Symbolbild: Zwei Bundespolizisten
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Gewerkschaft der Polizei: Viele Dienststellen marode

Gewerkschaft der Polizei: Viele Dienststellen marode

So gut wie jede dritte Wache der Bundespolizei habe erhebliche Mängel, beklagt die Gewerkschaft der Polizei. Die Gebäude seien überaltert, es fehle an Büros, Unterkünften und Parkflächen. Die GdP fordert mehr Geld für eine moderne Infrastruktur.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) schlägt Alarm wegen maroder Dienststellen der Bundespolizei und fordert eine bessere Infrastruktur. "Man kann klar sagen, dass so gut wie jede dritte Dienststelle erhebliche Mängel hat oder marode ist", sagte der GdP-Vorsitzende für den Bereich Bundespolizei, Andreas Roßkopf, der "Rheinischen Post" (externer Link, möglicherweise Bezahlinhalt). Der Zustand vieler Gebäude und Wachen sei "nicht mehr hinnehmbar".

GdP-Chef: Büros, Unterkünfte und Parkflächen fehlen

Es fehlen Büros, Unterkünfte oder Parkflächen für die Beschäftigten, so Roßkopf: "Es kann nicht sein, dass in Deutschland über moderne Sicherheitsarchitektur gesprochen wird, während Polizeibeschäftigte gleichzeitig mit Eimern unter tropfenden Decken stehen oder in völlig überalterten Gebäuden Dienst verrichten müssen." Sanierungen würden immer wieder verschoben. Dies sorge für Frust bei den Beschäftigten.

GdP fordert mehr Geld vom Innenministerium

In dieser Woche will die Gewerkschaft der Polizei eine Kampagne starten. Sie fordert schnellere Genehmigungs- und Bauverfahren sowie von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) mehr Geld für Sanierung, Neubau und bessere Unterkünfte. "Eine moderne Bundespolizei braucht moderne Infrastruktur", betonte Roßkopf. Das sei "keine Luxusforderung, sondern eine Frage von Respekt, Motivation und letztlich auch öffentlicher Sicherheit".

Mit Informationen von dpa und AFP

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