In den USA gibt es wieder Proteste gegen Einwanderungsbehörde ICE
Minneapolis: Nach den tödlichen Schüssen eines Beamten der US-Einwanderungsbehörde ICE auf eine Frau sind in Minneapolis Zehntausende Menschen auf die Straße gegangen. Die Proteste verliefen nach Angaben von Bürgermeister Frey größtenteils friedlich. In der Nacht zuvor war es in Minneapolis zu Ausschreitungen und Festnahmen gekommen, nachdem Einwanderungsbeamte am Mittwoch eine 37-jährige bei einer Fahrzeugkontrolle erschossen hatten. ICE wirft der Frau vor, sie habe einen der Beamten überfahren wollen. Die Behörden im Bundesstaat Minnesota halten die Schüsse dagegen für ungerechtfertigt. An diesem Wochenende sind in den USA landesweit mehr als 1.000 Kundgebungen gegen die Abschiebepraxis der Trump-Regierung angemeldet.
Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 11.01.2026 06:00 Uhr
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