Vincent Kompany (Mitte), Trainer des FC Bayern München, mit dem Bayerischen Sportpreis
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Bayerischer Sportpreis: Warum Kompany für viele ein Vorbild ist

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Bescheiden, authentisch und nahbar: Vincent Kompany überzeugt nicht nur als Trainer des FC Bayern, sondern auch als Mensch. Beim Bayerischen Sportpreis wurde er für seine Haltung geehrt.

Über dieses Thema berichtet: Blickpunkt Sport am .

Es sind seine Bescheidenheit, seine Sympathie und seine Haltung, die Vincent Kompany auszeichnen. "Haltung ist dann beeindruckend, wenn sie authentisch ist", sagte der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder und dankte dem Trainer des FC Bayern für seine Vorbildfunktion. Nicht nur auf dem Platz, sondern auch daneben.

Seit 2024 ist Kompany Cheftrainer des FC Bayern. In dieser Zeit hat er die Münchner vom FC Hollywood zum "FC Feelgood" gewandelt, wie Söder sagte. Jetzt wurde er mit dem "Persönlichen Preis des Ministerpräsidenten" beim Bayerischen Sportpreis 2026 ausgezeichnet.

Kompany: "Herzen meiner Mannschaft am wichtigsten"

Kompany bringt in seinen Pressekonferenzen klar auf den Punkt, was er zu sagen hat, ohne drumherum zu reden. Er stellt sich vor seine Mannschaft, zeigt Geschlossenheit mit seinem Team. "Die Herzen meiner Mannschaft sind mir am wichtigsten", sagte er.

Auch Brown bekommt Auszeichnung

Auch FC-Bayern-Spieler, Nathaniel "Nene" Brown wurde ausgezeichnet. Der 23-jährige Franke spielt seit dieser Saison für den FC Bayern. Auch bei der Fußballweltmeisterschaft gehörte er zum Kader, erzielte im ersten Gruppenspiel gegen Curacao sogar ein Tor. Er ist eigentlich schon ganz oben angekommen. Jetzt bekam er in der Kategorie "Nachwuchs" den Bayerischen Sportpreis.

Sportpreis für Bayerischen Rundfunk

In insgesamt acht Kategorien zeichnete die Bayerische Staatsregierung bedeutende Sportlerinnen und Sportler für herausragende Verdienste und beispielhafte Initiativen im Bereich des Sports aus. In diesem Jahr gehörte auch der Bayerische Rundfunk zu den Gewinnern in der Kategorie "Herausragende Förderung des Sports".

Wildermuth: Vereinssport "trägt Gesellschaft"

Im Sommer stellte der Sender unter dem Programmschwerpunkt #SportVereint, das ehrenamtliche Engagement in Bayerns Sportvereinen für drei Wochen in den Mittelpunkt. Der BR erzählte ihre Geschichten in Fernsehen, Hörfunk, Online und Social Media und machte deutlich, welchen Beitrag Bayerns Sportvereine für Gemeinschaft, Zusammenhalt und Teilhabe leisten. "Ich bin dem Bayerischen Rundfunk sehr dankbar, wie er für das großartige Engagement Aufmerksamkeit lenkt", sagte der Bayerische Innen- und Sportminister Joachim Herrmann. BR-Intendantin Dr. Katja Wildermuth nahm den Preis entgegen und richtete den Blick nach vorne: "Wir werden den Vereinssport weiter begleiten, das trägt die Gesellschaft, das trägt generationenverbindend", sagte sie.

Schindler beendet Karriere

Für einen ganz besonderen Momente sorgte der Paracycler Matthias Schindler. Er verkündete sein Karriereende nach diesem Jahr: "Mittlerweile ist mir der Preis zu hoch geworden. Ich merke, dass ich lieber bei der Familie wäre", sagte er. "Ich werde Ende des Jahres meine Karriere beenden. Ich bin mit mir im Reinen."

Streich würdigt Aytekin

Der Preis für das Lebenswerk ging an Deniz Aytekin. Der Schiedsrichter beendete in der vergangenen Saison seine Karriere. "Er ist ein außergewöhnlicher Schiedsrichter gewesen, aber er ist auch eine außergewöhnliche Persönlichkeit gewesen", sagte die Trainerlegende Christian Streich. "Und wenn du das bist, dann hilft dir das auch als Schiedsrichter."

In der Kategorie "Sportmomente für die Ewigkeit" wurde Bobfahrer Johannes Lochner mit seinem Anschieber Georg Fleischhauer ausgezeichnet. Der Preis in der Kategorie „Herausragende Sportkarriere“ ging an Emma Aicher.

Zeidler mit emotionaler Botschaft

Auch die Goldmedaillengewinner Daniela Maier im Skicross, Philipp Raimund im Skispringen, sowie die Rodel-Olympiasieger Dajana Eitberger, Magdalena Matschina, Tobias Wendl und Tobias Arlt, die auch 2030 noch bei den Olympischen Winterspielen an den Start gehen wollen, wurden als Botschafterinnen und Botschafter des Sports ausgezeichnet. In einer emotionalen Laudatio erzählte Ruder-Olympiasieger OIiver Zeidler von seinem Gewinn, wie viel eine Medaille wiegt - vor allem, welches emotionale Gewicht sie hat. Wie oft Sportler alleine auf sich gestellt sind. Aber auch wie viele Menschen hinter einem stehen, damit so ein großer Sieg gelingt. "Olympische Spiele gibt es nur alle vier Jahre. Ein Rennen, eine Fahrt. Und wenn es nicht klappt, gelingt das Warten von vorne. Alles für diesen einen Moment", sagte Zeidler.

Tatort-Kommissar Hofer: "Man trainiert, während andere schlafen"

Der "Jetzt-erst-recht-Preis" ging an den Para-Ski-Nordisch-Sportler Marco Maier. Der Oberstdorfer holte bei den Paralympics gleich dreimal die Bronzemedaille. Daneben beeindruckte er auch mit seinem Sommer-Outfit im Schnee. Wegen der warmen Temperaturen ließ er sich seinen Langlauf-Anzug kurzerhand umschneidern: kurze Ärmel, kurze Hosen. Tatort-Schauspieler Ferdinand Hofer würdigte seine Leistung: "Man gewinnt, weil man verdammt viel investiert, weil man trainiert, während andere noch schlafen."

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