Spielszene: TSV Havelse - Würzburger Kickers
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Zwei Elfer, Rot, spätes Happy End: Würzburg erkämpft sich Punkt

Zwei Elfer, Rot, spätes Happy End: Würzburg erkämpft sich Punkt

Die Würzburger Kickers beweisen beim TSV Havelse in Unterzahl Moral und retten sich dank zweier Elfmeter in letzter Minute zum 2:2. Ein dramatisches Comeback im Drittliga-Kellerduell, das den Unterfranken einen wertvollen Punkt beschert.

Über dieses Thema berichtet: BR24Sport am .

Die Würzburger Kickers haben beim TSV Havelse trotz langer Unterzahl Moral bewiesen und sich dank zweier verwandelter Elfmeter ein 2:2 (0:2) erkämpft. Nach einem zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Rückstand sah es für die Drittligisten lange nach einer bitteren Niederlage aus. Doch die Unterfranken gaben sich nicht geschlagen und schlugen in der Nachspielzeit eiskalt zu.

Nach der Heimniederlage gegen Hansa Rostock nahm Würzburgs Trainer Michael Schiele nur eine Veränderung in seiner Startelf vor: Luke Hemmerich rückte für David Abrangao in die Anfangsformation.

Zwei Gegentore und Rot für Farahnak

Die Partie im Eilenriedestadion verlief zunächst unspektakulär. Doch nach rund 25 Minuten nahm das Unheil aus Sicht der Gäste seinen Lauf. Gerade als die Kickers offensiv besser ins Spiel fanden und sich erste Chancen erarbeiteten, schlug Havelse zu: Kwasi Okyere Wriedt brachte die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Kurz darauf folgte der nächste Rückschlag für Würzburg. Ebrahim Farahnak brachte den Havelser Wardak zu Fall und sah dafür von Schiedsrichter Luca Sambill die Rote Karte. Fortan mussten die Kickers in Unterzahl weitermachen.

Und es kam noch schlimmer: Nur wenige Minuten später erhöhte erneut Wriedt auf 2:0 und schien die Partie zugunsten der Gastgeber zu entscheiden. Doch die Würzburger bewiesen Kampfgeist und fanden zurück ins Spiel.

Nischalke verwandelt zweiten Foulelfmeter

In der 70. Minute brachte Tarsis Bonga die Kickers vom Elfmeterpunkt wieder heran. Vorausgegangen war ein Foul von Mausehund, der Jermain Nischalke im Fünfmeterraum zu Fall brachte. Der Anschlusstreffer gab den Gästen spürbar Auftrieb. Plötzlich war der Ausgleich greifbar, doch aus dem Spiel heraus wollte der entscheidende Treffer zunächst nicht fallen.

Dann schlug in der Nachspielzeit die Stunde der Kickers: In der zweiten Minute der Extrazeit gab es erneut Elfmeter – und wieder behielten die Würzburger die Nerven. Jermain Nischalke übernahm die Verantwortung und verwandelte zum umjubelten 2:2.

Damit belohnten sich die Unterfranken für eine leidenschaftliche Aufholjagd und sicherten sich trotz langer Unterzahl einen Punkt, der sich nach diesem Spielverlauf wie ein kleiner Sieg anfühlen dürfte.

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