Linken-Chefin fordert Preisdeckel gegen steigende Sprit- und Energiepreise
Augsburg: Linken-Chefin Schwerdtner hat wegen der zuletzt spürbaren Verteuerung von Benzin, Diesel und Brennstoffen die Einführung eines Preisdeckels gefordert. In der "Augsburger Allgmeinen" rief die Parteivorsitzende die Bundesregierung dazu auf, sich auf europäischer Ebene für das Instrument einzusetzen. Um den Rabatt gegenzufinanzieren, soll Schwerdtner zufolge eine Übergewinnsteuer erhoben werden, die die Mineralölkonzerne und Energieversorger belaste. „Krisengewinne der Konzerne müssen zu Krisenentlastung für die Bevölkerung werden“, sagte Schwerdtner. Infolge des Irankrieges hat sich der Ölpreis binnen einer Woche um 50 Prozent erhöht, an den Zapfsäulen zahlen die Autofahrer zweistellige Aufschläge. Für Unternehmen verteuert sich wegen der Eskalation im Nahen Osten der Einkauf von Erdgas, was ihre Wettbewerbsfähigkeit zusätzlich belastet.
Sendung: BR24 Nachrichten, 08.03.2026 04:00 Uhr
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