Hessen hat mit starkem Schneefall zu kämpfen, der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Unwetterwarnung herausgegeben. Die Folgen: ein zeitweise bis zu 30 Kilometer langer Stau auf der A3, am Frankfurter Flughafen fielen zahlreiche Starts und Landungen aus. Auch für Teile Unterfrankens warnt der DWD vor starkem Schneefall.
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Polizei trifft Vorkehrungen für lange Stauphase im Schnee
Der Stau hatte sich zwischen Raunheim und Idstein gebildet. Die Polizei hofft, dass er sich langsam auflösen wird, die Verkehrsteilnehmer müssten aber weiter viel Geduld aufbringen. "Die Autobahnmeisterei konnte an der Anschlussstelle Niedernhausen inzwischen so weit nachstreuen und räumen, dass zumindest die linke und die mittlere Fahrbahn wieder frei sind", sagte eine Sprecherin der Polizeiautobahnstation Wiesbaden am Abend. Dort würden nun keine Lkw mehr stehen und der Verkehr rolle langsam wieder.
Allein im Frankfurter Stadtgebiet hatten sich nach Angaben der Polizei binnen drei Stunden rund 50 Unfälle gemeldet. Dabei habe es sich aber größtenteils um Blechschäden gehandelt. Laut der Autobahnpolizei Frankfurt gab es auch auf der A 661 und auf der A 66 einzelne Unfälle.
Vorübergehend keine Starts und Landungen am Frankfurter Flughafen
Probleme mit dem heftigen Schneefall gab es auch am Frankfurter Flughafen. Am späteren Nachmittag mussten rund 100 von gut 900 Flügen gestrichen werden. So waren ab etwa 15.00 Uhr keine Starts und Landungen mehr möglich, teilte der Flughafenbetreiber Fraport mit. Grund sei die Schneedecke auf den Start- und Landebahnen. Inzwischen seien allerdings eine Start- und eine Landebahn geräumt worden und der Flugbetrieb wieder angelaufen, so ein Sprecher.
Mit weiteren Verzögerungen müsse aber weiterhin gerechnet werden. Reisende sollten sich deshalb rechtzeitig bei den jeweiligen Airlines über ihre Verbindungen informieren und für die Anreise zum Flughafen aufgrund der Witterungsbedingungen rund um Frankfurt ausreichend Zeit einzuplanen.
Bayernkarte: Unwetterwarnungen des DWD
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