24.05.2026, Ukraine, Kiew: Ein Mann trägt eine Kiste aus einem brennenden Handelszentrum nach einem der schwersten russischen Angriffe auf Kiew.
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Ukraine-Krieg - Kiew

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Russlands neue Drohungen: Wird der Ukraine-Krieg noch brutaler?

Russlands neue Drohungen: Wird der Ukraine-Krieg noch brutaler?

Bei einem der schwersten Angriffe hat Russland am Wochenende hunderte Drohnen und Raketen auf Kiew abgefeuert. Nun überzieht Russland das ukrainische Hinterland mit massiven Angriffen. Droht eine neue Eskalation?

Über dieses Thema berichtet: BR24 TV am .

An der Front stecken die russischen Angriffe in der Ukraine fest. Dafür überzieht Russland das Hinterland des Nachbarn mit schweren Angriffen. Am Montagabend wurden erneut Zivilisten Opfer der Attacken. Bei schweren russischen Angriffen aus der Luft ist nach ukrainischen Behördenangaben im Südosten des Landes mindestens ein Mensch getötet worden, 15 weitere wurden verletzt. In der Hafenstadt Odessa sei ein Infrastrukturobjekt durch Beschuss zerstört worden, teilte Militärgouverneur Serhij Lyssak auf Telegram mit. Von den vier Verletzten sei einer seinen Wunden erlegen, schrieb er später.

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In der Stadt Kramatorsk im Gebiet Donezk wurden derweil durch den Abwurf gelenkter Gleitbomben am Abend zwölf Personen verletzt. "Unter den Verletzten ist ein achtjähriger Junge", schrieb der ukrainische Gouverneur der Region Wadym Filaschkin auf Telegram. Laut den örtlichen Behörden war es bereits der dritte schwere Angriff auf die Stadt im Tagesverlauf.

Russland droht mit neuen Angriffen

Die Führung in Moskau hatte am Montag Ausländer sowie Diplomaten aufgefordert, Kiew so schnell wie möglich zu verlassen. Die russischen Streitkräfte würden systematische Schläge gegen militärische und politische Entscheidungszentren in der Hauptstadt beginnen, hieß es aus dem Außenministerium. Außenminister Sergej Lawrow rechtfertigte das Vorgehen in einem Gespräch mit seinem US-Kollegen Marco Rubio als Reaktion auf ukrainische Angriffe gegen Zivilisten. Moskau verwies dabei auf einen Drohnenangriff auf ein Studentenwohnheim in der von Russland kontrollierten Region Luhansk am Freitag. Die Ukraine wies dies zurück und erklärte, sie habe eine militärische Kommandoeinheit getroffen.

Schwerste Angriffe auf Kiew am Wochenende

Die Drohungen folgen auf einen der schwersten Angriffe auf Kiew seit Beginn des Krieges vor mehr als vier Jahren. Am Sonntag hatte Russland Kiew massiv beschossen und dabei auch eine atomwaffenfähige Hyperschallrakete vom Typ Oreschnik eingesetzt. Es war das dritte Mal, dass diese Waffe zum Einsatz kam. Bei den Angriffen kamen in der Hauptstadt zwei Menschen ums Leben, 91 wurden verletzt. Zahlreiche europäische Politiker, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz, verurteilten den Angriff auf Kiew.

Mit Informationen von dpa, Reuters und AFP

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