Iranischer Präsident warnt vor weiteren Demonstrationen

Teheran: Nach den tagelangen Massenprotesten im Iran hat Präsident Peseschkian vor weiteren Demonstrationen gewarnt. In einem Fernsehinterview sagte er, man werde nicht zulassen, dass - Zitat - "Aufrührer die Gesellschaft destabilisieren". Seit Tagen bereits gehen die iranischen Behörden hart gegen Proteste vor. Nach Angaben von Menschenrechtlern sind bisher mindestens 192 Menschen getötet worden. Die tatsächliche Zahl dürfte aber höher liegen. Die iranischen Behörden haben den Zugang zum Internet für die Bevölkerung fast vollständig gesperrt. Menschen berichten auch, dass Telefonleitungen nicht mehr funktionierten. Die Proteste im Iran richteten sich ursprünglich gegen hohe Lebenshaltungskosten. Seit zwei Wochen haben sie sich zu einer Massenbewegung gegen die Führung in Teheran ausgeweitet.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 11.01.2026 17:00 Uhr

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