Jermaine Jones
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Jermaine Jones wartet weiter auf seinen ersten Sieg als Schweinfurt-Trainer
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Jermaine Jones wartet weiter auf seinen ersten Sieg als Schweinfurt-Trainer

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Später Doppelschlag: Schweinfurt schenkt Sieg noch her

Später Doppelschlag: Schweinfurt schenkt Sieg noch her

Der 1. FC Schweinfurt 05 hat nach einem späten Doppelschlag einen sicher geglaubten Sieg in der 3. Liga noch verpasst. Die Schnüdel spielten unentschieden gegen Saarbrücken. Der neue Trainer Jermaine Jones muss weiter auf seinen ersten Erfolg warten.

Über dieses Thema berichtet: BAYERN 1 am Morgen am .

Der 1. FC Schweinfurt 05 hat im zweiten Spiel den ersten Sieg unter dem neuen Trainer Jermaine Jones verpasst. In der 3. Liga trennten sich die Schnüdel 2:2 (2:0) vom 1. FC Saarbrücken. Der Klassenerhalt rückt angesichts eines 13-Punkte-Rückstands auf das rettende Ufer in immer weitere Ferne.

Abstauber und Traumtor: Shuranov schnürt Doppelpack

Die Gäste kamen besser in die Partie, aber das erste Tor gelangen den Unterfranken. Johannes Geis kam im Strafraum zum Schuss und wurde abgeblockt. Der Abpraller landete erneut beim 32-Jährige, der es wieder versuchte. Dieses Mal war Torwart Phillip Menzel, der den Ball in die Füße von Schweinfurts Erik Shuranov klärte, der den Ball endlich über die Linie stocherte (30.).

Die Schnüdel kamen nun besser in die Partie kratzten mehrfach am 2:0, wie etwa als Geis aus der Distanz nur um Zentimeter das Tor verfehlte (36.). Besser machte es Shuranov kurz darauf. Der Stürmer fasste sich vor der Pause aus rund 20 Metern ein Herz und zog ab. Sein Rechtsschuss ließ Menzel keine Chance und senkte sich zum 2:0 in die Maschen (43.).

Baumann vergibt aus zwei Metern

Mit dem Spielstand ging es in die Kabine. Saarbrücken-Trainer Argirios Giannikis reagierte auf den Rückstand seiner Mannschaft und veränderte seine Mannschaft nach dem Seitenwechsel auf drei Positionen, während Jones sein Team in gleicher Besetzung auf den Rasen schickte.

Die frischen Kräfte brachten zunächst aber keine Veränderung für Saarbücken. Zwar fand das Spiel weitgehend in der Schweinfurter Hälfte statt, doch die Saarländer brachten den Ball nicht im Tor unter. Symptomatisch dafür stand die 71. Minute, in der der eingewechselte Dominic Baumann es schaffte, einen Abpraller aus zwei Metern freistehend über den Kasten der Hausherren zu schießen.

Schweinfurt geht spät in die Knie

Erst ein Standard brachte Saarbrücken den Anschluss. Die Gäste führten eine Ecke kurz aus. Tim Civeja flankte in den Strafraum, wo der Ball ohne eine weitere Berührung an den rechten Pfosten und von da ins Tor prallte (87.). Der Strumlauf des FCS hielt an und Schweinfurt ging die Puste aus. Eine Hereingabe von Niko Bretschneider nutzte Sebastian Vasiliadis per Kopfball zum Ausgleich (90.+5).

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