Finn Dahmen (rechts) hält einen Bremer Schuss
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Dahmen hext vergeblich: FCA verliert nach 2:0-Führung in Bremen

Dahmen hext vergeblich: FCA verliert nach 2:0-Führung in Bremen

Auch ein überragender Finn Dahmen konnte den FC Augsburg am Samstag in der Bundesliga gegen Werder Bremen nicht vor einer Pleite bewahren. Die Fuggerstädter verspielten eine 2:0-Führung noch in der zweiten Halbzeit.

Über dieses Thema berichtet: Heute im Stadion am .

Der FC Augsburg hat am Samstagnachmittag in der Bundesliga gegen Werder Bremen eine bittere Niederlage hinnehmen müssen. Obwohl die Fuggerstädter bereits mit 2:0 geführt hatten, verlor das Team von Trainer Manuel Baum letztlich verdient mit 2:3 (0:1).

Fellhauer schockt Bremen

Bremen erwischte den besseren Start. FCA-Torhüter Finn Dahmen war in der 7. Minute bei einem gefährlichen Freistoß des Spaniers Chuki dazu gezwungen einzugreifen und konnte den Versuch gerade noch klären.

Auch wenn die Hausherren besser in die Partie gekommen waren, waren es die Schwaben, die das erste Tor erzielten. Fabian Rieder leitete einen Konter mit einem langen Ball auf Robin Fellhauer ein, der vor Werder-Keeper Karl Hein die Nerven behielt und zum 1:0 einschob (18.).

Werder betreibt Chancenwucher

Bremen ließ sich von dem plötzlichen Rückstand nicht beeindrucken. Eine Hereingabe von Arthur landete über Niclas Füllkrug bei Eren Dinkci, dessen Schuss allerdings noch abgeblockt wurde. Die Fuggerstädter verlegten sich zunehmend auf das Verteidigen und lauerten auf Umschaltmomente.

Ein Bild, an dem sich auch nach der Pause nichts änderte. Werder drückte auf den Ausgleich, scheiterte aber in der 46. Minute in Person von Chuki an Dahmen, bevor Dinkci in der 50. Minute einen Distanzschuss nur knapp neben das Augsburger Gehäuse setzte.

Brackelmann bestraft Bremer Fahrlässigkeit

Die Augsburger bestraften die Fahrlässigkeit der Norddeutschen prompt. Alexis Claude-Maurice trat eine Ecke der Fuggerstädter auf den ersten Pfosten, wo Calvin Brackelmann den Kopf hinhielt und den Ball ins Tor drückte (58.).

Mit dem doppelten Rückstand fand auch Werder die nötige Präzision für einen Treffer. Chuki bediente nach einem Standard Marco Güll, der sich in den Augsburger Sechzehner dribbelte und den mehr als verdienten Anschluss für den Deutschen Meister von 2004 erzielte (66.).

Dahmen erst glänzend, dann chancenlos

Kurz darauf hatten Füllkrug und der eingewechselte Mitchell Weiser jeweils das 2:2 auf dem Fuß, doch Füllkrug setzte seinen Abschluss aus kurzer Distanz über das Tor, während Weiser freistehend am überragenden Dahmen scheiterte und Chuki mit seinem Nachschuss wiederum an Chrislain Matsima hängen blieb.

In der Schlussphase war dann aber auch Dahmen machtlos. An der Strafraumgrenze kam Füllkrug bei einem Bremer Angriff in zentraler Position an den Ball. Der Stürmer zog ab und knallte das Spielgerät humorlos ins Netz (86.).

Weiser setzt besonderen Schlusspunkt

Dabei blieb es nicht. Grüll bediente Weiser auf halblinks an der Strafraumkante. Weiser hielt aus vollem Lauf drauf und zirkelte das Leder traumhaft zum letztlich verdienten 3:2-Siegtreffer in den rechten Winkel des Augsburger Tores.

Finn Dahmen
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