden. Nach den drei anderen werde gefahndet.
14.32 Uhr: Ukrainischer Energieminister - Angriffe auf Stromnetz sind beispiellos
Russland hat nach Angaben des neuen ukrainischen Energieministers Denys Schmyhal seit Beginn seines Angriffskrieges jedes einzelne Kraftwerk des Landes angegriffen. Allein im vergangenen Jahr habe es 612 russische Attacken auf die Energieinfrastruktur der Ukraine gegeben, sagte Schmyhal im Parlament in Kiew. "Niemand auf der Welt stand jemals einer solchen Herausforderung gegenüber", erklärte er.
Die Stromknappheit sei so gravierend, dass er Unternehmen dazu aufgefordert habe, ihre Außenbeleuchtungen auszuschalten, um Strom zu sparen, sagte Schmyhal: "Wenn Sie überschüssige Energie haben, geben Sie sie lieber an die Menschen weiter. Das ist heute das Wichtigste. Die Menschen werden Ihnen dankbar sein." Man habe Ausgangsbeschränkungen gelockert, damit die Menschen bei Bedarf öffentliche Heizräume aufsuchen können, sagte Schmyhal. Krankenhäuser, Schulen und andere wichtige Institutionen hätten oberste Priorität bei der Versorgung.
14.24 Uhr: Anhörung in Moskau zu Milliardenklage wegen eingefrorener russischer Vermögen
In Moskau hat eine erste Vorverhandlung zu einer Klage der russischen Zentralbank gegen den belgischen Finanzdienstleister Euroclear wegen der in Europa eingefrorenen russischen Vermögen stattgefunden. Richterin Anna Petruchina ordnete an, die Anhörung auf Antrag der Zentralbank hinter verschlossenen Türen abzuhalten, um deren "Bankgeheimnis" zu schützen. Die Bank hat Euroclear auf eine Summe von umgerechnet rund 200 Milliarden Euro verklagt.
Die EU hatte nach Beginn der russischen Offensive in der Ukraine als Teil ihrer Sanktionen russische Vermögenswerte eingefroren. Die Zentralbank reichte im Dezember Klage gegen Euroclear ein. Die Clearing-Gesellschaft verwaltet den größten Teil der russischen Vermögen innerhalb der EU. Die Klagesumme decke sowohl die Vermögen als auch die der Bank entgangenen Zinsen ab, erklärte die russische Zentralbank. Sie wirft Euroclear vor, die Gelder illegalerweise eingefroren zu haben.
13.55 Uhr: Hilfsorganisationen - Kindern in Ukraine droht Unterkühlung
Internationale Hilfsorganisationen warnen angesichts eisiger Temperaturen in der Ukraine vor der Gefahr einer Unterkühlung für Kinder. Die Notvorräte an Stromgeneratoren gingen nach russischen Angriffen auf die ukrainische Energieinfrastruktur zur Neige, teilte das UN-Kinderhilfswerk Unicef mit. Die Temperaturen sinken nachts auf bis zu minus 18 Grad. "Kinder und Familien befinden sich in einem ständigen Überlebensmodus", sagte der Unicef-Landesbeauftragte für die Ukraine, Munir Mammadzade.
13.43 Uhr: Minister - Ukraine muss wegen russischer Angriffe mehr Strom importieren
Der neue ukrainische Energieminister Denys Schmyhal hat angesichts der russischen Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur mehr Stromimporte aus dem Ausland angeordnet. "Staatliche Unternehmen, insbesondere die Ukrainische Eisenbahn und der Gasversorger Naftogaz, müssen dringend dafür sorgen, dass während der Heizperiode 2025-26 die Menge Strom beschafft wird, die nötig ist, um mindestens 50 Prozent des Gesamtverbrauchs zu decken", erklärte Schmyhal.
Russische Angriffe haben jüngst ganze Städte in der Ukraine in Dunkelheit und Kälte getaucht. Auch Teile der Hauptstadt Kiew waren zuletzt stark betroffen. Viele Menschen können nur sporadisch oder gar nicht heizen - bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad. Ingenieure und Rettungskräfte müssen bei Minustemperaturen den Betrieb von Kraftwerken und Umspannwerken wiederherstellen, die in den vergangenen Tagen von russischen Drohnen und Raketen beschädigt worden waren.
13.35 Uhr: Russland - 422.704 Menschen haben 2025 Dienstvertrag mit Armee abgeschlossen
Im vergangenen Jahr haben russischen Angaben zufolge 422.704 Menschen einen Vertrag zum Dienst in den russischen Streitkräften unterzeichnet. Dies meldete die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf den Vizechef des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew.
13.24 Uhr: Selenskyj - Delegation wird mit USA über Sicherheitsgarantien sprechen
Eine ukrainische Delegation ist nach Aussagen von Präsident Wolodymyr Selenskyj zu Gesprächen über Sicherheitsgarantien und einen Wohlstandspaket in die USA unterwegs. Er hoffe, die entsprechenden Dokumente könnten kommende Woche am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos unterzeichnet werden, sagte er auf einer Pressekonferenz in Kiew. Sein Team erhoffe sich zudem von den USA Klarheit über die russische Haltung zu den von Washington unterstützten diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Krieges.
13.02 Uhr: Kreml begrüßt Dialog-Forderungen von Europäern als "positiv"
Der Kreml hat Forderungen einiger europäischer Regierungen nach einer Wiederaufnahme des Dialogs zwischen der EU und Russland als "positiv" begrüßt. "Wir haben die Äußerungen einiger europäischer Staats- und Regierungschefs in den vergangenen Tagen zur Kenntnis genommen", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Man vernehme solche Signale aus Paris, Rom und sogar Berlin. Er fügte hinzu: "Wenn dies tatsächlich die strategische Vision der Europäer widerspiegelt, dann ist es eine positive Weiterentwicklung ihrer Position."
Der französische Präsident Emmanuel Macron und die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hatten sich kürzlich beide für eine Wiederaufnahme des Dialogs mit Moskau ausgesprochen. "Es ist an der Zeit, dass Europa mit Russland spricht", sagte Meloni Anfang Januar. Sie stimmte damit dem französischen Präsidenten Macron zu, der Gespräche mit Kreml-Chef Wladimir Putin schon im Dezember als "sinnvoll" bezeichnet hatte. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte bei einer Rede in Halle Hoffnung auf einen Ausgleich mit Russland in der längeren Perspektive ausgedrückt.
12.30 Uhr: Ministerium - Ukrainische Wirtschaft 2025 um 2,2 Prozent gewachsen
Die Wirtschaft der Ukraine ist nach Angaben des Wirtschaftsministeriums in Kiew 2025 um 2,2 Prozent gewachsen - trotz der russischen Angriffe auf die Infrastruktur und anhaltender Sicherheitsrisiken. Zum Wachstum beigetragen haben demnach insbesondere die Rüstungs-, Pharma- und Metallindustrie.
12.05 Uhr: Aserbaidschan liefert erstmals Erdgas nach Deutschland und Österreich
Aserbaidschan liefert ab sofort Erdgas nach Deutschland und Österreich. Der staatliche Energiekonzern Socar habe mit den Lieferungen begonnen, teilte das Unternehmen in Baku mit. Das Gas fließt über die Transadria-Pipeline (TAP), die von der griechisch-türkischen Grenze durch Griechenland und Albanien nach Süditalien führt. Von dort wird es weiter nach Norden transportiert.
Die Nachfrage nach aserbaidschanischem Gas ist gestiegen, seit Europa nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine seine Abhängigkeit von russischen Lieferungen verringern will. Socar hatte im Juni einen Zehnjahresvertrag mit dem deutschen Energieversorger Sefe über die Lieferung von 1,5 Milliarden Kubikmetern pro Jahr unterzeichnet. Sefe, die frühere Gazprom Germania, war in der Energiekrise 2022 vom Bund vor der Pleite bewahrt worden.
11.57 Uhr: Ukrainische Armee berichtet von heftigen Kämpfen im Osten
Der Generalstab in Kiew teilte in seinem Morgenbericht zur Lage mit, seit Donnerstagmorgen habe es 180 einzelne russische Attacken gegeben. Den ukrainischen Verteidigern sei es gelungen, 1.370 russische Soldaten tot oder verwundet auszuschalten. Diese Zahlen sind nicht im Detail überprüfbar, sie liegen aber über dem Durchschnitt der täglichen Berichte und deuten auf intensive Kämpfe hin. Ein Schwerpunkt war demnach weiterhin der Frontabschnitt von Pokrowsk, das zum großen Teil von russischen Truppen erobert ist. Doch die Ukrainer halten weiterhin Stellungen in der Nachbarstadt Myrnohrad im Gebiet Donezk.
Ebenfalls viele Angriffe gab es weiter südlich bei Huljajpole im Gebiet Saporischschja. In der Kleinstadt habe die russische Armee weitere Straßenzüge erobert, berichtete der militärnahe ukrainische Blog DeepState. Damit bleibt es bei dem Bild der vergangenen Monate an der Front: Die russische Armee arbeitet sich langsam vor, erleidet dabei aber hohe Verluste.
10.56 Uhr: Wahlkampf in Ungarn: Orban startet Petition gegen Ukraine-Hilfen
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban will mit einer "nationalen Petition" die Unterstützung der Bevölkerung für seine Ablehnung von EU-Hilfen für die Ukraine mobilisieren. Orban kündigte dies am Freitag im staatlichen Rundfunk an. "Jeder wird diese (nationale Petition) erhalten und die Chance bekommen, 'Nein' zu sagen und gemeinsam mit der Regierung zu sagen, dass wir nicht zahlen werden", sagte der Ministerpräsident. Die Aktion ist eine Art informelles Referendum, bei dem den Bürgern ein Stimmzettel zugesandt wird. Der Opposition warf er vor, pro-ukrainisch zu sein.
Hintergrund ist die für April angesetzte Wahl, die Umfragen zufolge eng werden dürfte. Orbans Fidesz-Partei liegt in den meisten Erhebungen hinter der Tisza-Partei des Oppositionsführers Peter Magyar.
09.47 Uhr: Litauen - Russland steckte hinter Brandanschlag auf Fabrik
Litauen macht den russischen Militärgeheimdienst GRU für einen versuchten Brandanschlag auf eine litauische Fabrik im Jahr 2024 verantwortlich, die Funkscanner an die ukrainische Armee liefert. Die Tat sei von in Russland lebenden Personen mit Verbindungen zum GRU koordiniert worden, sagte der stellvertretende Polizeichef Saulius Briginas. Sechs Personen aus Spanien, Kolumbien, Kuba, Russland und Belarus seien angeklagt worden. Die Gruppe habe zudem ähnliche Anschläge in Polen, Rumänien und der Tschechischen Republik versucht.
09.11 Uhr: Ukrainischer Ex-Außenminister - Keine Chance auf Feuerpause im Winter
Der frühere ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba sieht kurzfristig keine Aussicht auf eine Feuerpause im Krieg mit Russland. Es gebe "keine Chance auf einen Waffenstillstand vor dem Ende dieses Winters", sagt er dem Sender Welt TV. Die Chancen auf eine Feuerpause bis zum Jahresende seien zudem sehr gering. Der Krieg werde erst enden, wenn der russische Präsident Wladimir Putin eine unabhängige und souveräne Ukraine akzeptiere.
02.54 Uhr: Selenskyj erläutert Maßnahmen gegen Energienotstand
Der ukrainische Präsident Selenskyj hat in seiner gestrigen Videoansprache Maßnahmen gegen den den Energienotstand erläutert, der von der Regierung nach den jüngsten russischen Luftangriffen ausgerufen worden war. Demnach sollen vermehrte Stromimporte helfen, die Lage zu entschärfen und neue Koordinierungsstäbe sollen die Verteilung der Elektrizität kontrollieren, Notstromkapazitäten sollen so voll ausgeschöpft werden.
Wolodymyr Selenskyj
01.22 Uhr: Großbritannien sagt Ukraine weitere 23 Millionen Euro für Energieinfrastruktur zu
Großbritannien kündigt eine neue Nothilfe in Höhe von 20 Millionen Pfund (etwa 23 Millionen Euro) für die Ukraine an. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte nach anhaltenden Angriffen auf die Energieinfrastruktur des Landes den Notstand ausgerufen. Die zusätzlichen Mittel sollen laut Großbritannien unter anderem in die Reparatur, den Wiederaufbau und den Schutz des ukrainischen Stromnetzes fließen. Zudem soll damit die Stromversorgung in Häusern, Krankenhäusern und Schulen während des strengen Winters aufrechterhalten werden.
Mit dem neuen Hilfspaket erhöht sich die britische Unterstützung für den ukrainischen Energiesektor seit dem Einmarsch Russlands auf über 470 Millionen Pfund (etwa 541 Millionen Euro).
Freitag, 16. Januar 2026
21.55 Uhr: Selenskyj – Ukraine steht Frieden nicht im Weg
Die Ukraine steht Präsident Wolodymyr Selenskyj zufolge einem Frieden nicht im Weg. "Die Ukraine war und wird niemals ein Hindernis für den Frieden sein", sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache nach einem Telefonat mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte. Sie hätten auch über die diplomatische Arbeit mit Amerika gesprochen. Tags zuvor hatte US-Präsident Donald Trump gesagt, er denke, die Ukraine sei weniger bereit für ein Abkommen als Russland. Auf die Frage, warum die von den USA geführten Verhandlungen noch nicht zu einem Ende des fast vierjährigen Kriegs geführt hätten, antwortete Trump: "Selenskyj."
21.20 Uhr: Russische Einnahmen durch Öl und Gas fallen auf Fünf-Jahres-Tief
Die von Moskau zur Finanzierung seiner Offensive in der Ukraine genutzten Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft sind laut neuesten Daten des russischen Finanzministeriums auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren gefallen. Insgesamt erbrachten Öl- und Gasverkäufe 2025 Einnahmen in Höhe von umgerechnet knapp 93 Milliarden Euro, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Zahlen hervorgeht. Das ist der niedrigste Stand seit 2020 und ein Rückgang um 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der russische Öl- und Gassektor ist Gegenstand zahlreicher Sanktionen der EU und der USA.
21.02 Uhr: Selenskyj drängt auf höhere Stromimporte
Vor dem Hintergrund neuer russischer Attacken auf Energieanlagen hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vom Ministerkabinett Lösungen innerhalb eines Tages gefordert. "Vor allem damit der Import von Strom und aller Möglichkeiten für die Reserveversorgung erhöht wird", sagte der Staatschef in seiner abendlichen Videobotschaft. Dafür sei auch eine stärkere Kooperation zwischen den örtlichen Regierungsorganen und den Energieunternehmen notwendig. Er kündigte tägliche Beratungen mit Regierungsmitgliedern und regionalen Verantwortlichen zur Lage im Energiesektor an.
16.53 Uhr: Putin warnt vor Zunahme weltweiter Spannungen und gibt Europäern die Schuld am schlechten Verhältnis
Russlands Staatschef Wladimir Putin beklagt das schlechte Verhältnis zu Europa - sieht die Schuld dafür aber allein bei den europäischen Nachbarn. Der Zustand der jeweiligen bilateralen Beziehungen lasse "zu wünschen übrig", sagte Putin, der im Kreml in Moskau die Beglaubigungsschreiben neuer Botschafter entgegennahm. Unter anderem traten Botschafterinnen und Botschafter aus Frankreich, Italien, Schweden, Tschechien und der Schweiz ihren Posten in Moskau an.
In seiner Rede vor den Botschaftern warnte Putin zudem vor einer Zunahme weltweiter Spannungen. "Die Lage auf der internationalen Bühne verschlechtert sich zusehends", sagte Putin am Donnerstag in einer Rede vor neuen Botschaftern im Kreml. "Langjährige Konflikte verschärfen sich, und neue, ernste Krisenherde entstehen." Ohne die USA oder Präsident Donald Trump namentlich zu nennen, kritisierte Putin jene, die "nach dem Recht des Stärkeren ihren Willen diktieren, andere belehren und Befehle erteilen".
15.47 Uhr: Bürgermeister von Charkiw meldet Zerstörung großer Energieanlage
Russische Streitkräfte haben in der zweitgrößten ukrainischen Stadt Charkiw nach Angaben des Bürgermeisters eine große Energieanlage zerstört. Rettungskräfte seien rund um die Uhr im Einsatz, schreibt Ihor Terechow auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Um welche Anlage es sich handelt, teilt er nicht mit.
15.34 Uhr: Russland greift Hafen in Region Odessa an
Laut ukrainischen Angaben hat eine russische ballistische Rakete die Hafeninfrastruktur in der südukrainischen Stadt Tschornomorsk getroffen. Bei dem Angriff auf einen Pier wurde eine Person verletzt, wie der ukrainische Vize-Ministerpräsident Oleksij Kuleba über den Kurznachrichtendienst Telegram mitteilte. Zum Zeitpunkt des Angriffs habe sich ein Schiff mit maltesischer Flagge auf die Abfahrt vorbereitet. Drei Container seien dabei beschädigt worden, und es sei Öl ausgelaufen.
13.27 Uhr: Kreml hofft auf neues Treffen mit US-Unterhändlern
Der Kreml setzt auf einen zeitnahen Besuch der US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner, um Gespräche über ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs zu führen. Wie Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur Tass erklärte, stehe man weiterhin im Austausch mit den USA. Sobald die Termine festgelegt seien, solle der Besuch stattfinden. Dabei sei es aus Moskauer Sicht wichtig, die eigene Position in die Beratungen einzubringen. Peskow verwies darauf, dass es zuvor bereits zahlreiche Gespräche zwischen amerikanischen, ukrainischen und europäischen Vertretern gegeben habe.12.35 Uhr: Kreml: "Entscheidungsspielraum" der Ukraine wird "immer geringer" Der Ukraine gehen dem Kreml zufolge die Möglichkeiten zur Beendigung des seit fast vier Jahren andauernden Krieges mit Russland aus. "Die Lage verschlechtert sich für das Kiewer Regime von Tag zu Tag", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag vor Journalisten in Moskau.
12.28 Uhr: Neue Stromausfälle in der Ukraine durch Luftangriffe
Russische Luftangriffe haben in der Nacht in der Ukraine erneut umfangreiche Stromausfälle ausgelöst. Nach Angaben des Energieministeriums in Kiew sind in den Regionen Charkiw und Schytomyr zahlreiche Haushalte ohne Elektrizität. In der Region Dnipropetrowsk verhängte der staatliche Netzbetreiber Ukrenergo aufgrund bereits bestehender Schäden vorsorgliche Abschaltungen. Zudem wurden Drohnenangriffe aus Lwiw und Kiew sowie aus frontnahen Orten wie Slowjansk und Kramatorsk gemeldet. Die erneuten Ausfälle verdeutlichen den inzwischen stark angeschlagenen Zustand der ukrainischen Energieinfrastruktur.
Im Audio: Ukrainische Familien frieren nach Angriffen auf Energiesektor
Ukrainische Familien frieren nach Angriffen auf Energiesektor
12.23 Uhr: Polens Regierungschef rügt Trumps Äußerung zu Selenskyj
Polens Ministerpräsident Donald Tusk hat Aussagen von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen, in denen dieser den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj als Hindernis für ein Friedensabkommen bezeichnete. Tatsächlich habe nicht Selenskyj, sondern Russland den von den Vereinigten Staaten ausgearbeiteten Friedensvorschlag abgelehnt, erklärte Tusk auf der Plattform X. Die einzige Antwort Russlands seien weitere Raketenangriffe auf ukrainische Städte gewesen. Die einzige Lösung sei mehr Druck auf Russland. "Das wisst ihr alle.", so Tusk.
10.12 Uhr: Türkei verlegt Kampfjets nach Estland und Rumänien
Die Türkei plant im Rahmen der Nato-Luftraumüberwachung, Kampfjets nach Estland und Rumänien zu entsenden. Von August bis November 2026 sollen türkische Jets in Estland stationiert werden, wie das Verteidigungsministerium in Ankara mitteilt. Daran schließe sich bis März 2027 ein Einsatz in Rumänien an. In den vergangenen Jahren hatte die Türkei bereits ähnliche Missionen in Polen und Rumänien übernommen. Die Nato verstärkt ihre Luftverteidigung, nachdem es nach Angaben des Bündnisses wiederholt zu Verletzungen des Luftraums durch Russland gekommen ist. Die Türkei richtet im Juli den nächsten Nato-Gipfel aus.
08.39 Uhr: Russland weist britischen Diplomaten wegen Spionagevorwürfen aus
Russland weist einen britischen Diplomaten wegen Spionagevorwürfen aus. "Es wurde erneut betont, dass Moskau die Tätigkeiten nicht deklarierter britischer Geheimdienstoffiziere in Russland nicht tolerieren werde", teilt das Außenministerium mit. Der Inlandsgeheimdienst FSB habe den Mann enttarnt. Er warf ihm vor, verdeckt als Spion gearbeitet zu haben. Der Diplomat müsse das Land binnen zwei Wochen verlassen.
07.44 Uhr: Religionsrat - Russland beabsichtigt Genozid am ukrainischen Volk
Religionsführer in der Ukraine beschuldigen Russland angesichts der jüngsten Angriffe auf das Land, einen Völkermord begehen zu wollen. Die russische Armee habe mit Raketen und Drohnen unter anderem gezielt Anlagen der ukrainischen Energie-Infrastruktur zerstört und beschädigt, damit Zivilisten bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad Celsius Strom, Heizung und Trinkwasser fehlten, erklärte der Gesamtukrainische Rat der Kirchen und Religionsgemeinschaften am Mittwochabend. Es sei klar, "dass es sich hierbei um Akte des Staatsterrors der Russischen Föderation handelt, die auf einen Genozid am ukrainischen Volk abzielen".
07.13 Uhr: Russland – Haben im Januar 300 Quadratkilometer Territorium eingenommen
Russland hat nach Aussage von Generalstabschef Waleri Gerassimow in der ersten Januarhälfte mehr als 300 Quadratkilometer Territorium in der Ukraine eingenommen. Im vergangenen Jahr habe Russland demnach 6640 Quadratkilometer erobert.
04.23 Uhr: Selenskyj kritisiert Klitschko wegen Notlage in Kiew scharf
Kein Strom, keine Heizung, aber strenger Frost - die ukrainische Führung schaltet sich in die bereits seit Tagen andauernde Notlage der Hauptstadt Kiew ein. Die Versorgungsnetze von Kiew waren bei einem russischen Luftangriff am vergangenen Freitag außer Gefecht gesetzt worden, was für Hunderttausende Menschen den Ausfall von Heizung, Strom und Wasser bedeutete. Die Hauptstadt befinde sich in einer humanitären Krise, schrieb der Journalist Oleksyj Sorokin vom "Kyiv Independent".
Zugleich kritisierte Präsident Wolodymyr Selenskyj das bisherige Krisenmanagement der Stadtverwaltung unter Bürgermeister Vitali Klitschko. "Wir sehen, dass viel gemacht worden ist, – insbesondere in Charkiw, wo sich die lokalen Behörden vorbereitet haben", sagte er. "Kiew hat leider deutlich weniger getan. In der Hauptstadt wurde sehr wenig unternommen." Auch jetzt gingen die Reparaturarbeiten dort nicht intensiv genug voran, kritisierte er.
00.01 Uhr: Kritik an geplanten Leistungskürzungen für Ukrainer
Die von der Bundesregierung geplante Kürzung der Unterstützung für einen Teil der geflüchteten Ukrainer in Deutschland stößt bei Wissenschaftlern auf Kritik. "Die Kürzungen der Leistungen für Geflüchtete wird deren Integration in den Arbeitsmarkt erschweren und damit mittelfristig die Kosten für den deutschen Staat erhöhen", sagte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, der Süddeutschen Zeitung. Der sogenannte Rechtskreiswechsel von ukrainischen Geflüchteten "dürfte sich als kontraproduktiv erweisen", fügte der Ökonom hinzu.
Donnerstag, 15. Januar 2026
19.13 Uhr: Selenskyj ruft wegen russischen Angriffen auf Energiesektor Notstand aus
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigt einen Notstand für den Energiesektor des Landes an. Damit wolle er die Probleme bei der Stromversorgung nach den anhaltenden russischen Angriffen auf die Infrastruktur angehen, schreibt Selenskyj auf der Social-Media-Plattform X auf Englisch. Es werde daran gearbeitet, die Stromimporte in die Ukraine deutlich zu erhöhen.
16.00 Uhr: Moskau wirft Kiew Angriff auf griechischen Tanker vor
Das russische Verteidigungsministerium hat die Ukraine für den Angriff auf einen griechischen Tanker im Schwarzen Meer am Dienstag verantwortlich gemacht. Der unter maltesischer Flagge fahrende Tanker "Matilda" sei etwa 100 Kilometer vor der Stadt Anapa von zwei ukrainischen Drohnen angegriffen worden, erklärte das Ministerium am Mittwoch auf Telegram. Im Schwarzen Meer sei ein Notsignal empfangen worden. Kiew reagierte zunächst nicht auf die Vorwürfe.
15.15 Uhr: Ukraine verlängert erneut Kriegsrecht
In der von Russland angegriffenen Ukraine sind das geltende Kriegsrecht und die allgemeine Mobilmachung bis Anfang Mai verlängert worden. Für beide Gesetzvorlagen stimmte jeweils eine deutliche Mehrheit von mehr als 300 Abgeordneten. Die Entwürfe waren von Präsident Wolodymyr Selenskyj eingereicht worden.
14.58 Uhr: EU-Kommission stellt Pläne zur Ukraine-Hilfe vor
Die EU will die bewilligten Finanzhilfen für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro aufteilen. Ein Drittel soll in den allgemeinen Haushalt fließen und zwei Drittel in militärische Ausrüstung, sagt Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel. Die 60 Milliarden Euro für das Militär sollen ihr zufolge hauptsächlich für den Kauf von Ausrüstung aus europäischen Ländern verwendet werden. "Wir machen wirklich einen nächsten Schritt bei unserer Unterstützung, um eine stärkere und stabilere Ukraine aufzubauen", sagt sie.
Im Audio: EU-Kommission will ukrainisches Militär stärken
Archivbild - EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hat einen Entwurf für neue Ukraine-Hilfen präsentiert.
14.20 Uhr: Ukraine mit viertem Verteidigungsminister seit Kriegsbeginn
In der von Russland angegriffenen Ukraine ist mit Mychajlo Fedorow der vierte Verteidigungsminister seit Kriegsbeginn im Amt. Für die Ernennung des ehemaligen Digitalisierungsministers stimmte eine deutliche Mehrheit von 277 Abgeordneten. Die Kandidatur war gemäß der Verfassung von Präsident Wolodymyr Selenskyj eingereicht worden. Es war bereits der zweite Versuch, Fedorow einzusetzen. Am Vortag hatten sich im Parlament nicht genügend Abgeordnete gefunden, um eine Abstimmung über seine Kandidatur anzusetzen. In einer weiteren Abstimmung wurde Ex-Regierungschef Denys Schmyhal zum neuen Energieminister und ersten Vizeregierungschef ernannt.
10.30 Uhr: Razzia in Parteibüro von ukrainischer Ex-Regierungschefin Timoschenko
Das Büro der Vaterlandspartei der früheren Ministerpräsidentin Julia Timoschenko ist von Ermittlern der ukrainischen Antikorruptionsbehörden durchsucht worden. Das Nationale Antikorruptionsbüro (NABU) und die Spezialisierte Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAP) informierten über eine Verdachtsmitteilung für die Chefin einer Parlamentsfraktion. Sie solle das Abstimmungsverhalten von Abgeordneten anderer Parlamentsgruppen mit Geldzahlungen beeinflusst haben.
Timoschenko selbst bezeichnete die Maßnahme als "PR-Aktion" und wies "alle absurden Anschuldigungen kategorisch zurück". Es seien Telefone, Parlamentsdokumente und "persönliche Ersparnisse" beschlagnahmt worden.
09.46 Uhr: Witkoff und Kushner wollen noch diesen Monat Putin treffen
Der Sondergesandte des Weißen Hauses, Steve Witkoff, und der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, planen einem Medienbericht zufolge eine Reise nach Moskau für ein Treffen mit Präsident Wladimir Putin. Die Begegnung könne noch in diesem Monat stattfinden, meldet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Das Vorhaben könnte jedoch wegen der Unruhen im Iran verschoben werden.
08.14 Uhr: Zwei Tote bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Belgorod und Rostow
In Russland sind nach Behördenangaben mindestens zwei Menschen bei ukrainischen Drohnenangriffen getötet worden. In der südrussischen Stadt Rostow am Don sei ein Wohnhaus getroffen worden, erklärte Regionalgouverneur Juri Sljussar am Mittwoch im Onlinedienst Telegram. Der Angriff habe einen Brand in dem Gebäude ausgelöst, zwei Wohnungen seien beschädigt worden. Beim Aufräumen der Trümmer sei die Leiche eines Mannes gefunden worden.
Mindestens vier weitere Menschen wurden Sljussar zufolge bei den nächtlichen Drohnenangriffen in der Region Rostow verletzt, darunter ein vierjähriges Kind. Zudem seien mehrere Gebäude in einem Industriegebiet in Brand geraten.
In der Region Belgorod seien bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Auto eine Frau getötet und ein Mann verletzt worden, teilte Regionalgouverneur Wjatscheslaw Gladkow bei Telegram mit.
03.26 Uhr: Russland greift Strom- und Wärmeversorgung in Krywyj Rih an
Russische Drohnen haben die Infrastruktur in der zentralukrainischen Stadt Krywyj Rih getroffen. Dadurch kam es zu Notabschaltungen bei der Stromversorgung für mehr als 45.000 Kunden, teilte der Leiter der Militärverwaltung, Olexander Wilkul, mit. Auch die Wärmeversorgung wurde gestört. Er rief die Bewohner auf, Wasser abzufüllen und Geräte aufzuladen.
03.00 Uhr: Brand nach Drohnenangriff auf russische Stadt Rostow
Ein ukrainischer Drohnenangriff hat in der südrussischen Hafenstadt Rostow am Don einen Brand in einem Industriebetrieb ausgelöst und Wohnhäuser beschädigt. Die Luftabwehr versuche, den Angriff abzuwehren, sagt Bürgermeister Alexander Skrjabin. Herabfallende Trümmer hätten den Brand und die Schäden verursacht.
Mittwoch, 14. Januar 2026
21.40 Uhr: Selenskyj räumt schwere Lage ein
Nach fast vier Jahren Krieg spitzt sich die Lage in der Ukraine nach Darstellung von Präsident Wolodymyr Selenskyj immer weiter zu - sowohl an der Front als auch im Hinterland. Erneut sei die Ukraine von Russland beschossen worden. "Allein an ballistischen Raketen waren es 18 Stück", sagte Selenskyj in seiner täglichen Videoansprache. Hinzu kämen Kampfdrohnen und Marschflugkörper.
Die Elektriker seien seit Wochen im Einsatz, um das Stromnetz einigermaßen am Laufen zu halten, sagte Selenskyj. "Das Wetter stellt zusätzliche Herausforderungen - außerordentliche Herausforderungen", fügte er mit Blick auf die zweistelligen Minustemperaturen hinzu.
16.50 Uhr: Regierungsumbildung in der Ukraine scheitert
Mitten im Krieg mit Russland ist das ukrainische Parlament an der Ernennung eines neuen Verteidigungsministers gescheitert. In der Obersten Rada fanden sich nicht genug Unterstützer für eine Abstimmung über die Kandidatur Mychajlo Fedorows. Der 34-Jährige hatte zuvor das 2019 geschaffene Digitalisierungsministerium geleitet. Fedorow wäre der vierte Verteidigungsminister seit dem russischen Einmarsch vom Februar 2022 gewesen. Seine Kandidatur war gemäß Verfassung von Präsident Wolodymyr Selenskyj eingereicht worden. Erwartet wird ein neuer Versuch am Mittwoch.
Ebenso scheiterte vor dem Hintergrund von massiven Ausfällen bei Strom und Heizung die Ernennung von Ex-Verteidigungsminister Denys Schmyhal zum neuen Energieminister. Schmyhal fehlten 16 Stimmen für seine Bestätigung.
12.33 Uhr: Steinmeier - "Eine neue Rücksichtslosigkeit greift um sich"
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich besorgt über das Erstarken von autoritären Kräften in aller Welt gezeigt. "Eine neue Rücksichtslosigkeit greift um sich", sagte er am Dienstag beim Neujahrsempfang für das diplomatische Korps im Schloss Bellevue. Autoritäre Stimmen würden lauter und setzten "mehr und mehr auf Konfrontation statt auf Kooperation, auf Gewalt statt auf Kompromisse". Dabei kritisierte Steinmeier vor allem den russischen Präsidenten Wladimir Putin für seinen Angriffskrieg in der Ukraine sowie die iranische Führung für ihr brutales Vorgehen gegen die aktuelle Protestbewegung. Steinmeiers Kritik wandte sich laut Redemanuskript auch gegen die USA und ihre Bestrebungen, Grönland unter ihre Kontrolle zu bringen.
11.38 Uhr: Angriff auf Charkiw, Selenskyj äußert sich
Russland hat die Ukraine in der Nacht zu Dienstag mit hunderten Drohnen und Raketen angegriffen und damit erneut hunderttausende Menschen von der Energieversorgung abgeschnitten. In der nordöstlichen Region Charkiw wurden laut Regionalregierung vier Menschen getötet. Mindestens 30 Menschen seien zudem verletzt worden. Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte die internationale Gemeinschaft auf, auf "diesen russischen Terror mit neuen Hilfspaketen für die Ukraine" zu reagieren. Auch andere Gebiete der Ukraine wurden in der Nacht angegriffen, darunter die südliche Hafenstadt Odessa. Dort seien Wohnhäuser, ein Krankenhaus und ein Kindergarten beschädigt und mindestens fünf Menschen verletzt worden, erklärte Regionalgouverneur Serhij Lysak. Auch in der südöstlichen Region Saporischschja ereigneten sich nach Angaben der Regionalregierung Explosionen infolge russischer Angriffe.
11:00 Uhr: Russland meldet Großangriff auf militärisch-industrielle Anlagen
Russische Streitkräfte haben laut Angaben des Verteidigungsministeriums einen Großangriff auf die Ukraine gestartet. Dieser sei eine Reaktion auf ukrainische Angriffe auf russische zivile Infrastruktur gewesen. Der mit bodengestützten Präzisionswaffen sowie Drohnen ausgeführte russische Angriff habe sich gegen Energieinfrastrukturanlagen und Unternehmen des "militärisch-industriellen Komplexes" gerichtet.
10.11 Uhr: Russland bestellt polnischen Botschafter ein
Russland hat den polnischen Botschafter wegen der Verhaftung eines russischen Archäologen einbestellt. Er solle freigelassen und nicht an die Ukraine übergeben werden, teilt das russische Außenministerium mit. Krzysztof Krajewski sei bei dem Termin am Montag mitgeteilt worden, dass die ukrainischen Vorwürfe gegen den Archäologen absurd seien.
Der Wissenschaftler Alexander Butjagin arbeitet für die Hermitage in St. Petersburg. Die Ukraine wirft ihm vor, nicht genehmigte Ausgrabungen vorzunehmen und insbesondere Artefakte auf der Krim zu plündern. Die Krim gehört zur Ukraine und wurde 2014 von Russland annektiert. Die Ukraine erklärte, sie verteidige nicht nur ihr Volk und Territorium, sondern auch ihr kulturelles Erbe.
09.00 Uhr: USA werfen Russland Eskalation des Krieges in der Ukraine vor
Die Vereinigten Staaten haben Russland eine "gefährliche und unerklärliche Eskalation" seines inzwischen fast vier Jahre andauernden Krieges gegen die Ukraine vorgeworfen. Die stellvertretende US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Tammy Bruce, hob am Montag insbesondere den russischen Abschuss einer nuklearfähigen ballistischen Oreschnik-Rakete in der vergangenen Woche nahe der ukrainischen Grenze zu Polen hervor. Bei einer Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrats erklärte sie, die USA beklagten "die erschreckend hohe Zahl an Opfern" des Konflikts und verurteilten Russlands zunehmend intensivere Angriffe auf Energieanlagen und andere Infrastruktur.
06.08 Uhr: Zahl der Toten in Charkiw auf vier gestiegen
Bei einem russischen Angriff am Stadtrand von Charkiw im Nordosten der Ukraine sind nach ukrainischen Angaben vier Menschen getötet worden. Bei dem Angriff seien sechs weitere Menschen verletzt worden, erklärte der Gouverneur der Region Charkiw, Oleh Synehubow, am Dienstagmorgen im Onlinedienst Telegram. Zuvor hatte Synehubow zwei Todesopfer gemeldet.
05.23 Uhr: Ukraine greift südrussische Stadt Taganrog an
Russland hat einen ukrainischen Luftangriff auf die Stadt Taganrog im Süden des Landes abgewehrt. Das teilt der Gouverneur der Region Rostow, Juri Sljussar, über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Details zu den Folgen am Boden würden noch geklärt.
04.14 Uhr: Mindestens zwei Tote bei russischem Angriff in Charkiw
Bei einem russischen Angriff am Stadtrand von Charkiw im Nordosten der Ukraine sind nach ukrainischen Angaben mindestens zwei Menschen getötet worden. Bei dem Angriff seien zudem drei weitere Menschen verletzt worden, erklärte der Gouverneur der Region Charkiw, Oleh Synehubow, am Dienstagmorgen im Onlinedienst Telegram.
Der Bürgermeister von Charkiw, Igor Terechow, meldete einen weiteren Angriff in der Stadt, bei dem eine russische Langstreckendrohne eine medizinische Einrichtung für Kinder getroffen und ein Feuer ausgelöst habe. Bei der Attacke sei ersten Erkenntnissen zufolge niemand verletzt worden
02.43 Uhr: Ukraine vergibt Abbaurechte für Lithium an US-nahe Investoren
Die Ukraine hat die Rechte für den Abbau des Lithium-Vorkommens am Standort Dobra an eine Investorengruppe mit Verbindungen in die USA vergeben. Dies gilt als wichtiger Test, ob westliches Kapital in die vom Krieg gezeichnete Wirtschaft des Landes fließen kann. Zudem sollen die Beziehungen zu Washington vertieft werden. Die ukrainische Regierung erteilte die Entwicklungsrechte für den Standort in der zentralen Region Kirowohrad an die Dobra Lithium Holdings, wie Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko am Montag über den Nachrichtendienst Telegram mitteilte.
Im Rahmen der Vereinbarung zur Produktionsteilung wird das Unternehmen eines der größten Lithiumvorkommen der Ukraine erschließen und die Förderung mit dem ukrainischen Staat teilen.
01.17 Uhr: USA verurteilen russischen Angriff mit atomwaffenfähiger Oreschnik-Rakete
Die USA haben den Angriff Russlands auf die Ukraine mit der atomwaffenfähigen Mittelstreckenrakete Oreschnik verurteilt. "Dies ist eine weitere gefährliche und unerklärliche Eskalation, während die Vereinigten Staaten mit Kiew, anderen Partnern und Moskau zusammenarbeiten, um den Krieg durch eine Verhandlungslösung zu beenden", sagte die stellvertretende US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Tammy Bruce, am Montag bei einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zum Ukraine-Krieg.
Washington verurteile "die anhaltenden und sich verstärkenden Angriffe Russlands auf Energieanlagen und weitere zivile Infrastruktur der Ukraine", sagte Bruce. Das Vorgehen Moskaus drohe "den Krieg auszuweiten und zu verschärfen".
00.49 Uhr: Wadephul beschwört in den USA transatlantisches Verhältnis
Außenminister Johann Wadephul hat ungeachtet der Irritationen über den Kurs von US-Präsident Donald Trump gegenüber Grönland oder den US-Rückzug aus internationalen Organisationen das transatlantische Verhältnis beschworen.
Nach einem Treffen mit US-Außenminister Marco Rubio sagte der CDU-Politiker in Washington: "Das war ein sehr freundschaftliches, ein sehr intensives Gespräch, was dadurch geprägt war, dass wir beide uns bewusst sind, dass wir enge Verbündete, enge Freunde sind." Die Partnerschaft sei stark, sagt Wadephul in Washington und verweist auf ein gemeinsames Bekenntnis zu einem gerechten Frieden in der Ukraine.
Dienstag, 13. Januar 2026
22.29 Uhr: Wadephul - Deutschland und USA stehen bei Nato-Beistandspflicht zusammen
Bundesaußenminister Johann Wadephul betont nach einem Treffen mit seinem US-Amtskollegen Marco Rubio die Einigkeit mit den USA. Die Partnerschaft sei stark, sagt Wadephul in Washington und verweist auf ein gemeinsames Bekenntnis zu einem gerechten Frieden in der Ukraine. Man sei sich zudem einig über die Verbindlichkeit der Beistandspflicht nach Nato-Artikel 5. Dies sei ein klares Signal an Russland. Auch Grönland sei Thema des Gesprächs gewesen, sagt Wadephul weiter. Es sei Sache der Nato, die Interessen dort zu verteidigen.
21.30 Uhr: Selenskyj warnt erneut vor massivem Angriff
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Bürger seines Landes vor einem weiteren heftigen Angriff Russlands gewarnt. Es gebe Geheimdienstinformationen, wonach Moskau erneut einen massiven Angriff vorbereite, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Konkret sprach er von Drohnen zur Ausschaltung der Flugabwehr und Raketen. Dieser Angriff könne in den nächsten Tagen geschehen, sagte er und forderte die Menschen auf, den Luftalarm zu beachten. Russland wolle die Kälte ausnutzen. In vielen Regionen der Ukraine fallen die Temperaturen nachts derzeit in den zweistelligen Minusbereich.
17.52 Uhr: Russische Drohnen greifen offenbar zwei Schiffe im Schwarzen Meer an
Laut einem Insider haben russische Drohnen zwei Schiffe unter ausländischer Flagge im Schwarzen Meer angegriffen. Die Schiffe befanden sich in der Nähe der südukrainischen Hafenstadt Tschornomorsk, wie eine mit dem Vorfall vertraute Quelle der Nachrichtenagentur Reuters mitteilte. Eines der betroffenen Schiffe war auf dem Weg nach Italien.
17.35 Uhr: UN-Beobachter - Zahl der zivilen Opfer in Ukraine 2025 deutlich gestiegen
Das vergangene Jahr war für die Zivilbevölkerung in der Ukraine das mit den meisten Todesopfern seit Beginn des russischen Großangriffes im Februar 2022. Grund seien intensivierte Kämpfe an der Frontlinie und der vermehrte Einsatz von Langstreckenwaffen, teilt die UN-Menschenrechtsbeobachtungsmission in der Ukraine mit. Demnach wurden 2025 bei kriegsbedingter Gewalt 2.514 Zivilisten getötet und 12.142 verletzt. Dies sei ein Anstieg der Opferzahlen um 31Prozent gegenüber 2024. Fast zwei Drittel aller Opfer des vergangenen Jahres seien in Frontgebieten zu beklagen, wobei ältere Menschen besonders betroffen seien, da sie in ihren Dörfern geblieben seien.
16.40 Uhr: Russland - Hyperschallrakete hat Flugzeugreparaturwerk getroffen
Russland hat nach eigenen Angaben bei seinem jüngsten Angriff mit einer Hyperschallrakete vom Typ Oreschnik ein Flugzeugreparaturwerk in der Ukraine getroffen. Das Werk in Lwiw nahe der polnischen Grenze sei bei dem Angriff außer Gefecht gesetzt worden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. In dem Betrieb seien Flugzeuge der ukrainischen Streitkräfte repariert und gewartet worden, darunter auch von westlichen Staaten gelieferte Maschinen vom Typ F-16 und MiG-29. Zudem habe das Unternehmen Drohnen hergestellt, die für Angriffe auf zivile Ziele tief im russischen Staatsgebiet eingesetzt würden.
Die Ukraine und ihre europäischen Unterstützer hatten den russischen Raketenangriff vom Freitag verurteilt. Sie werteten ihn als Versuch, den Westen einzuschüchtern. Es war erst der zweite bekannte Einsatz dieser ballistischen Mittelstreckenrakete, die auch mit Atomwaffen bestückt werden kann, in dem Krieg.
16.29 Uhr: Rheinmetall liefert Schützenpanzer Lynx an Ukraine
Deutschlands größter Rüstungskonzern Rheinmetall liefert fünf Schützenpanzer des Typs Lynx KF41 an die Ukraine. Die ersten Fahrzeuge sollen Anfang 2026 geliefert werden, wie das Unternehmen in Düsseldorf mitteilte. Der Auftragswert für die fünf Fahrzeuge belaufe sich auf einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag. Finanziert würden die Systeme durch die Bundesrepublik Deutschland. "Als nächster Schritt ist die Beschaffung weiterer Lose einschließlich der Produktion in der Ukraine vorgesehen", hieß es.
15.27 Uhr: Estland verhängt Einreiseverbote gegen Russen wegen Kriegseinsatz
Estland hat Einreiseverbote gegen 261 Russen verhängt, die im Fronteinsatz gegen die Ukraine waren. "Es besteht kein Zweifel, dass es sich hier um Personen mit einer feindseligen Haltung gegenüber Europa handelt. Sie verfügen über Kampferfahrung, militärische Ausbildung und oft auch über eine kriminelle Vergangenheit. Darüber hinaus sind sie psychisch traumatisiert", begründete Innenminister Igor Taro den Schritt. Die Verbote seien unausweichlich, da Personen, die in der Ukraine Gräuel begangen hätten, keinen Platz in der freien Welt hätten: Die von ihnen ausgehende Bedrohung umfasse "sowohl die mögliche Ausführung von Aufträgen für russische Geheimdienste als auch die Beteiligung an organisierter Kriminalität."
Außenminister Margus Tsakhna betonte, dass vormalige Kriegsteilnehmer nichts in Estland und im Schengenraum zu suchen hätten und die jetzigen Einreiseverbote nur der Anfang seien. "Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass die Tür für russische Ex-Kämpfer geschlossen bleibt, und rufen andere Länder auf, es uns gleichzutun", schrieb er auf der Plattform X.
13.29 Uhr: Moskau meldet Auftragsrekord für Waffen
Das Interesse an russischen Rüstungsgütern im Ausland ist nach Angaben aus Moskau auf ein Rekordniveau gestiegen. "Bis 2022 lag der maximale Auftragswert bei 55 Milliarden Dollar. Heute haben wir mit 70 Milliarden Dollar an schon unterschriebenen Verträgen einen Rekord", sagte Vizeregierungschef Denis Manturow bei einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin. Manturow führte das auch auf den 2022 von Putin befohlenen Krieg gegen die Ukraine zurück.
Besonders gefragt seien russische Flugabwehrkomplexe, Flugzeuge und Mehrfachraketenwerfer. Allerdings hatte Manturow erst im Dezember eingeräumt, dass Exportaufträge hinter der Nachfrage der russischen Armee nach neuen Waffen anstehen müssten, also nur mit Verspätung abgearbeitet werden.
13.11 Uhr: Merz äußert Verständnis für russische Gasimporte Indiens
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Verständnis dafür geäußert, dass Indien noch russisches Gas und Öl bezieht. "Wir sind uns in der Bewertung des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine vollkommen einig", sagte Merz bei seinem Indien-Besuch nach einem Treffen mit Ministerpräsident Narendra Modi. Druck auf Indien lehnte er ab. "Ich habe gleichzeitig verstanden, wie abhängig Indien auch über die letzten Jahre und Jahrzehnte von russischen Öl- und Gaslieferungen nach wie vor ist", sagt er.
Deutschland habe diese Abhängigkeit fast auf null reduzieren können, so Merz. "So einfach geht das in Indien offensichtlich nicht, und ich bin der Letzte, der hier mit erhobenem Zeigefinger Besuch in anderen Ländern macht", fügte er hinzu. "Wir reden vernünftig miteinander und wir versuchen, Lösungen zu finden." Wenn man Druck ausübe, sei dies nicht das richtige Instrument, um eine Partnerschaft auf eine neue Basis zu heben.
11.21 Uhr: Großbritannien entwickelt ballistische Rakete für Ukraine
Großbritannien will rasch eine ballistische Rakete mit kurzer Reichweite für die Ukraine entwickeln. Das Projekt mit dem Namen Nightfall soll innerhalb eines Jahres nach der Vergabe die ersten Prototypen liefern, teilte das Verteidigungsministerium in London mit. Mit einer Reichweite von mehr als 500 Kilometern und einer Tragkraft von 200 Kilogramm hochexplosiver, konventioneller Sprengköpfe sollen die Raketen dem ukrainischen Militär die Fähigkeit zu schnellen Schlägen auf wichtige militärische Ziele verleihen.
Dem britischen Verteidigungsminister John Healey zufolge ist die Ankündigung auch eine Reaktion auf den russischen Einsatz der ballistischen Mittelstreckenrakete Oreschnik gegen zivile Infrastruktur vergangene Woche.
09.46 Uhr: 35.000 Haushalte um Odessa ohne Strom
Für 35.000 Haushalte im südukrainischen Gebiet Odessa ist nach einem russischen Drohnenangriff der Strom ausgefallen. Das teilte der Stromversorger DTEK mit und sprach von einem schweren Schaden. "Die Wiederherstellung der Versorgung braucht Zeit", hieß es in der Mitteilung. In der Hafenstadt Odessa traf der Angriff ein Objekt der Infrastruktur und ein Wohnhaus, wie Bürgermeister Serhij Lyssak auf Telegram mitteilte. Zwei Menschen seien verletzt worden.
06.31 Uhr: US-Außenminister Rubio empfängt Wadephul zu Gespräch über Ukraine-Krieg
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) trifft heute in Washington seinen US-Kollegen Marco Rubio. Im Zentrum der Gespräche stehen die Bemühungen zur Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.
Im Audio: Außenminister Wadephul reist zu Ukraine-Gesprächen nach Washington
Außenminister Wadephul reist zu Ukraine-Gesprächen nach Washington
01.40 Uhr: Russischer Luftangriff auf Kiew
Russland greift ukrainischen Militärangaben zufolge Kiew aus der Luft an. In einem der Stadtteile sei ein Feuer ausgebrochen. Die ukrainische Luftabwehr versuche, den Angriff abzuwehren, teilt der Chef der Kiewer Militärverwaltung, Timur Tkatschenko, auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit.
Montag, 12. Januar 2026
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