Kommt jetzt der langersehnte sportliche Aufschwung mit dem neuen Trainer Jermaine Jones? Der 1. FC Schweinfurt lag im Abstiegsduell gegen den SSV Ulm mit 0:2 zurück - aber dann zeigte die Mannschaft Moral und drehte das Spiel: Am Ende schickten die Schnüdel die Spatzen mit einer 2:3-Niederlage nach Hause. Ob das für den Klassenerhalt in der 3. Liga reicht? Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt immer noch 18 Punkte.
Schweinfurt dreht das Spiel in der Schlussphase
Die Gäste übernahmen früh die Kontrolle über die Partie und kamen zu vielen sehr guten Chancen - die Schnüdel durften sich bei ihrem Torwart Toni Stahl bedanken, dass sie nicht schon zur Pause zurücklagen. Von Schweinfurt war hingegen offensiv wenig zu sehen. Ulm erwischte nach Wiederanpfiff den besseren Start und ging in der 48. Minute durch Lucas Röser in Führung. Zehn Minuten traf Rösler erneut. Alles sah nach einer weiteren Niederlage für Schweinfurt aus.
Doch wie aus dem Nichts gelang den Gastgebern in der 73. Minute der Anschlusstreffer. Nico Grimbs wurde von der Ulmer Abwehr einfach vergessen, und so konnte der Schweinfurter aus kurzer Distanz einnetzen. Nur sechs Minuten später ertönte der Elfmeterpfiff: Johannes Geis verwandelte den Foulelfmeter sicher zum 2:2. Und quasi mit dem Schlusspfiff gelang Michael Dellinger der Siegtreffer für Schweinfurt. Im Stadion herrschte absolute Ekstase! Auch wenn der Sieg höchst wahrscheinlich nicht für den Klassenerhalt reicht - es war auf jeden Fall ein Sieg für die Moral.
Video: Interview mit Schweinfurts Trainer Jones
Jermaine Jones

