50 Tage hintereinander jeden Tag 3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer radfahren und 42,2 Kilometer laufen: Das hatte sich die Extremsportlerin Anna Held vorgenommen. Doch am achten Tag – Sonntag spätabends – musste sie abbrechen.
Abbruch nach Unfall vor einigen Tagen
Eigentlich wollte die 39-Jährige 50 Langdistanztriathlons an 50 Tagen in Folge absolvieren. Doch am dritten Tag hatte eine Autofahrerin die Athletin auf dem Fahrrad übersehen und ihr die Vorfahrt genommen. Bei dem Unfall hatte sich Anna Held an der Hand und am Knie verletzt, setzte ihren Rekordversuch aber zunächst fort.
Starke Schmerzen bremsen Athletin aus
Held hatte fast die achte Langdistanz geschafft und war bis Kilometer 30 gelaufen, aber die Schmerzen wegen eines Radunfalls vor fünf Tagen seien zu stark, um weiterzumachen. "Es ist das Knie, das unheimlich schmerzt, weswegen ich nicht so laufen kann, wie ich eigentlich laufen würde", sagt die Athletin: "Muskulär würde mir eigentlich überhaupt nichts fehlen. Da geht's mir eigentlich gut. Aber diese Auswirkung des Unfalls macht's gerade ein bissl schwer." Sie habe nur noch unter Schmerzmitteln antreten können und selbst die würden aktuell nicht mehr helfen, so Helds Manager und Partner, Markus Killinger.
Zu wenig Schlaf und Kalorien
Wegen der starken Schmerzen und der daraus resultierenden Übelkeit habe sie sich nicht mehr richtig ernähren können - und damit habe ihrem Körper die Kraft für die extreme Belastung der Langdistanztriathlons gefehlt. Eigentlich hätte sie pro Tag bis zu 7.000 Kalorien zu sich nehmen müssen. Außerdem habe ihr der Schlafmangel wegen der Schmerzen zunehmend zu schaffen gemacht. "Ich kämpfe nur und kämpfe. Jeden Tag aufs Neue. Und ich kann einfach nicht mehr", sagte Anna Held nach ihrer Entscheidung, "irgendwann geht's nicht mehr."
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