Der FC Augsburg hat in der Bundesliga nach zwei Siegen in Serie einen Dämpfer hinnehmen müssen. Gegen den FSV Mainz 05 verloren die Schwaben 0:2 (0:1). Wegen des parallelen Sieges des Hamburger SV gegen den 1. FC Heidenheim (2:0) rutschte Augsburg in der Tabelle hinter die Norddeutschen auf Rang zwölf ab.
Strittiger Elfmeter für Mainz 05
Die Partie begann für den FCA mit einem Schock. In der 5. Minute zeigte Schiedsrichter Patrick Ittrich auf den Punkt. Elvis Rexhbecaj schien Stefan Bell bei einem Klärungsversuch im Strafraum am Bein getroffen zu haben. Der VAR überprüfte die Entscheidung minutenlang, wobei die TV-Bilder keinen klaren Treffer Rexhbecaj an Bells Knie zeigten.
Letztlich blieb Ittrichs Entscheidung aber bestehen. Nadiem Amiri trat für die in Karnevalstrikots aufgelaufenen Mainzer an und verwandelte den Elfmeter mit einem satten Schuss ins rechte untere Eck zum 1:0 (8.).
Augsburg ohne echte Torgefahr
Echte Großchancen kamen nach der Mainzer Führung auf beiden Seite kaum zu Stande. Augsburgs Alexis Claude-Maurice prüfte den 05er-Torwart Daniel Batz in 19. Minute aus der Distanz. Mert Kömür drang in der 25. Minute mit einem schönen Dribbling in den Mainzer Strafraum ein. Sein Pass in die Mitte wurde aber von Batz entschärft.
Darüber hinaus gab es bis zur Pause wenige nennenswerte Szenen, weil der FCA zwar mehr Spielanteile hatte, aber diese nicht in Torgefahr ummünzen konnte. Nach der Pause versuchte FCA-Trainer Manuel Baum, neue Impulse zu setzen, und brachte Cedric Zesiger für Noahkai Banks.
Kömür trifft nur das Außennetz
Trotz des Wechsels blieb das Offensivspiel der Gäste aber zu ideenlos. Ein deutliches Übergewicht in Sachen Ballbesitz sorgte nicht dafür, dass die Fuggerstädter ernsthaft in die Nähe des Ausgleichs kamen, während die Mainzer über Konter immer wieder Nadelstiche setzten.
Erst in der 77. Minute gab es eine echte Großchance für die Augsburger. Anton Kade schickt Kömür schön im Strafraum, aber der 20-Jährige traf aus spitzem Winkel nur das Außennetz.
Amiri erneut vom Punkt zur Stelle
Direkt im Anschluss dann der Nackenschlag für die Schwaben. Kade brachte Amiri im eigenen Sechzehner ungeschickt von hinten zu Fall, sodass der Unparteiische Ittrich keine Wahl hatte, als erneut auf Strafstoß zu entscheiden.
Wieder trat Amiri an, wieder blieb der deutsche Nationalspieler cool und ließ FCA-Keeper Finn Dahmen keine Chance (80.). Das 2:0 beflügelte die Rheinhessen sichtlich. Mainz war dem 3:0 näher als Augsburg dem Anschluss, konnte einige gute Möglichkeiten aber nicht mehr im Tor unterbringen.
Audio: Die Highlights der Partie FSV Mainz gegen FC Augsburg
Arthur Chaves (rechts) im Zweikampf mit Phillip Tietz
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