Mitchel Fettig (Stuttgart Surge, #24), Christoph Nitzlnader (Munich Ravens, #02)
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Mitchel Fettig (Stuttgart Surge, #24), Christoph Nitzlnader (Munich Ravens, #02)

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Football im Grünwalder: Munich Ravens vor Neuanfang in der EFA

Football im Grünwalder: Munich Ravens vor Neuanfang in der EFA

American Football in München vor neuer Kulisse und bei BR24Sport sind Sie im Livestream dabei: Die Munich Ravens eröffnen die Saison der European Football Alliance im Grünwalder Stadion gegen Raiders Tirol.

Über dieses Thema berichtet: BR24Sport am .

Dass es in Bayern eine Menge American-Football-Fans gibt, ist längst kein Geheimnis mehr. Zweimal gastierte die US-amerikanische Profiliga NFL in München und hatte nicht das geringste Probleme, die Allianz Arena auszuverkaufen. Auch 2026 und 2028 wird es ein "Munich Game" geben. Und es ist keine allzu kühne Prognose, dass auch dann alle 75.000 Plätze besetzt sein werden.

Premiere im Grünwalder - Heimauftakt gegen Tirol Raiders

Von solchen Zuschauer-Massen kann das lokale Football-Team nur träumen. Doch zum Auftakt der neuen Saison hoffen die Munich Ravens auf eine Rekordkulisse. Erstmals findet zum Saisonauftakt am 17. Mai (16 Uhr) ein Spiel der Ravens im Grünwalder Stadion statt. "Dass wir im Städtischen Stadion an der Grünwalder Straße spielen, ist so wichtig für uns", sagt Sean Shelton, Sportdirektor Munich Ravens auf einer Pressekonferenz und fügt an: "Wir wollen möglichst vielen Menschen zeigen, was wir aufgebaut haben."

Seit 2023 gibt es in München neben den Cowboys nämlich ein zweites Football-Team. Während die Cowboys in der German Football League, quasi der Bundesliga, starten, wurden die Ravens als Expansionsteam der European League of Football gegründet. Dort schlugen sich die Ravens ziemlich gut, zogen in der vergangenen Saison, angeführt vom erst 21-jährigen Quarterback Russell Tabor, ins Halbfinale der ELF-Play-offs ein. Dort war dann gegen den späteren Meister Stuttgart Surge allerdings Schluss.

Vom Halbfinale ins Ligachaos: Die Geburt der EFA

Eine Chance auf Revanche haben die Ravens in dieser Saison allerdings nicht. Nach einigen Zerwürfnissen über Struktur der Liga und undurchsichtige Finanzen, gründeten ein Teil der ELF eine Konkurrenz-Liga, die European Football Alliance (EFA). Nach langen Diskussionen über Struktur der neuen Liga spalteten sich weitere Teams ab und gründeten wiederum die American Football League Europe (AFLE). Die Munich Ravens hielten sich lange zurück, schlossen sich aber schließlich der EFA an. Stuttgart Surge musste Insolvenz anmelden und ist nun in keiner der beiden Ligen vertreten.

Tabor und Geyer führen die Ravens an

"So turbulent die Offseason auch war, wir haben einen guten Job gemacht", befindet Cheftrainer Kendral Ellison. "Nach der Halbfinal-Niederlage gegen Stuttgart haben wir einfach an den Dingen, die wir beeinflussen können, weitergearbeitet." Unter anderem wurde Wide Receiver Louis Geyer von ELF-Meister Stuttgart verpflichtet. "Wir haben das Talent, die Spieler, um uns immer weiter zu verbessern und einfach die besten Ravens zu sein, die wir sein können", gibt sich Quarterback Tabor optimistisch.

Wohin diese Reise nun geht, ist schwer abzuschätzen. Schließlich ist nach diesen turbulenten Wochen die neue Liga für alle Teams - ob aus Prag, Paris, Kopenhagen oder Frankfurt - Neuland. Genauso wie die Heimspielstätte für das Auftaktspiel, wenn die Ravens am 17. Mai die Tirol Raiders empfangen.

Anschließend geht es für das Team von Coach Ellison wieder in die gewohnte Spielstätte im Sportpark Unterhaching. Wann die Ravens in die Heimat der Löwen an der Grünwalder Straße zurückkehren ist noch nicht bekannt. Wohin die Münchner Footballer aber sportlich zurückkehren wollen, ist klar: Das Halbfinale der Play-offs findet am 15. August in Frankfurt statt.

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