Größte bayerische Städte gehen in die Stichwahl

München: Nach den Kommunalwahlen in Bayern sind in den größten Städten Stichwahlen nötig. In München kam Oberbürgermeister Reiter auf 35,6 Prozent der Stimmen, das sind mehr als zwölf Prozentpunkte weniger als vor sechs Jahren. In zwei Wochen muss er gegen Grünen-Kandidat Krause antreten. Reiter war vor allem wegen nicht vom Stadtrat genehmigter Zahlungen für ein Ehrenamt beim FC Bayern in die Kritik geraten. Auch Nürnberg wird noch mal wählen, zwischen Amtsinhaber König von der CSU und dem SPD-Herausforderer Ahmed. Stichwahlen zwischen CSU und SPD gibt es ebenso in Augsburg, Regensburg, Erlangen, Schweinfurt und Passau. In Bamberg werden die Bürgermeister-Kandidaten von SPD und Grünen nochmal antreten. Dort verpasste die ehemalige Gesundheitsministerin Huml von der CSU die Stichwahl. Auch die Entscheidung über viele Landräte wird erst bei den Stichwahlen in zwei Wochen fallen. Die Stadtrats-, Gemeinderats- und Kreistagswahlen müssen bis spätestens Mittwoch ausgezählt sein. Dann soll auch ein landesweites Ergebnis feststehen.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 09.03.2026 06:00 Uhr

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