Jubel bei den FC Bayern Frauen
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Bühls Traumfreistoß ebnet FC Bayern Frauen Weg zu Auftaktsieg

Bühls Traumfreistoß ebnet FC Bayern Frauen Weg zu Auftaktsieg

Die FC Bayern Frauen gewinnen zum Bundesligastart bei Union Berlin. Klara Bühl bringt ihr Team mit einem Traumfreistoß auf die Siegerstraße. Am Ende steht ein zumindest vom Ergebnis deutlicher Auftaktsieg.

Über dieses Thema berichtet: BR24Sport am .

Die FC Bayern Frauen sind erfolgreich in die neue Saison der Frauen-Bundesliga gestartet und haben zumindest ergebnistechnisch ihren Anspruch auf die Titelverteidigung untermauert. Gegen ein aufstrebendes Union Berlin feierten die Münchnerinnen einen auf dem Papier ungefährdeten 4:1 (1:0)-Auswärtssieg an der Alten Försterei.

Bühls Traumfreistoß weckt FC Bayern Frauen auf

Wie schon beim Sieg im Supercup gegen Wolfsburg kam das Team von Trainer Jose Barcala auch in die Auftaktpartie der Frauen-Bundesliga schwer rein. Nach sieben Minuten entwischte Unions Michelle Campbell der Bayern-Defensive und legte den Ball vor Ena Mahmutovic nur knapp am Pfosten vorbei. Die Müchnerinnen taten sich auch in der Folge schwer, Linda Dallmanns Kopfball geriet zu zentral für Berlins Schlussfrau Cara Bösl (13.).

Und so blieben die Gastgeberinnen die spielbestimmende Mannschaft, doch auch Tomke Schneiders Distanzschuss fand nicht den Weg ins Netz. Mahmutovic parierte den wuchtigen Versuch (18.). Der Deutsche Meister und Pokalsieger tat sich schwer, ins letzte Drittel vorzustoßen, doch Jovana Damnjanovic konnte nach gut zwanzig Minuten einen Freistoß an der Strafraumkante rausholen, den Klara Bühl wie schon gegen Wolfsburg versenkte (26.).

Harder und Vigosdottir sorgen für die Entscheidung

Bühls Traumfreistoß weckte ihre Teamkolleginnen auf, die mit deutlich mehr Power aus der Kabine kamen. Nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff nutzte Pernille Harder einen Fehler in der Union-Defensive und stellte mit einem überlegten Abschluss auf 2:0 (47.). In der Folge erhöhten die Münchnerinnen die Schlagzahl. Dallmanns abgefälschter Versuch (53.), Amanis Fernschuss (54.) und auch Bühls Schlenzer (55.) innerhalb von drei Minuten waren allesamt gefährlich, führten jedoch nicht zum Torerfolg. Der stellte sich kurz darauf ein. Nach einer Freistoßflanke von Bühl drückte Glodis Vigosdottir den Ball im Fallen über die Linie (60.).

Anschließend fand auch Union Berlin wieder statt, Samantha Steuerwald setzte ihren Versuch nach einer Ecke aus fünf Metern über die Latte (66.). Die eingewechselte ehemalige Nürnbergerin Nele Bauereisen sorgte aber schließlich doch noch für den Ehrentreffer in der Schlussphase (82.). In der Folge entglitt den Münchnerinnen wieder die Spielkontrolle, sodass Sophie Weidauer die Partie beinahe nochmal spannend gemacht hätte (84.). In der Nachspielzeit sorgte die eingewechselte Neuverpflichtung Sophia Proost nach schöner Einzelleistung für den 4:1-Endstand (90.+1).