Tobias Wendl und Tobias Arlt setzen ihre Karriere bis 2030 fort
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Tobias Wendl und Tobias Arlt setzen ihre Karriere bis 2030 fort
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Von wegen Rente: Die Rodel-Tobis machen bis Olympia 2030 weiter

Von wegen Rente: Die Rodel-Tobis machen bis Olympia 2030 weiter

Tobias Wendl und Tobias Arlt haben die Geschichte des Rennrodelns umgeschrieben - und sehen sich noch lange nicht am Ende. Die beiden 39-Jährigen aus Bayern setzen ihre Karriere fort und wollen bis zu den Olympischen Spielen 2030 weitermachen.

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Sieben olympische Goldmedaillen und eine Bronzemedaille, sieben Gesamtweltcupsiege, zehn WM-Titel, 60 Weltcupsiege - und noch lange nicht genug. Wie die bayerischen Rennrodler Tobias Wendl und Tobias Arlt am frühen Freitagabend verkündeten, setzen die beiden Lichtgestalten des Eiskanals ihre Karriere bis 2030 fort. Somit rücken für das Doppelsitzer-Duo auch die Olympischen Spiele in den Französischen Alpen in den Fokus.

Wendl und Arlt schieben Karriereende auf

Dass die beiden erfolgreichsten deutschen Winter-Olympioniken und Kunstbahnrodler auch weiterhin für erinnerungswürdige Momente auf zwei Kufen sorgen wollen, kommt durchaus überraschend - nicht nur wegen ihres Alters von jeweils 39 Jahren.

"Unser letzter Olympialauf war nochmal richtig schön. Wir genießen jetzt den Moment. Das ist der krönende Abschluss", meinte Arlt im vergangenen Februar nach dem Triumph der deutschen Staffel bei den Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Und auch Wendl hatte bestätigt: "Das war unser letzter olympischer Lauf." Eine achte und neunte Goldmedaille werde es "nicht geben".

Comeback am Königssee bleibt ein Traum

Stattdessen plante das bayerische Doppelsitzer-Duo eigentlich ein Karriereende auf der sich noch im Wiederaufbau befindlichen Bahn am Königssee. "Wir wollen da aufhören, wo wir das Rodeln begonnen haben", betonte Wendl: "Wir hoffen, dass die Bahn möglichst schnell fertig wird."

2028 ist die Rodel-Weltmeisterschaft auf der Bahn am Königssee geplant, der Wiederaufbau könnte sich aber laut Landratsamt Berchtesgadener Land bis 2029 verzögern. Mit ihrer nun verlängerten Laufbahn würden sie das Comeback auf ihrer Heimbahn nicht verpassen und könnten in den französischen Alpen einen allerletzten Gold-Coup im Schein der olympischen Ringe anpeilen - mit einem Gesamtalter von 84 Jahren.

Wendl/Arlt: Der "Bayern-Express" fährt weiter

Doch um historische Bestmarken und irgendwelche Statistiken ging es dem "Bayern-Express" ohnehin noch nie. "Wir machen es nicht, um Rekorde zu sammeln oder Rekorde aufzustellen. Wir machen es, weil es uns Spaß macht. Wir machen es, weil es ein geiler Sport ist", hatte Arlt im vergangenen Winter unterstrichen.

25 Jahre sind Wendl und Arlt mittlerweile gemeinsam im Eiskanal unterwegs, bei Großereignissen standen sie seit 2013 stets auf dem Podest. Welche Höhen die beiden noch erreichen werden, gilt es herauszufinden. Eines steht jedoch bereits jetzt fest: Für die Rente sind die Rodel-Opis - wie sich Wendl und Arlt einst selbst in den Sozialen Medien tauften - noch lange nicht bereit.

Im Video: Tobias Wendl und Tobias Arlt in "Blickpunkt Sport"

Tobias Wendl und Tobias Arlt
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