Sergei Lavrov und Marco Rubio im Gespräch
Live nachschauen
Sergei Lavrov und Marco Rubio im Gespräch
Bild
Sergei Lavrov und Marco Rubio im Gespräch
Schlagwörter
Bildrechte: picture alliance / TASS | Russian Foreign Ministry
Livebeitrag

Sergei Lavrov und Marco Rubio im Gespräch

Livebeitrag
>

Treffen von USA und Russland: Was haben sie mit der Ukraine vor?

Treffen von USA und Russland: Was haben sie mit der Ukraine vor?

US-Außenminister Rubio und sein russischer Amtskollege Lawrow sprechen über mögliche Friedensschritte im Ukraine-Krieg. Die EU beschließt neue Russland-Sanktionen. Was bedeutet das für die Zukunft der Ukraine? BR24 berichtet live um 16 Uhr.

Über dieses Thema berichtet: BR24 TV am .

Lange war es ruhig, nun kam es erstmals wieder zu Gesprächen über mögliche Friedensschritte für die Ukraine. Die Außenminister der USA und Russlands, Marco Rubio und Sergej Lawrow trafen sich, um über die Zukunft der Ukraine zu verhandeln. Das Gespräch fand im Rahmen einer Konferenz der südostasiatischen Staatengemeinde (Asean) statt, die in diese Woche in der philippinischen Hauptstadt Manila getagt hat.

Was bedeutet das für die Zukunft der Ukraine? Darüber spricht BR24 mit dem Politikwissenschaftler Clemens Fischer und dem ARD-Korrespondenten in Kiew, Thilko Gläßgen (externer Link). Den Livestream finden Sie oben eingebettet über diesem Artikel.

Bedeuten die Gespräche eine Kriegsphase in der Ukraine?

Das Außenministerium in Moskau teilte mit, Russland sei zu Verhandlungen bereit. Voraussetzung dafür: Die Ukraine müsse die Donbass-Region vollständig aufgeben. Diese Staatsgebiete stehen derzeit unter Moskaus Kontrolle. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat derartige Zugeständnisse mehrfach kategorisch zurückgewiesen. Der genaue Ablauf des Gesprächs in Manila ist nicht bekannt.

Größtes EU-Sanktionspaket gegen Russland seit vier Jahren

Die EU hat sich auf weitere Maßnahmen geeinigt, die den russischen Finanz- und Energiesektor treffen sollen. Es handelt sich dabei um das 21. Sanktionspaket gegen Russland. Für russische Soldaten ist ein Einreiseverbot geplant, so EU-Diplomaten in Brüssel. Außerdem möchte die EU den Ölpreisdeckel aussetzen. Es ist der Versuch, so Russlands Einnahmen aus Ölexporten zu begrenzen.

Selenskyj tauscht Armeeführung aus

Personell setzt Selenskyj auf einen Wechsel an der Spitze der ukrainischen Streitkräfte. Den Oberbefehlshaber General Olexander Syrskyj tauschte der ukrainische Präsident durch Mychajlo Drapatyj aus. Der 43-jährige steht für eine neue, flexiblere und damit für eine weniger sowjetisch geprägte militärische Denkweise.

Mit Informationen von Reuters und dpa

Das ist die Europäische Perspektive bei BR24.

"Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!