Reservistenverband kritisiert Sicherheitsüberprüfung für Soldaten
Berlin: Wegen des hohen Bedarfs an neuen Reservisten fordert der Reservistenverband, auf langwierige Sicherheitsüberprüfungen zu verzichten. Verbandschef Sensburg sagte der Süddeutschen Zeitung, aktuell dauere die Überprüfung, die man brauche, um zum Beispiel jemanden an der Waffe auszubilden, über ein Jahr. Geprüft werde etwa die Frage, ob ein Reservist eine extremistische Einstellung hat. Dazu sagte Sensburg, bei der früheren Wehrpflicht habe es auch keine Sicherheitsüberprüfung für jeden, der eingezogen wurde, gegeben. Sensburg äußerte Zweifel, ob allein mit dem neuen Wehrdienst das Ziel von mindestens 460.000 Soldaten und Reservisten erreicht werden kann. Aus seiner Sicht wäre ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr, ob bei der Bundeswehr, bei der Feuerwehr, beim THW oder im Zivilschutz, der beste Ansatz.
Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 11.01.2026 20:00 Uhr
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