Arbeitgeber erwarten in der Metallbranche enormen Jobverlust
Berlin: In der Metall- und Elektroindustrie könnten laut dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall in diesem Jahr bis zu 150.000 Arbeitslätze wegbrechen. Hauptgeschäftsführer Zander sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, die Situation sei dramatisch und die Aussichten sehr düster. "Wir haben zu hohe Energiekosten, zu hohe Unternehmenssteuern, zu hohe Sozialabgaben und zu viel Bürokratie", so Zander. Bei der Reduzierung der Bürokratie fehle zudem eine systematische Herangehensweise. Mehrere Großaufträge aus dem Verteidigungssektor hatten im letzten Quartal 2025 für ein deutliches Auftragsplus in der Metall- und Elektroindustrie gesorgt. Bereinigt um die meist staatlich finanzierten Rüstungsaufträge ist die Auftragslage laut Gesamtmetall aber nach wie vor im Keller.
Sendung: BR24 Nachrichten, 08.03.2026 02:00 Uhr
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