Der TSV 1860 München und der TSV Landsberg haben sich mit einem Remis getrennt
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Landsberg schnuppert am Sieg: Löwen müssen auf Heimerfolg warten

Landsberg schnuppert am Sieg: Löwen müssen auf Heimerfolg warten

Der TSV 1860 München ist am 6. Spieltag der Regionalliga Bayern nicht über ein 1:1 gegen Aufsteiger TSV Landsberg hinausgekommen. Während die Löwen sich für ihre anfängliche Dominanz nicht belohnten, schnupperten die Gäste sogar am Sieg.

Über dieses Thema berichtet: BR24Sport am .

Auch im dritten Heimspiel der Regionalliga-Saison bleibt der TSV 1860 München ohne Sieg. Am Sonntagnachmittag erkämpfte sich ein tapferer Aufsteiger aus Landsberg vor knapp 15.000 Zuschauern im Grünwalder Stadion einen hochverdienten Punkt (1:1). In der Schlussphase hatten die Gäste vom Lech sogar zweimal den Überraschungssieg auf dem Fuß.

Löwen erwischen besseren Start gegen Landsberg

Im Vergleich zum Aus in der 1. Runde des DFB-Pokals gegen Holstein Kiel (0:2) nahm Trainer Alper Kayabunar bei den Hausherren zwei Änderungen vor. Raphael Wach und Moritz Seiffert begannen für Julian Bell und Fabio Wagner. Bei den Gästen vom Lech rückten nach dem 0:0 gegen Eichstätt am vergangenen Spieltag Kapitän Maximilian Holdenrieder, Benito Alisanovic und Jeton Abazi in die Anfangsformation.

Die bislang ungeschlagenen Löwen erwischten gegen das sieglose Landsberg den besseren Start. In der vierten Minute ließ Florian Niederlechner den Ball für Michael Eberwein abprallen, der Neuzugang setzte anschließend Wach in Szene. Der Mittelfeldmann schlug einen Haken nach links und schloss flach auf das rechte Eck ab. Ein Abwehrspieler blockte den Schuss jedoch in höchster Not ab.

1860 geht in Führung, Landsberg im Alu-Pech

"Wir müssen die Atmosphäre ausblenden und dürfen uns davon nicht einlullen lassen. Die ersten zehn Minuten werden entscheidend sein. Wir müssen von Anfang an wach und mutig sein, Nadelstiche setzen und wollen unsere Ideen auf den Platz bringen", hatte Landsberg-Trainer René Schröder vor der Partie prognostiziert - und seine Schützlinge wurden seinen Anforderungen gerecht. In der 11. Minute versuchte es ein unbedrängter Holdenrieder aus der Distanz, sein gefährlich abgefälschter Schuss wurde von Vitus Eicher über die Latte gelenkt. Bei der nachfolgenden Ecke köpfte Ünal Tosun knapp über den Kasten.

Der Aufschwung der Gäste fand jedoch ein abruptes Ende. Niederlechner wurde nach einem phänomenalen Steilpass aus der eigenen Hälfte im gegnerischen Strafraum von Torhüter Leopold Leimeister zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Eberwein mit einem mittigen Schuss in die Maschen (14.). Daraufhin entwickelte sich auf dem Rasen ein spannender Schlagabtausch, vor allem Landsberg lancierte immer wieder Angriffe. Vom Glück gesegnet waren ihre Vorstöße nicht: Kurz vor der Pause streifte ein Schuss von Kilian Pittrich aus etwa 25 Metern nur die Latte (45.+3).

Landsberg belohnt sich mit Ausgleich

So ging es mit einem 1:0 in die Pause - und mit einem in Giesing altbekannten Gefühl. Zwar dominierten die Löwen das Geschehen im Grünwalder Stadion, verpassten es jedoch nachzulegen, wodurch Landsberg nach wie vor im Spiel war. So war es wenig verwunderlich, dass die Gäste dynamischer und aggressiver aus der Umkleidekabine kamen und plötzlich am Drücker waren. In der 52. Minute wurde der TSV vom Lech schließlich für seine Mühen belohnt: Im Strafraum der Münchner kam Dennis Dressel gegen Tosun zu spät, die Konsequenz war ein Strafstoß. Diesen brachte Furkan Kircicek lässig im Tor unter (55.).

Die Löwen wirkten nach dem Ausgleich gereizt und schalteten einen Gang höher. In der 58. Minute hielt Leimeister einen Versuch von Emre Erdogan aus rund zwölf Metern fest. Sieben Zeigerumdrehungen später wurde ein Erdogan-Abschluss aus kurzer Distanz erneut geblockt, ein Fallrückzieher von Niederlechner misslang. Trotz des Münchner Powerplays ließ sich Landsberg nicht unterkriegen, sondern schnupperte sogar an der Führung. Tosun brachte in der 69. Minute einen Freistoß scharf in den Sechzehner, wo David Bauer frei zum Kopfball kam, das Leder aber direkt auf Eicher brachte.

Löwen-Dusel: Landsberg hat den Sieg auf dem Fuß

Auch in der Schlussphase lag das 2:1 für Landsberg in der Luft. Tosun löste sich im Mittelfeld sehenswert von einem Gegenspieler und steckte den Ball zu Fynn Heinze in den Sechzehner durch. Der 20-Jährige brachte das Leder scharf und halbhoch auf das rechte Eck und zwang Eicher zu einer Glanzparade (78.). Auf der anderen Seite packte Eberwein aus rund 20 Metern einen Hammer aus, verfehlte den rechten Winkel aber nur knapp (83.).

Die aussichtsreicheren Chancen erspielte sich aber weiterhin Landsberg - und hatte kurz vor Ende der regulären Spielzeit gleich zweimal den Sieg auf dem Fuß. Timo Spennesberger hatte zunächst aus 20 Metern den rechten Winkel zum Ziel, Eicher lenkte die Kugel aber herausragend über die Latte (88.), bei der anschließenden Ecke rettete der Keeper erneut in höchster Not. Von den Löwen gab es noch ein spätes Lebenszeichen: Dressel verfehlte mit einem Flachschuss aus der Distanz nur knapp den linken Pfosten (90.+5).

Mit nun neun Punkten bleibt der TSV 1860 München in der Tabelle auf dem 9. Platz, Landsberg wartet derweil weiter auf seinen ersten Sieg und steht mit drei Zählern auf Rang 17. Am kommenden Spieltag gastieren die Löwen bei der DJK Vilzing, der TSV aus Landsberg muss zu Hause gegen den TSV Buchbach ran.

Im Re-Live: TSV 1860 München gegen TSV Landsberg

Der TSV 1860 München empfing am Sonntag den TSV Landsberg
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Der TSV 1860 München empfing am Sonntag den TSV Landsberg

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