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Nürnberg sucht im Rauch nach Chancen - 1:1 gegen Braunschweig

Nürnberg sucht im Rauch nach Chancen - 1:1 gegen Braunschweig

Der 1. FC Nürnberg muss sich gegen Eintracht Braunschweig mit einem 1:1 zufriedengeben. Nach dem Führungstreffer durch Rabby NzingoulaIn mangelte es in der teils von Rauch vernebelten Zweitliga-Partie an Höhepunkten.

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Im dichten Rauch der gezündeten Feuerwerkskörper hatte der 1. FC Nürnberg am Ostersonntag alle Mühe, Chancen zu finden. Gegen Eintracht Braunschweig gelang dank Rabby Nzingoula zwar ein vergleichsweise früher Führungstreffer (17.), dem Ausgleich durch Jovan Mijatovic in der 61. Minute hatten die Clubberer dann aber nichts mehr entgegenzusetzen. Die Zweitliga-Mannschaften trennten sich am 28. Spieltag mit 1:1 (1:0).

Spielunterbrechung wegen Rauch durch Feuerwerkskörpern

Die Partie war kurz nach der Halbzeitpause mehrere Minuten unterbrochen. Fans hatten in einer Kurve Feuerwerkskörper gezündet, dichte Rauchschwaden behinderten die Fortsetzung des Spiels. Doch auch, als der Rauch schon längst verzogen war, suchten die zuletzt eigentlich formstarken Clubberer gegen den Abstiegskandidaten Braunschweig verzweifelt nach Möglichkeiten.

Trainer Miroslav Klose sah sich nach zuletzt zwei Siegen – der letzte Erfolg war ein 3:0 gegen Kaiserslautern – nicht veranlasst, seine Startelf zu verändern.

1:0 durch Nzingoula

Die Rechnung ging auf: In der 17. Minute schlug der Club zu: Nach einem Abspielfehler der Braunschweiger kam der Ball zu Mohamed Alì Zoma. Der zog mit Tempo nach innen und gab zu Rabby Nzingoula ab. Der gebürtige Franzose schloss dann wuchtig ab und setzte den Ball unter die Querlatte. 1:0 für Nürnberg. Die Clubberer verwandelten also gleich die erste Großchance – und die einzige in der ersten Halbzeit.

Als Reaktion auf den Treffer drohte der FCN nämlich etwas in Passivität zu verfallen. Lediglich Justvan versuchte nach einer Nürnberger Kombination sein Glück vom Strafraumrand – der Schuss wurde jedoch abgeblockt. Kapitän Fabio Gruber sah zunächst Gelb wegen eines Fouls an Robin Heußer.

Schreckmoment für FCN nach Wiederanpfiff

In den zweiten Durchgang starteten die Nürnberger mit einem Schockmoment: Schon fünf Minuten nach Wiederanpfiff verwandelte Braunschweigs Mehmet Aydin einen direkten Freistoß. Den Ausgleichstreffer ließ Schiedsrichter Tom Bauer nach der VAR-Prüfung wegen einer Abseitsstellung aber streichen. In der 61. Minute dann aber schafften die Gastgeber das 1:1 ohne Regelwidrigkeit: Jovan Mijatovic konnte eine Flanke sauber verwandeln und seine Mannschaft so zurück ins Spiel bringen.

Den Ausgleich wollten die Franken nicht auf sich sitzen lassen und versuchten, Tempo ins Spiel zu bringen. Zunächst sah Tom Baack jedoch die gelbe Karte für einen Tritt gegen Mehmet Aydin im Mittelfeld. Klose nahm Baack als Reaktion vom Feld und brachte stattdessen Rafael Lubach ins Spiel (69.). Trotz der mehr als acht Minuten Nachspielzeit blieben die Clubberer beim Versuch, doch noch die drei Punkte zu holen – erfolglos.

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