Oppositioneller Magyar ist neuer Regierungschef in Ungarn

Budapest: In Ungarn kommt es zu einem Machtwechsel. Die EU-freundliche Tisza-Partei unter Spitzenkandidat Magyar hat die Parlamentswahl deutlich gewonnen. Damit wurde der bisherige rechtspopulistische Ministerpräsdent Orbán mit seiner Fidesz-Partei nach 16 Jahren Amtszeit abgewählt. Nach Auszählung fast aller Stimmen, erreicht die Tisza eine Zweidrittelmehrheit im Parlament. Sie kommt auf 138 von 199 Sitzen. Das teilte die ungarische Wahlbehörde mit. Fidesz bekam 55 Mandate. Als einzige weitere Partei kam die rechtsextreme Partei Unsere Heimat ins Parlament - mit sechs Sitzen. Der bisherige Ministerpräsident Orbán gestand seine Niederlage ein. Er werde aber auch in der Opposition der Heimat dienen, sagte er von Anhängern in Budapest. Wahlsieger Magyar wiederholte in seiner Rede sein Ziel, gegen die Orbán-Regierung wegen Korruption vorzugehen.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 13.04.2026 06:00 Uhr

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