Bei einem Lawinenunglück in Zentralgriechenland sind vier Bergsteiger ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich in den Vardousia-Bergen in der Region Fokida in Zentralgriechenland, wie die Tageszeitung "Kathimerini" unter Berufung auf die Rettungskräfte berichtete.
Zunächst waren demnach am Donnerstagabend drei Männer als vermisst gemeldet worden; sie waren von der Ortschaft Athanasios Diakos zum rund 2.500 Meter hohen Korakas-Gipfel aufgebrochen. Irgendwann sei der Telefonkontakt abgebrochen, so dass Freunde und Verwandte sich Sorgen machten.
Von der Lawine offenbar völlig überrascht
Am Freitag fanden Rettungskräfte nicht nur die drei Vermissten, sondern auch eine Frau im Alter von etwa 35 Jahren tot auf - sie soll die Freundin eines der Opfer gewesen sein. Die Menschen hätten sich alle nah beieinander befunden, was als Indiz gewertet werde, dass sie von der Lawine völlig überrascht wurden und nicht einmal versuchen konnten, sich in Sicherheit zu bringen, berichtete die "Kathimerini".
Zwei der Getöteten sollen den Rettungskräften zufolge erfahrene Bergsteiger gewesen sein. Zunächst habe man gehofft, die Menschen hätten Schutz gefunden. Das gebirgige Terrain sei jedoch schwierig und gefährlich gewesen, besonders bei schlechtem Wetter, hieß es. Die Bergungsarbeiten dauern an.
Zum Hören: Lawinenunglück in Griechenland
Bei einem Bergunglück in Griechenland sind vier Menschen ums Leben gekommen.
Mit Informationen von dpa
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